Warum ich aus der Deutschen Barkeeper Union DBU e.V. ausgetreten bin

Vor einigen Tagen bin ich aus der DBU ausgetreten. Ich erhielt einige Emails zu diesem Schritt, und erlaube mir nun hier öffentlich zu antworten. Menschen die sich eigentlich mehr für gute Drinks, als für Vereinsgeschichten interessieren, sei folgendes Empfohlen: NICHT weiterlesen, in eine gute Bar gehen und einen Drink genießen!

Also, Austritt aus der DBU.  Ein Schritt, der schon lange überfällig war,  den ich aber immer vor mich hingeschoben habe. Vor mich hingeschoben, nicht, weil dies nun ein so großer Schritt gewesen wäre, nein, sondern einfach nur so, wie es mit einigen Dingen manchmal so ist.

Überfällig zum einem, da mich einige grundsätzliche Überlegungen zu diesem selbsternannten „Berufsverband“ schon seit langem zu einem Austritt tendieren lassen, Überfällig zum anderen, da mich die Antworten auf meinen Offenen Brief nahezu durchgehend davon überzeugt haben, das der „Verein“ DBU weder in der Vergangenheit, noch so glaube ich in naher Zukunft, das Berufsbild „Bartender/Barkeeper“ angemessen in der Öffentlichkeit repräsentieren kann.

Es wird Ihnen aufgefallen sein: Es geht, das sollte man schön säuberlich auseinander halten, um zwei Dinge. Um das „Repräsentieren“, die DBU nennt sich hier Berufsverband und um einen Verein inklusive Vereinleben selbst.

Persönliches Grundproblem Nummer Eins: Vereine sind nicht mein Ding. Nein, Vereine sind mir in der Regel sogar zuwider. Ich habe einige Bekanntenschaften mit Vereinen in jüngeren Jahren gemacht, die meine Abneigung felsenfest haben werden lassen. Und ich wäre Ihnen jetzt dankbar wenn mir nicht das Wort im Mund umgedreht wird. Weder die DBU, noch die damit verbunden Personen, sind mir zu wider. Hier geht es um ein juristisches Grundkonstrukt, eine Juristische Person, die ich Grundsätzlich nicht mag: Den eingetragen Verein.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber grundsätzlich assoziiere ich mit Vereinen und Vereinsleben dunkle Dinge. Jovialität und Fratalisierungen sind da sicherlich das kleinste Übel. Vereine sollten in der Regel ein „Höheres“ Ziel verfolgen. Das kann noch so abstrakt sein, nur berechtigt dieses Höhere Ziel in Kombination mit einer Zusage, dies nicht mit dem Bestreben des Gelderwerbs zu kombinieren, einen Verein erst dazu, vom Staat den steuerlichen und rechtlichen  Sonderstatus eines eingetragenen Vereins zu bekommen.

Und in der Regel wird diese Sonderstatus ausgenutzt. Entweder agiert der Verein selbst unter der Hand wirtschaftlich. Und manchmal entwickelt der „kleine Mann“, der da draussen oft nichts wird (nein, nicht einmal Wirt!) hier eine besondere Dynamik. Statt sich um seinen Beruf oder seine Firma zu kümmern, wird dann „Sein“ Verein wirtschaftlich  perfektioniert.

Oder aber ein Teil der Vereinsmitglieder nutz den Verein dazu aus, ihre persönliches Wirtschaftliches Unternehmungen zu unterstützen. Von illegalen Machenschaften, persönlicher Bereicherung u.s.w will ich jetzt gar nicht erst anfangen.
Sicherlich, nicht bei allen Vereinen, aber bei fast allen, zumindest den größeren trifft dies zu, zumindest meine Erfahrung. Sehr schade finde ich auch, das statt einer gemeinnützigen „Höheren“ Sache zu dienen (In unserem Falle wäre es vielleicht das Wertschätzung des Berufs Bartender) das Vereinsleben oft irgendwann dazu übergeht von „UNS“, den Mitgliedern, und den anderen zu reden. Es werden gräben gezogen, wo keine sein sollten. Statt „offen“ ein gemeinsames Höheres zu verfolgen, wird oft der kleinste gemeinsame Nenner, die MITGLIEDSCHAFT, glorifiziert und als wichtig erachtet.

Hinzu kommt, das man über die Jahre mit Vereinen Monster erschafft. Generationen von Mitgliedern schrauben an Satzungen etc, bis zur Unkenntlich / Unverständlichkeit. Ganz zu schweigen von der Tatsache, das bei großen Vereinen immer ein Kompromiss gefunden werden muss. Die Ergebnisse sind dann manchmal Mittelmass, statt der gewünschten Klasse. Das ist dann zwar augenscheinlich „Demokratisch“ - aber trotzdem zum heulen. Hilft einen ja auch nicht. Ich such mir lieber die Leute aus, mit denen ich etwas zusammen mache. Egoistisch, ich weiss. Aber gut so, finde ich. Mit einer unüberschaubaren Menge an mir Unbekannten in „einem Boot“ zu sitzen, ist mir grundsätzlich suspekt.

Also im Grunde genommen kosten Vereine Kraft & Zeit. Wenn Du ein Ziel möglichst umständlich, aufwendig zu 65% erreichen willst = Gründe einen Verein. Ich persönlich stehe auf 99%. Vereine verumständlichen Sachverhalte bzw. Lösungsfindungen und sorgen für ein gehöriges Mass an  Mittelmäßigkeit. Sie bremsen um Ihrer selbst willen.

Andererseits bieten Vereine je nach dem natürlich auch vermeintliche Vorteile. Nur sehe ich diese im allgemeinen exponentiell schnell schwinden. Galt ein Verein vor Jahren noch als Treffpunkt von Gleichgesinnten, mag das Anliegen / Hobby noch so speziell sein, hat das Netz diese Funktion nahezu unwichtig gemacht.

