08.06.2010

„PR for Runaways: Understanding Social Media“ oder „Bartender, wohin des Weges?“

Kapitel 1. Der Fall Wüstenhagen! „Harry, hol schon mal den Wagen...“

Herr Meinke spricht mir aus der Seele“ - Wer hätte gedacht das mir dieser Text doch noch einmal übers Keyboard rutsch. Doch „Schuld“ ist er nicht alleine. Mit Wüstenhagen vs. LVMH fing alles an.

Doch von vorne. Politik und Religion gehören an keine Bar. Soweit ist alles klar. Und grundsätzlich sollten Bartender verschwiegen sein und die Gespräche mit Ihren Gästen für sich behalten. Soweit gehen wir ja auch noch konform. Nun mehr zwingt sich mir die Frage auf: Gilt dies Verschwiegenheitsgelübte eigentlich in Beide Richtungen? Sprich: muss der Gast auch das Bartender Gespräch unter dem Deckel halten? Der Fall Wüstenhagen bereit mir hier philosophisches Kopfzerbrechen. Aber nur am Rand, und auch nicht wirklich großes (Die Frage an sich bleibt trotzdem interessant).

Also: Herr Wüstenhagen, mittlerweile treibende Feder des Blogs „Bartender Lab“ (Seinerzeit von Bartender gegründet, derzeit von geschätzten Connaisseuren übernommen) hat sich in einem Artikel erlaubt, die Darreichungsform Ihm zugestellter Proben guter Whiskys aus dem Hause LVMH kritisch zu hinterfragen. Im Artikel gesteht Herr Wüstenhagen dies mit Bartendern ebenfalls besprochen zu haben. Ich gestehe, ich war einer von diesen Bartendern. Und ich sehe es ähnlich wie Herr Wüstenhagen. Nur hätte ich darüber nicht geschrieben. Mehr zu dem Problem des Nicht-drüber-Schreibens in Kapitel 3. Da Herr Wüstenhagen es nun getan hat, erlaube ich mir einige Randbemerkungen.

Herr Wüstenhagen hat recht. Bei dem einen oder anderen Feierabend Bier haben wir uns über diese Samples unterhalten. Auch ich habe angemerkt das die Dareichungsform mir nicht sonderlich zusagt. Und dabei geht es nicht um die Tatsache, das hier „gespart“ wurde. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ein fantastisch aufgemachter Kasten mit viel Drum Drum. Aufwendig und Edel. Absolut passend zum Haus. CD, Info, Bilder Tam Tam. Interessiert mich nie.  Mich Interessiert der Inhalt. Falls der gefällt, kann man den Rest ergoogeln, selbst ein Foto machen (bei „schönen“ Flaschen) oder zur Not die PR Abteilung ansprechen.

Auch ich habe angemerkt, das ich bei den aktuellen Aussendungen die beigefügte Flaschen der Wertigkeit des Ganzen in meinen Augen nicht entspricht. Ich muss gestehen, ich habe die letzten Samples ungeöffnet an Stammgäste und Whiskyfreunde in der Bar verschenkt. Schlicht und einfach weil ich mit dem Inhalt wenig Anfangen kann. Eine Flasche, statt des ganzen Drum Herums würde mir persönlich mehr bringen. Schlicht und ergreifend weil ich bei einem neuen Produkt gerne mit versierten Gästen Teile, mir Meinungen einhole und eventuelle auch einen Drink probiere. Ein paar cl helfen mir dabei nicht.

Meine eigene Meinung ist mir bei einem neuen Produkt eher unwichtig. Sicherlich werte ich das Produkt vorab, viel wichtiger jedoch erscheint mir die Meinung der Gäste. Aus deren Reaktion kann ich eher erkennen: Ist das ein Wieder-Verkaufbares Produkt? Dazu gehört unter anderem auch das Packaging und die Aufmachung. Denn letzt endlich ist die Verkaufbarkeit das wichtigste Kriterium für einen Bartender. Nicht ich soll das Zeug trinken, sondern meine Gäste! (Die sollen es trotz einer brutalen Kalkulation mit Freude bestellen).