Das zählt selbstverständlich auch für die DBU. Der mir wichtigste, vielmehr oft einzig sinnvolle Tagesordnungspunkt bei vielen DBU Sitzungen war die Kaffeepause (und der Gin & Tonic nach der Sitzung).  Mag sich vermessen anhören, aber Produktpräsentationen von „Vertretern der Industrie“ haben mich noch nie interessiert. Mich interessieren Menschen. Und davon hat die DBU selbstverständlich auch viele großartige zu bieten. Und ich freue mich diesem Menschen dann einmal im Monat wieder zu sehen. Eine perfekte DBU Sitzung für mich wäre gewesen: 2 Stunden Small Talk und 20 Minuten Vereinsarbeit + Null Produktpräsentationen und andrer blinder Aktionismuss.

Aber zurück zum Thema: Den Kontakt zu „Gleichgesinnten“ muss heute keiner mehr über einen Verein herstellen. Das Netz bietet viele Möglichkeiten, Gleichgesinnte zu finden. In der Regel vielfach mehr, als es ein Verein jemals kann. Denn das schlimmste was den meisten Vereinen verloren geht, ist der Open Mind. Vereinsmitglieder denken oft  in WIR und die anderen. Was für ein Schwachsinn.

Also, Vereine sind nicht mein Thema. Ein Interessenverband für Bartender hingegen könnte ich eventuelle  etwas abgewinnen. Das dieses meist auch organisiert sein muss, könnte man natürlich notgedrungen, das Konstrukt eines Vereins hierzu missbrauchen, leider wie im Fall der DBU - fehlgeschlagen!

Früher, als ich in die DBU eingetreten bin, fand ich es großartig dem „Berufsverband“ anzugehören. Irgendwann habe ich dann erkannt, das die DBU niemals Berufsverband war und heute denke ich, es bitte auch nie sein sollte.

Die Zeiten haben sich geändert. Netzwerke und Kontakte aus unsere Branche sind heute kein Problem mehr. Daher ist selbst ein Berufsverband in meinen Augen nicht mehr so wichtig. Sollte mann dennoch so einen Art Plattform formieren wollen, gibt einem die fehlende Notwendigkeit eine gewisse Entspanntheit. Da es nicht mehr eilt, hätten wir Zeit, das ganze einmal neu aufzuzäumen. 

Es sollte darum gehen, einige, sehr wenige Ziele zu definieren. Eine Interessenvereinigung sollte sich ganz einfach um zwei Dinge kümmern. Sie sollte die fantastische Vielfalt des Bartender in der Öffentlichkeit fördern. Und Sie sollte Fort- und Weiterbildung für Anfänger und Fortgeschrittene anbieten. Und zwar unter dem 1000% Mantel der Neutralität. Einzig und allein der Qualität verschrieben. Am wichtigsten scheint mir dabei ebenfalls eine Liste zu sein, was man alles NICHT machen sollte. SOnst läuft das aus dem Ruder. Wie in der Vergangenheit.

Hinzu kommt in meinen Augen ein weiterer wichtiger Punkt: Transparenz und Offenheit.  Eine Sache hat mich unglaublich bei allen Antworten der Entscheidungseben DBU auf meinen offenen Brief gestört. Niemand war der Meinung, das die gesamte Buchhaltung der DBU bis aufs letzte sofort online für jedermann zugänglich gemacht werden muss.

Diese Antwort hat mich eindeutig dazu bewegt, aus der DBU auszutreten. Oder besser formuliert, er war der Ausschlaggebende Grund. Wenn die Offenlegung der Finanzen bei einem Verein ein solches Problem zu sein schein, möchte ich Ihm nicht angehören. Punkt!

Gründe auszutreten gibt es viele und ich kann mir auch nicht vorstellen, der DBU wieder beizutreten. Allerdings: Ein gemeinnütziger Verein, der die Gelder vieler Mitglieder verwaltet und nicht von sich aus bereit ist,alles daran zu setzen, sämtliche Geschehnisse so Transparent wie möglich zu gestalten, sollte man in keiner Weise unterstützen. Jede noch so kleine GmbH muss Ihre Ergebnisse im Netz veröffentlichen (mal Lust die Verluste des Le Lion zu recherchieren...?) Bei einem gemeinnützigen Verein sollte das selbstverständlich sein. Auch ohne gesetzliche Auflage ist dies der Ursprung für notwendiges Vertrauen. Da dies anscheinend nicht durchsetzbar ist, meine dringende Empfehlung an alle Mitglieder: Austreten!

Ein Zusammenschluss  vieler zu einem Gemeinnützigen Ziel ist eigentlich eine unmögliche Sache. Dieser Drahtseilakt kann nur halbwegs gelingen, wenn man einander Vertraut. Dieses Vertrauten kann nur ernsthaft gefestigt werden, wenn es als Selbstverständlich gilt, sämtliche Entscheidungen, ob finanzielle oder Administrativer Natur, zu 100% transparent zu gestalten.

Das dieser Wille zur 100% Transparenz nicht zu 110% als Selbstverständlich bei vielen, gerade auch den „jungen“  Entscheidern, nicht kompromisslos vorangetrieben wird, sozusagen selbstverständlich „höchste“  Priorität hat, lässt für mich nur erkennen: Hoffnungsloser Kampf gegen Windmühlen. Zeitverschwendung. Sorry to say.

Aber das einzige was mich wirklich interessiert ist etwas Höheres. Ein Zusammenschluss von Interessierten die sich für unseren Beruf und die Fortbildung / Ausbildung hier kümmern.

Ich persönlich brauche keine Vereinsmeyerei. Ich brauche auch keine „Aktivitäten“ und „Aktionen“ in meinen Verein. Meine wirtschaftlichen Interessen lebe ich da aus, wo Sie hingehören - in meiner Arbeit und meiner Selbstständigkeit. Andererseits, nicht das mich jemand missversteht: Es spricht auch nichts dagegen. Soll jeder machen was er will.

Das einzige, um was ich meinen Ex Verein bitten würde. Rethorik überdenken. Die DBU ist NICHT Berufsverband, und hat in meinen Augen auch kein Recht sich so zu nennen. Das ist dann nunmehr ein Schnittpunkt, wo mich eventuelle Interessen der DBU interessieren. Die DBU behauptet zu unrecht von sich sie sein „Berufs Fachverband und Interessengemeinschaft der Barkeeper in Deutschland“ - Richtig hingegen wäre: „Einiger weniger Barkeeper in Deutschland“. Ich persönlich möchte nicht durch die DBU repräsentiert werden. Und solange die DBU nach aussen hin sich als Repräsentant der Barkeeper Deutschlands gibt, solange finde ich es völlig in Ordnung wenn eben Barkeeper sich öffentlich hinstellen und darauf hinweisen, das die DBU NICHT repräsentative die Bartender in Deutschland vertritt.

Ich erlaube mir hier kurz eine Antwort auch einen Kommentar von der von mir geschätzten Christian Schneider zu meinen DBU Austritt vor einigen Tagen:


Liebe Christina,

ich habe mir erlaubt, meinen Austritt aus der DBU öffentlich zu machen, da die DBU Ihrerseits sich öffentlich als Vertreter unsere Berufsstandes gibt. Obwohl es fantastische Mitglieder in der DBU gibt, und auch teilweise schöne Projekte realisiert werden,  ist die DBU in meinen Augen jedoch eines gerade nicht: Ein Berufsverband. Ich bin ganz sicher nicht auf dem Kriegspfad mit dem Mitgliedern der DBU. Ich suche das Gespräch mit jedem Interessiertem und freue mich über Austausch. Meine kleine Barspezifische Welt unterscheidet sich in Menschen, die Leidenschaft für unseren Beruf haben und sich darüber engagieren wollen und solche die dies nicht tun (was auch nicht weiter dramatisch ist) - Meine Welt unterscheidet sich nicht in DBU Mitglieder und Nicht DBU Mitglieder. Es gibt unter den DBU Mitgliedern fanatische Bartender. Die jeden Tag einen großartigen Job machen. Und viele von Ihnen engagieren sich ehrenamtlich, was jedes Lob verdient.
Nur, trotz all des positiven in diesen Verein, möchte ich eines mit aller Gewissheit feststellen: Die DBU ist weder Berufsverband, noch finde ich sollte Sie sich so in der Öffentlichkeit positionieren. Sie vertritt weder mehrheitliche Interessen von Bartendern, noch kann Sie in Namen derer sprechen. Sehr wohl vertritt Sie die Interessen Ihrer Mitglieder, nur ist das in meinen Augen kein repräsentativer Durchschnitt.

Und Christina, ein Ratschlag meiner Seits: Wenn Du schon mit dem Gedanken spielst auszutreten, tu es doch einfach !

Ich persönlich empfehle es jedem der mich fragt. Andererseits finde ich es überhaupt nicht verwerflich Mitglied der Deutschen Barkeeper Union zu sein. Der Verein gibt es tolle Initiativen von tollen Mitgliedern. Vielleicht mag sich für jemanden da die Mitgliedschaft lohnen. Wunderbar, kein Einspruch. Ich persönliche bin der Meinung das für vieles mittlerweile kein Verein mehr nötig ist. Das geht viel besser ohne. Und man gibt dann seine „Stimme“ nicht mehr an ein administratives Monster, wo jeder Änderungsvorschlag anscheinen von undefinierbaren Mühlen zermahlen wird. Ich verspreche Dir, Du kannst persönlich viel mehr ohne die Hilfe des Vereins auf die Beine stellen, als mit. Das glaube ich, weil ich der Meinung bin, das Du großes Talent hast und sehr gut vernetzt bist. Das Engagement in der DBU ist ein kräfteraubender, unnützer Kamps gegen das große Unbekannte. Warum 2, 3, 5, 10 Jahre warten, wenn wir alles in wenigen Monaten ohne DBU organisieren können? Einige Antworten auf meinen offenen Brief haben mir die Augen geöffnet. Einige der neuen selbsternannten „Jungen Wilden“ Hoffnungsträger sind weder Jung, noch Wild - sondern schon verdammt in der Vereinsmühle gefangen.

Ich glaube das wird nichts mehr. Machen wir an anderer Stelle weiter. Falls ich Dir mit irgend einer Idee, die Dir im Kopf umher schwirrt behilflich sein kann, helfe ich gern.

Die DBU hat tolle Mitglieder. Wirklich. Und zwar nicht zu wenig. Schade das das Talent und das Können dieser vielen in einem völlig überholten Vereinskonstrukt immer wieder versandet. Das muss unglaublich frustrierend sein. Nur, so etwas ist nicht für mich.

Ich würde mich freuen, wenn Du und andere Ihr Talent nicht länger bei diesem Kampf gegen Windmühlen verschwenden.