Mir scheint ein Feedback für PR eher eine große Hilfe als eine unverschämte Kritik. Ich selber habe dieses Feedback nie gegeben, obwohl mir der Absender persönlich gut bekannt ist und ich Ihn schätze. Vielleicht gerade aus diesem Grund. Man möchte ja nicht, wie es zu unrecht Herr Wüstenhagen vorgeworfen wird, „unverschämt“ sein.

Vor gut einem Jahr hat mich die erste „Mini“ Probe noch zu Begeisterung hingerissen 

LVMH PR bleibt gut gemacht und alles jetzt folgende bezieht sich nicht auf eben dieses Haus, sondern auf die teilweise katastrophalen Missstände bei einigen Mitbewerben. Ich möchte sagen, hier wurde der Falsche „getroffen“. Denn das Haus LVMH gehört für mich als eines der ganz wenigen, zu den Häuser, die eine PR machen, die ich als Bartender und eventuelle Blogger mehr als  loben möchte. Also Antonio, falls Du das hier liest, jetzt ist der Zeitpunkt für einen entspannten Signet Padovani um mit einem Schmunzeln Kritik an Mitbewerben zu lesen. Ach ja, und in Zukunft Flaschen schicken, CD‘s und Co gerne weg lassen...

Kapitel 2. Kurz: PR könnt Ihr nicht. Lang: 75% der PR Agenturen die in Deutschland Spirituosen Brands betreuen erreichen mit Ihrer Arbeit weder Bartender, Blogger noch Cocktail Connaisseure.

Über Pröbchen und Proben geschrieben habe ich lange nicht mehr. Um am Ende ist es ja das was für die PR Interessant ist. Gewohnheiten verändern sich, der Email Account wird einige Male pro Woche mit PR Müll überschüttet. Ein paar mal die Woche stehen Proben im Le Lion, und immer weniger schreibt man drüber. Warum? Um Herrn Meinke hier zu zitieren: „Sei spannend, sei persönlich, sei zuvorkommend“. Die Beachtung dieses Minimal Standards scheint mir von Tag zu Tag, schwieriger zu werden.

Auch ich habe diese grotten schlechte Email von SLAM PR bekommen - ZUM HEULEN! Davon gibt es dutzende. Die Fehler sind unglaublich. Da wird ungefragt der Account mit Schrott zugespamt (Obwohl rechtlich fragwürdig). Twitter, Facebook und anderer Social Media Krams ,neue Spielwiese der Agenturen, diletantisch genutzt. Viral wird ganz schnell asozial ...

Ich habe mich hier im Blog schon öfters kritisch über schlechte PR geäußert. Und natürlich, dies sei der Form halber erwähnt, auch über Gute!  Die Lernfähigkeit über die Jahre scheint gen Null.

Dabei ist es doch so einfach, kinderleicht. Es geht darum den Gegenüber wirklich zu kennen, sich für Ihn zu interessieren und Ihn, ganz individuelle, statt mit Massenemails, für sich zu gewinnen. Ich rede hier nicht von kommerziellen Magazinen, Webseiten etc. Da kann man ja mal (Je nach Klasse des Objektes) Advertorials schalten und sich Berichterstattung über Anzeigen und andere Kooperationen kaufen. Ich rede hier von der Königsklasse. Von passionierten Bloggern und Bartendern. Diese (ohne Bezahlung) für das Produkte, die Idee zu gewinnen und Sie zu Botschaftern zu machen. Es geht um Long Term. Um eine „echtes“ Interesse. Das „Zielobjekt“ zu verstehen, zu erahnen WAS an neuen Produkt Ihn denn nun interessieren könnte. Supereinfach. Glauben Sie mir.

Mein persönliches Highlight der letzten Wochen:  Southern Comfort! 