Gruß

Jörg



Ein paar Nachträge:

  1. Ich freue mich auf den Tag, wo ich per Mouseclick als Aussenstehender den Kontostand der DBU abfragen kann - möge er sechsstellig sein. Man wird ja noch träumen dürfen - so oder so ...Und ob man es glaubt oder nicht. Während ich hier diese Zeilen tippe, wird der Server des Bundesanzeiger gewartet. Ab Montag soll es wieder losgehen. Da könnte mann sich z.B: die Ergebniss der DBU GmbH anschauen, unter: Deutsche Barkeeper Service GmbH. Oder auch die bisherigen Verluste der Lion Barbetriebe GmbH ;-)
  2. Helmut Adam hat auf dem Mixology Blog eine gute Debatte um eine eventuelle Plattform losgetreten. Ich finde die Idee gut, und das Brainstorming dort ebenfalls. Freue mich auf regen Austausch...
  3.  Eine Empfehlung für meine Ex Vereins Mitglieder. Ich habe nicht viele der bisherigen „Verantwortlichen“ gut kennen lernen können. Von einem halte ich aber sehr viel und bin der Überzeugung, das er die Geschicke der DBU auf Bundesebene am besten leiten wir. Für die nächste Wahl, mein persönlicher Tip: Wählt Kent Steinbach !

Kommentare

  1. viel zu lang, liest niemand

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  2. hab's gelesen ... in 8 minuten

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  3. ...falsch! Ich habe es gelesen und kann Jörg nur beipflichten! Ich hatte zwar andere Gründe von der DBU bis heute Abstand zu halten aber im Grunde gehen Herr Meyer und ich konform! U.a. finde ich das Auftreten der DBU alles andere als "zeitgemäss", denn nicht alle ambitionierten Barkeeper von heute können sich mit Anzügen, Krawatten oder generell mit Kleiderforschriften und Uniformen identifizieren. Eine These, die ich ebenfalls seit langer Zeit vertrete, ist die bei weitem nicht ausreichende Präsentation unseres Berufsstandes nach Aussen. Kurz um, auch für mich ist die Union völlig überbewertet und wird mich (höchstwahrscheinlich) niemlas auf seiner Mitgliederliste aufnehmen.
    Marcus C.

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  4. Werter Kommentar Kasper,

    Erinnert mich an:

    Sazerac trinkt eh niemand - nimm Sex on the beach auf die Karte... Könnte man da ein Lager erkennen?

    Zur Info ... nach 3 Stunden haben es
    72 Personen gelesen
    http://joergmeyer.posterous.com/stats-fuer-den-kommentar-kasper

    und Einer, Benny Braun, nahm dies als Anlas auszutreten.

    Mögen viele seinem Beispiel folgen.

    Du kannst Die Welt mit Deinen Dummheiten bereichern, nur bitte nicht anonym.

    Ich werde alle Kommentare hier, die Dumm und/oder Anonym sind - lsöchen...

    vorsicht ... messlatte liegt tief :-)

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  5. ich finde das ein sehr guter schritt herr meyer, bei mir wars nicht viel anders, ich bin aus ähnlichen gründen eben schon gar nicht der ÖBU beigetreten, da diese windmühlen einfach ungeheuerlich mühsam sind ;-)!

    liebste grüsse

    herr speckle h. (österreich)

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  6. ...und 6,5 Milliarden haben es eben nicht gelesen...

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  7. Bravo! Der Kommentar ist zwar anonym und Dumm aber:

    ...andererseits schon wieder so sau dumm - das er einen besonderen Preis verdient hat. Er darf stehen bleiben.

    Ich kann mir förmlich vorstellen wie der Autor krampfhaft versucht, geistreich böswillig zu sein ... irgendwie reichts leider nur zur Lächerlichkeit.

    Naja... weiter üben!

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  8. Hallo Herr Meyer,

    Ich habe da so meine Erfahrungen mit Artikeln über die DBU, die Klickrate meines Blogs schoß förmlich in die Höhe, aber ich unterdrücke alle anonymen Kommentare automatisch. Leider, muß ich mittlerweile sagen, sind doch so manche Kommentare ein wahrer Quell der Freude ;-)

    Zum Artikel: Nachvollziehbarer Schritt, ein befreundeter Barmeister ist aus dem "Taubenzüchterverein" bereits im Oktober ausgetreten, aus ähnlichen Gründen.

    Mit bestem Gruß aus dem Westen,

    Jörg Kalinke

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  9. Im Golf läuft es ähnlich, der Dachverband für alle Spieler/innen (DGV, Deutscher Golf Verband) scheint stellenweise weiter weg vom tatsächlichen Spiel als eine 18-Loch-Runde lang ist.

    Aber ich kann beruhigen. Für mich als Außenstehenden in Sachen Barkultur ist der einzig wahre Repräsentant für den Berufsstand der Barkeeper eine -- Überraschung! -- gute Bar. Und so macht sich Jörg gleich doppelt (Moment, dreifach!) gut als Botschafter.

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  10. Vereine (viele nicht alle) waren doch schon immer Plattformen für bestimmte Leute die sich anders nicht profilieren konnten.

    Aber einen Verein kann jeder gründen muss man nur noch genug dumme finden die Beitrag zahlen.

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  11. Meine Frau fragte mich eines abends:
    "Was sind eigentlich die Gründe FÜR diesen Verein?". Nach den üblichen drei bis vier unüberlegten Oberflächlichkeiten kam ein sehr langes Schweigen - da wusste ich, dass es für mich keinen Sinn macht...

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  12. Herr Meyer,

    Ihre Darlegung der Entscheidung und ihre Argumente sind völlig nachvollziehbar und verständlich.
    Respekt also für ihre Konsequenz.

    Dass nebst den anonymen Helden auch mal etwas, wenigstens annähernd, produktives hier steht.

    Grüße
    Jonas

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  13. "Ich glaube das wird nichts mehr. Machen wir an anderer Stelle weiter."

    über genau dieses thema haben wir schon im sommer in kleiner runde heftig debattiert und die diskussion, die helmut im mixology forum gestartet hat, geht in eine ähnliche richtung. und irgendwie scheint es nur der natürliche nächste schritt zu sein, wenn man sich die entwicklung der szene in letzter zeit anschaut.
    unsere netzwerke wachsen viel schneller, als daß ein derart stationäres, schwerfälliges konstrukt wie die DBU da folgen könnte.
    bis ein trend in den ländlicheren sektionen ankommt (ich glaube cuisine style ist gerade groß im kommen), ist hier in berlin oder hamburg schon der nächste schnee von gestern.

    aber man sagt auch, ohne wurzeln kein wachstum... und gerade der austausch mit den älteren generationen ist es, den ich an der DBU am meisten schätze. da sind viele kontakte entstanden, die man via facebook sicher nicht findet.

    aber fühle ich mich und meine interessen von der DBU gut repräsentiert? ganz sicher nicht. vor allem nicht hier in berlin. ich könnte mir keinen größeren kontrast vorstellen, als die berliner barszene und die berliner DBU, die es tatsächlich schafft altbackener und provinzieller zu sein als meine alte sektion (und die war rheinland-pfalz/saarland).

    meine (noch-)mitgliedschaft hat sicher für mich sehr viel mehr emotionalen als praktischen wert. dennoch bin ich noch nicht bereit loszulassen - und sei es nur um menschen, die ich sehr schätze nicht die unterstützung zu entziehen.

    so, und das war mein viel zu langer kommentar, den 6,5 millierden menschen nicht lesen werden!

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  14. Es hat schon seinen Grund, das Wortsammlungen wie Bild keine langen Texte nutzen, sie würden ihre Zielgruppe ja überfordern.

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  16. Soll man wirklich denken, das der zufällige Artikel vom Mixology und Ihr Eintrag nicht abgesprochen war? Sind Sie wirklich immer so unabhängig oder sehen Sie einfach die Möglichkeit zur richtigen Zeit zuzustossen?

    Muss man immer andere Personen oder Gruppierungen angreifen? Ja, Sie stellen die professionalität des Drinks Magazins in Frage. Dadurch automatisch auch die Mitarbeiter. Wäre es nicht einfach klüger, seinen sch.... zu machen und andere Leute in Ruhe zu lassen? Sich lieber nen Espresso genehmigen und die kostbare Zeit zu geniessen? Es würde sicher auch die Leserschaft interessieren, ob Sie vor 7 Jahren (da waren Sie sicher auch schon DBU Mitglied) als DBU Mitglied die selbe Energie reingesetzt haben etwas zu bewegen, wie Sie heute versuchen halb Deutschland zu belehren, oder auf eine Seite zu ziehen.
    Sind Sie vielleicht selbst auch nur ein Mitläufer gewesen? Haben doch der Grossteil der heutigen Fachleute vor 5 Jahren selbst noch den SEx on the Beach in Ihrer Bar angeprießen.

    Geben Sie halt Ihren Kontostand und Ihre Umsätze bekannt, wenn sie denken es würde jemanden interessieren. Herr Meyer, Sie haben definitiv Ihr Ansehen in der Szene erarbeitet,(so wie man das so mitbekommt) aber ich finde Ihr Auftreten heutzutage ist auch nur noch zu belächeln.

    Sie sind begabt Artikel zu schreiben und 1 gegen 1 hat kaum jemand gegen Ihren Sprachschatz im geringsten etwas dagegen zu setzen. Ob Sie mich verdonnern, da ich hier Anonym schreibe oder Sie den Eintrag löschen ist mir persönlich egal. Sie huldigen Ihren Kreis in der Barszene immer nach oben, aber vergessen Sie nicht, dass es viele Barkeeper mit der Liebe zum Gast, Detail ..... gibt, die vielleicht eher auf Mainstream arbeiten.

    Zeigen Sie ab und an einfach mal Respekt vor Kollegen, die nicht so weit sind, oder auch Ihre Zeit gar nicht investieren wollen oder können.

    Nebenbei vergessen Sie leider ab und an Ihren Stil, den Sie hier so pflegen möchten. Wenn es um dumm oder anonym muss ich sagen, auch wenn es Ihr Blog ist, ist es schon erschreckend wie unprofessionell Sie mit Kritik umgehen.

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  19. Lieber geringfügig geschätzter Anonymus, (Teil_1)

    Jetzt wird sich die Bande der Anoymen Einträge fragen: Meint der mich? Ich kann nur sagen: ich weiss es nicht. Ich meine diesem übergewichtigen, irgendwo um die Fünfzig, mit dem schlecht sitzenden Anzug, der lächerlichen Krawatte und dem offensichtlichen Alkoholproblem. Dahinten rechts, zweit letzte Reihe, dritter von Rechts (Lustig, er dreht sich auch um und schaut nach hinten)

    Na, ich könnte nun Seiten schreiben über die mieserablen Charakterzüge Anonymer (Dumm) Kommentatoren. Könnte darauf hinweisen, das es die Diskussionskultur versaut, ganz zu schweigen vom eigenen i.d.R. dann nicht vorhandenen Selbstrespekt.

    Nun denn. Könnte ich tun. Bringt aber nichts. Und daher sollte man anonyme Kommentare sofort löschen. Es geht dabei gar nicht immer um den Kommentar selbst. Es geht vielmehr darum, wie in einer guten Bar, das man das Level oben halten muss. Es versaut den Stil und zieh das ganze runter, wenn man so etwas durchgehen lässt. Andererseits darf man sich selber nicht zu wichtig nehmen. Und solange mich persönliche jemand beleidigt, ohne dabei die Atmosphäre oder die anderen Gäste zu stören. Bitte schön, kein Problem.