Vor kurzem habe ich vier Emails von einer Agentur bekommen. Plus zwei oder  drei (?) Anrufe, die glücklicherweise immer bei Kappes/Baumann gestrandet sind. Der Reihe nach:

Die ersten zwei nicht personifizierten Emails mit der Wahnsinnig interessanten Mittleitung das Southern Comfort nun ein neues Flaschendesign hat. (China - Sack Reis - „Bumm“). Dann erhielt ich ungefragt ein Packet mit einer neuen Flasche Southern Comfort in die Bar (+ Presse Gedöns: Hübsch, teuer, unbrauchbar, 6- in der Ökobilanz) Dann berichtete mir Herr Baumann von einem dubiosem Anruf an dessen anderem Ende die Dame nicht ganz sicher war wie die Bar nun heißt, wo Sie genau Sei und ob das mit Herrn Meyer jetzt richtig sein. Darauf hin eine erneute Email mit  “Sehr geehrter Herr Meyer, Wir hatten Ihnen eine Flasche von Southern Comfort geschickt, in dem neuen Design. Leider erreiche ich Sie nie telefonisch. Ich wollte mal nachfragen, ob die Flasche angekommen ist, Ihnen gefallen hat und ob Sie darüber in Ihrem Blog berichten wollen würden?“ ...!

Nun, wer schon einmal mit Nicht Kommerziellen Bloggern zu tun hatte, weiss das bei dieser unverblümten Frage so aus dem Nichts in der Regel die Alarmglocken angehen. Naja, man will ja nicht so sein. Die Dame hatte einfach schlicht weg Pech. Ich habe das Paket ungefragt bekommen, hab mich gefragt warum ich das bekomme, schliesslich haben wir keinen Southern Comfort in der Bar. Und wenn man auch nur einen Moment ernsthaft darüber nachdenkt ob das Redesign einer Spirituose auch nur irgend wenn (außer die Rechnung stellende Agentur und den Designer) interessiert, geschweige denn, ob man über solchen Humbug schreiben möchte, könnte man auch selbst drauf kommen.

Nun, wie gesagt, Madame hatte Pech. Ich war viel Unterwegs und in der Regel lösche ich solche emails von Agenturen die ich nicht kenne und schon mit dem Titel „Neues Design“ anfangen, ungelesen. Spätestens bei „.. und ob Sie darüber in Ihrem Blog berichten wollen würden?“ hat Sie die Diva in mir geweckt und ich dachte mir: „Nö, im Leben nicht“ (Der Autor dieser Zeilen wird seine Zickige Äußerung gleich mit einem gegenteiligen Handeln wieder gut machen).

Dann einige Tage später - email von einer Kollegin „ Hallo Jörg, meine Kollegin XXX  hatte mir dir wegen Southern Comfort Kontakt aufgenommen (nee ..hat Sie ja nicht geschafft!). Die neue Flasche sowie unsere Pressemitteilung müssten dir bereits vorliegen.  Ich hoffe, das neue Design gefällt dir. Mich interessiert natürlich, ob du das Thema für Le Lion aufgreifen wirst. Anbei nochmals unsere Pressemitteilung und zwei Bilder. Über ein kurzes Feedback per Mail oder telefonisch würde ich mich sehr freuen.
Vielen Grüße,“ 

Ach, sind wir jetzt beim DU?  (Digger?) Und was zur Hölle heißt: „ ... Thema für Le Lion aufgreifen wirst“ ??? Soll ich Vorträge  mit meinen Gästen in der Bar halten zum Thema Redesign der Flasche? Wie kann man so ein Thema in einer Bar aufgreifen?

„Kappes, Baumann, Bornhöft:  Montag, 9.30 Uhr Personal Schulung im Le Lion: „Redesign der Southern Comfort Flasche. Anwesenheitspflicht! Ende 16.30 Uhr!

Oder hat da die Übergabe nicht so gut geklappt und, man muss das ja auch nicht so genau wissen, ist mit Le Lion vielleicht der Blog gemeint?

Kinder, Kinder, Kinder.

Jetzt ist aber auch gut. Am Ende des Tages zählt: Auch negative PR ist PR. Und darum, ab jetzt kann dieser Blog Eintrag in den Clipping Werten verwurstet werden:

„Ladies and Gentleman, halten Sie einen Moment inne und geniessen Sie in vollen Zügen, das neue Design der Southern Comfort  Flasche: Vorhang auf: Applaus!