    Stellen wir uns also vor, es ist 4:15 Uhr, mein übergewichtiger Dumm-Kommentator mit dem Alkoholproblem sitzt auf einem Barhocker, und ich stehe hinter jener Bar. (Im Office: Mario setzt den Langnickel Premix für den nächsten Tag an, Baumann poliert Champagner Flaschen und Sørensen die Gläser dazu, Bornhöft kippt heimlich Falernum in den Ausguss, um mir wieder neuen verkaufen zu können )

    So könnte man es sich vielleicht vorstellen, bzw. argumentieren warum ich diesen anonymen Kommentar nun doch beantworte. Andererseits gibt es auch einen anderen Grund. Ich bin Eitel. Der Übergewichtige Alkoholiker hat sich eines miesen Tricks bedient. Er hat mich gelobt. Ich bin begabt, hat er gesagt, Und im Schreib Duell, 1 zu 1, ziehe ich ziemlich schnell, behauptet er!.

    Come on! Da währen Sie ebenfalls geschmeichelt. Na jetzt muss ich ja antworten. High Noon in der glühenden Mittagssonne auf staubiger Strasse im Konsonatenland.

    Anonym Kommentieren ist schlechter Stil. Hochgradig. Anonyme Kommentatoren zu beleidigen und zu beschimpfen, sie mit dem Labels eines übergewichtigen Alkohlikers zu beleben dagegen ist guter Stil und großer Spass obendrein. Man kann und darf das nicht ernst nehmen. Namentliche Kritik ist von mir noch nie in irgend einer Form unprofessionell behandelt worden - und wird Sie auch nicht.

    Man weiss ja bei anonymen Kommentatoren nie wer das schreibt. Ich verrate es Ihnen jetzt: Ich selber! Ich habe eine mutiple Persönlichkeit. Ich schreib mich erst runter, um dann im Konter zu glänzen ... gut, oder? Übergewichtig stimmt, das mit dem Alkoholproblem würde ich mal vorsichtig als Auslegungssache bezeichnen, beim Mitfünfziger habe ich einfach 20 Jahre dazu gemogelt.

    Und ansonsten arbeitet meine Anderes Ich hier die üblichen, verdächtigen Unterstellungen auf, zu denen nur folgendes zu sagen ist:

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  20. Lieber geringfügig geschätzter Anonymus, (Teil_2)

    Jörg Meyer und Helmut Adam machen gemeinsame Sache.

    Ja, jetzt ist es raus. Großes Verschwörungskomplott, seit Jahren gewachsen! Ich schreibe dafür Helmut am Ende des Monat im gefakte Rechnungen „Provision wegen Anzeigenvermittlung“. Habe ich vor einiger Zeit als guten Tip bekommen. Muss in den 80 90er ein großes Thema in Bartender Kreisen gewesen sein.

    Aber, richtig ist: Abgesprochen ist hier gar nichts. Gesprochen hingegen eine Menge. Seit Jahren schon. Berufsbedingt und auch der Sympathie halber, treffe ich Helmut Adam relative häufig im Jahr. Und da wir beide in der Regel immer zu den letzten des Abends gehören, gab es glücklicher weise oft Raum und Zeit um über unseren fantastischen Beruf zu reden. Dabei landet man häufiger bei Themen wie der DBU oder einer Art Berufsverband. Bevor Helmut seine „Plattform“ im Blog veröffentlicht hat, wußte ich selbstverständlich davon. Wie auch einige andere im GSA-Land. Warum? Weil Helmut mir und anderen einen ganz grobes Brainstorming zu seiner Idee geschickt hat und um Feedback gebeten hat. Ich selber finde den Ansatz sicherlich schwierig aber nicht unmöglich. Ich würde mich freuen, wenn das ganze möglichst lange abstrakt als Gedankensammlung bleibt, bevor man in Aktionismus verfällt. Ich bin mir auch nicht sicher ob wir das brauchen. Ich bin eigentlich mit dem Zustand, das es gar keinen Berufsverband gibt, also niemanden, keine Minderheit die für sich in Anspruch nimmt, meinen Berufsstand zu vertreten gibt, eigentlich sehr zufrieden. Alles weitere wird die Zukunft zeigen. Und ganz nebenbei. Habe ich jemals behauptet unabhängig zu sein? Kann mich nicht erinnern... Ich habe ein eigenes Wertesystem. Wie jeder Mensch. Ich hege Sympatien, z.B. für Helmut Adam. Wenn mir jemand sympatisch ist, höre ich Ihm aufmerksamer zu und bin sicherlich eher für eine Idee zu gewinnen. Das hat immer auch seine Grenzen, dann greift das Wertesystem. So ist das mit Menschen, alles andere wäre verlogen.

    Drinks:

    Ich greife niemanden an, ich habe kritisiert. Ein Magazin ist eine Veröffentlichung und steht damit in der Öffentlichkeit. Kritik ist nicht gleich Angriff. Habt mir hier nicht eben jemand die Fähigkeit zur Kritik abgesprochen? Wie sieht es denn vor der eigenen Haustür aus? Irgendwie beschleicht mich das Gefühl das man eine gewisse Nähe zum Drinks Magazin hegt. Nicht weiter verwerflich, lässt einige Vorwürfe nur doppelt lächerlich erscheinen.

    Ich habe das Drinks Magazin öfters kritisiert. Steilvorlagen werden ja frei Haus in ausreichender Menge nach wie vor geliefert. Manchmal habe ich auch einzelne Mitarbeiter direkt kritisiert, allerdings, wie ich finde, nicht unterhalb der Gürtellinie. Ich mach meinen Schei... und wenn jemand schreibt: Le Lion ist eine schlechte Bar, dann trifft das selbstverständlich auch immer meine Mitarbeiter. Dann gibt es fünft Möglichkeiten:

    Die Kritik ignorieren - weil sie nicht stimmt
    Die Kritik ignorieren - weil man nicht gerne kritisiert wird und ziemlich selbstgefällig ist
    Die Kritik ernst nehmen, sich mit dem Chef zusammen setzen und versuchen, die Fehler zu ändern.
    Zu erkennen das der Chef ein Idiot ist, dem nichts an Qualität gelegen ist und das Unternehmen verlassen, weil es frustet für so jemanden zu arbeiten.
    Zu erkennen das der Chef ein Idiot ist, dem nichts an Qualität gelegen ist und den Frust in sich hineinfressen. Eventuelle mit gefrusteten Kommentaren im Netz rumstänkern und zum Alkoholiker werden.

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  21. Lieber geringfügig geschätzter Anonymus, (Teil_3)

    DBU, Kollegen und sonstiger Bartender Kram.

    Deine Stereotypen, mein kleiner Alkoholiker, sind anstregend. Ich kann Dich ja verstehen, Sie werden ja so oft benutzt. Es ist so herrlich bequem und so fantastisch Dumm Sie zur benutzen - passt also gut zu Dir.

    In deinem zerfressenden Hirn gibt es doch folgende Typen Bartender:

    DBU Mitglieder, manchmal noch in die sogenannten „Jungen Wilden“ und den Rest der Mitglieder unterteilt. Deine Beschreibung: Arbeiten an der Basis, Mainstream, Verkaufen Drinks die die Gäste wollen, Sex on the Beach, arbeiten hart und lang, sind nicht ganz so cool, machen Umsatz und Gewinn!, Bar jeder Colour, Drinks

    Und die „Freien“ - Selbsternannten Fachleute - Deine Beschreibung: Arbeiten in fragwürdigen Konzepten und machen „spinnerte“ Geschichten (Interessieren doch 6,5 Milliarden nicht), Belehren die Gäste statt Sie zu beraten, Old Fashioned, Sau und Braus, cool, Konzept und Idee sind nicht Wirtschaftlich, machen damit sicherlich keinen Gewinn, sogenannte Szene Bars, Mixology.

    Dieses oder ein ähnliches Muster höre/lese ich oft bei DBU/ oder ähnlichen Diskussionen ... Schwachsinn! Es gibt Bartender. Einige davon sind in meinen Augen gut, andere finde ich, üben Ihrer Beruf schlecht aus. was Sie aber nicht zu schlechten Menschen macht. Das hat nicht mit Verein und oder Magazin zu tun.

    Es gibt Bartender die interessieren sich nunmal dafür, mehr aus Ihrem Beruf rauszuholen. Mehr Aromen ins Glas zu bringen. Verwerflich? Ich freue mich über jeden, der das Trinken in einer Bar weg vom Besäufnis holt und es zu einen kulinarischem Erlebnis macht. Und der seinen Konzept treue bleibt. Wenn ich als Koch eine Zeit in einem Touristen Ausflug Lokal mache, darf ich schon noch den Feinschmecker lesen? Oder?

    Ich sollte so begabt sein die Gerichte des Feinschmeckers nicht eins zu eins in meinem Ausflugs - Lokal anzubieten. Aber inspirieren lassen darf ich mich. Und sei es nur für mich selbst. Denn vielleicht ziehe ich eines Tages weiter. Ich respektiere von vornherein jeden Kollegen und falls ich mal einen Besuche, erwarte ich auch kein großes Tam Tam. Es muss zum Konzept passen. Mich würde interessieren, wie Du zu der Annahme kommst, Ich würde Kollegen, die nicht so weit sind, und nicht die Zeit investieren nicht mit Respekt behandeln? Oder war das so ein Tagtraum unter Alkoholeinfluss?

    http://www.jrgmyr.com/2009/11/von-luftschlossern-und-windmuhlen.html

    Ich selber trinke wenig gemischte Drinks, und ganz sicherlich keinen Sex on the Beach. Ich betreibe allerdings z.B. auch noch einen Landgasthof. Da verkaufen wir Sex on the Beach. Und Tequila Sunrise mit Sierra Tequila. Und und und... Ist dort auch genau das richtige Konzept. Punkt aus Ende. Und ich finde es auch nicht in irgend einer Weise verwerflich.

    Ich belehre nicht Halb Deutschland, halbe Sachen sind nicht mein Ding! Ich schreibe einen persönlichen Blog mit meiner Meinung. Mehr nicht. Kostet mit eigener Domain ca. 10,00 Euro im Jahr, ohne, siehe Bitters Blog, ist es ganz umsonst. Soll ich schon einmal www.gefrusteterAnonymusmitschlechtenAnzügenundAlkoholproblem.de in den RSS Feed aufnehmen?

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  22. Lieber geringfügig geschätzter Anonymus, (Teil_4)

    Zur DBU noch folgendes: Was war den 2002 ? Ich war dabei ... ja. Ich hatte einmal zwei Jahre wo ich mich als Junior engagiert habe. Internorga, Meisterschaft etc. Vollkatatstrophe. Danach Frust, wie aich bei Dir, bei mir nur ohne Alkohol zur Bekämpfung. Dieses: „Hör auf zu meckern, ändere die DBU durch Engagement!“ nervt. Die aktuellen Strukturen der DBU lassen nur einen Schritt zu: gesammelt austreten, in der Bedeutungslosigkeit versinken lassen und neu machen.

    Ich glaube die DBU könnte eine fantastische Sache sein. Sie sollte nur aufhören, So krampfhaft wichtig (Berufsverband) zu sein. Dann fände ich sie klasse. Viele Mitglieder, zumindest die, die ich kenne, finde ich erstklassig. Und die meisten von Ihnen sind tolle Bartender. Die übrigens alle mehr aus Sich, Ihrer Bar und Ihren Beruf machen wollen als Du Dir wahrscheinlich jemals vorstellen kannst.

    Was bleibt? Das Du ein Idiot bist hatte ich glaube schon geschrieben oder? Scheint alles gesagt. Ach ja, Im Bundesanzeiger werden weder Kontostände noch zwingen Umsätze bekannt gegeben. Aber das kann Dir Dein Steuerberater erklären.

    So, ich muss gestehen jemanden unbekannten „runter zu schreiben“ macht direkt Spass. Muss man sich ja nicht zusammenreissen. Jetzt aber zurück in die Realität: *Stil“on“*

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  23. Lieber Jörg,
    wofür schreibst du dir die Finger wund?
    Es war doch schon alles gesagt.

    @ Alle
    Was die Anonymität angeht, hatte ich da auch einen speziellen Fall, dem ich sogar einen ganzen Blogeintrag gewidmet habe:

    http://shakerliebe.blogspot.com/2009/11/anonym-im-netz-unterwegs-eine.html

    Und mal ehrlich: Wer Anonym bleiben will, während er schimpft und beleidigt, der hat einfach nur Angst vor Konsequenzen.
    Ich denke (als DBU-Mitglied): wer sich so benimmt, hat in der DBU nichts verloren.
    Wer sich so verhält gießt den DBU-Gegnern nur noch Kerosin ins Feuer.

    So weit ich das verstehe hatte Jörg nie etwas gegen die DBU, er fordert(e) nur Veränderungen und als diese nicht kamen, ist er ausgetreten.
    Traurig, wer das nicht versteht und alles als Angriff betrachtet.
    Gruß,
    Thorsten

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  24. Chapeau Jörg, großes Tennis!

    @ Anonym:
    "... Ja, Sie stellen die professionalität des Drinks Magazin in Frage. Dadurch auch automatisch die Mitarbeiter. Ware es nicht klüger..."

    Ich glaube schon, dass die Mitarbeiter, sprich Autoren, ihre Profession generell beherrschen. So wie sie diese aber durch die Drinks repräsentieren oder ausüben hat das nichts mit Professionalität und Journalismus zu tun. Viele Artikel oder Themen scheinen gekauft oder thematisch den Interessen von Anzeigenkunden direkt unterworfen zu sein. Ständig wiederkehrende Themen wie z.B. Vodka zum tausendsten Mal sind quasi die gleichen Artikel - ein wenig aufgefrischt, aber in der Essenz immer wieder der gleiche Schmarrn.

    Einen journalistisch anspruchsvollen Artikel, der Hintergründe auch einmal kritisch hinterfragt und unangenehme Themen beleuchtet (auch wenn das evt. gar nicht im Sinne der großen Kunden ist), habe ich noch nie in der Drinks gelesen.

    Der berühmte Tropfen ist aber für mich der Berufsethos der Mitarbeiter. Wenn ich eine Passion für Barkultur, Mixology, Spirituosen & Qualität von "Drinks" habe und diese mit Stolz vertrete, dann hört die Kompromissbereitschaft spätestens bei Anzeigen für Cocktailautomaten auf. Hier zeigt sich die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit und vielleicht auch zwischen "Eier in der Hose haben" und Mitläufer oder gar Duckmäuser sein.

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  25. Es ist schon belustigend, wie und wann der selbe Anonyme Schmock hier immer wieder aufschlägt. Und dann vehement für irgendwas argumentiert, daß eigentlich keinen interessiert.

    Anonymus, so anonym wie Du Dich hier gerierst, bist Du nicht. Wir wissen wo Du sitzt und woher (aus welchen Verbindungen und Verbindlichkeiten) Dein Geseihere und masturbatives Geschwurbel kommt. Wir wissen, wer Du bist. Es wird Zeit abzutreten, geh in Rente und hör auf uns zu nerven.

    Am Ende des Tages ist es ganz einfach: Gute Ideen setzen sich durch und schlechte verschwinden. Deshalb lesen die Leute auch lieber hier und nicht in einem schmierigen Anzeigenblatt. Und treten aus der DBU aus. Mich wundert ohnehin, weshalb noch so ein Getue um diesen Verein gemacht wird. Nostalgie? Mehr kann es nicht sein......

    Anonyme Grüße!

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  26. ich liebe anonyme gruesse von anonymen Kritikern
    und deren Kritik an anonymen Kritikern.
    Wer Anonyme auch noch anonym kritisiert begibt sich wirklich auf tiefstes Niveau, aber das sollte jemand der seinen Sprachstil geschliffen hat(z.Bsp:masturbatives Geschwurbel), wirklich nicht also notwendig erachten. Die Moeglichkeiten Anonyme klar zu enttarnen, liegt klar in der Hoffnung derer, die glauben zu wissen.
    MFG Mike

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  27. Ob DBU Mitglied oder nicht, Mixology Leser oder nicht, Freiberufler oder Angestellter, Nachwuchbartender/in oder Barchef... eines haben wir doch alle gemeinsam (korrigiert mich, wenn es nicht so ist) wir wollen unseren Gästen den bestmöglichem Service bieten und sie mit wunderbaren Drinks begeistern - besinnt euch doch wieder auf die wichtigen Dinge unseres Berufes...
    Die meisten von uns lesen viele Blöcke, mehrere Magazine, besuchen verschiedenste Veranstaltungen... und suchen sich aus dem gesammelten Pool die für sie interessanten Informationen heraus, bilden sich so ihre eigene Meinung und prägen dadurch auch ihren eigenen Stil.

    Ein Mix aus allem was die Barwelt so zu bieten hat.

    Cheers Cordi

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