So, genug der Gehässigkeiten. Wird jetzt wieder für ein, zwei Monate reichen. Aber wie schon an anderer Stelle möchte ich unseren Freunden aus den PR Agenturen ein Angebot machen. Im Prinzip reiner Selbstschutz. Und auf Grund des zu erwartenden Sommerloch einer „Bar ohne Fenster“ in den WM Monaten sozusagen zu Super Dumping Preis:

*WERBUNG* #on

Buchen Sie mich jetzt bis zum 15. September 2010 für Ihr DRINGEND notwendiges
Tagesseminar für PR Agenturen „in House“ - "Das „Who is Who“ der Nationalen und Internationalen Spirituosen Blog Szene und über den Umgang mit Ihnen."

1500,00 € netto pro Tag, zuzüglich Reisekosten und weiterer Auslagen.

Und ich leg noch einen drauf.

Buchen Sie das „Charles Bukoskwi PR Kanonenschlag Seminar“. Das gibt es nur einmal. First come, first serve. Wird nur mit EINER Agentur gemacht. Können Sie wieder nichts mit anfangen? Sehen sie, genau da ist Ihr Problem! Ihnen fehlt „echte“ Allgemein Bildung.

Luis Buñuel* hat einmal seine perfekt Bar beschrieben. Unter anderem wollte er auf dem Dach der Bar einen Kanone installieren und jedes mal wenn ein Gast 1000 $ vertrunken hatte, sollte die Kanone abgefeuert werden. Er hat sich unglaublich an der Vorstellung erfreut, das die ganzen Spießer die Nachts rund um die Bar schlafen vor Neid Fluchen, wenn Sie wissen, das schon wieder jemand soviel Geld vertrunken hat“ Schöne Geschichte oder?

Also, das  „Charles Bukoskwi Luis Buñuel PR Kanonenschlag Seminar“ biete ich Ihnen für 4500,- € netto,  zuzüglich Reisekosten und weiterer Auslagen an. Dies beinhaltet Zwei Tage "in House" und ein bisschen drum herum und glauben Sie mir, wir werden Sie in den Spirituosen Kreisen mit einem Kanonenschlag bekannt machen.

***EDIT - Eigentlich muss es Bunuel Semiar heißen. Herr Bukoswki erzählte in einenm Interview von dieser  Bunuel Geschichte. Die Bar sollte "Zum Kanonenschlag" heißen. Dank an Herrn Meinke, mien fassigres Hirn hier richtig sortiert zu haben. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13508093.html ***

Und ich verspreche Ihnen ich werde Ihren Email Account nicht mit Werbeemails zuschütten. Sie haben es ja auch so gelesen (gut, oder?).

Und mir fallen gleich zwei oder drei Kollegen ein, die sich, ähnlich wie die Spießer bei Luis Buñuel, grün und blau ärgern werden, das jemand diese Summe an mich gezahlt hat. Großartig, Martini dry bitte!

DEAL? ... dann, ja jetzt dürfen Sie, schicken Sie mir eine E Mail: joerg @ jrgmyr.net

*Werbung* #off


So, genug, der unverschämten Kritik und der Masslosen Selbstbeweihräucherung. Zurück zum wesentlichem.

Kapitel 3. „Bartender, wohin des Weges ?“ - Früher war nicht alles besser - wir waren nur cooler!


Olaf Wüstenhagen ist ein feiner Kerl. Nein, das mein ich jetzt ohne irgend welche Anspielungen. Polizist, mittlerweile soweit ich weiss Kommissar. Er schätzt nichts mehr als einen guten Drink in guter Atmosphäre. Ein gelungener Gast-Kontrast zu viel „Medien und Werbung“. Der Mann hat seine Interesse für gute Drinks und das Geschehen rund um die Bar kontinuierlich ausgebaut. Das Le Lion trägt eine gewisse Teilschuld. Er ist mittlerweile auf vielen „Bartender“ Events anzutreffen und gehört einer kleiner Gruppe, stetig wachsender, sich austauschender, Cocktail Connaisseure an. Mittlerweile schreibt er wie erwähnt für einen Blog Namens Bartender Labor. Rein Privat. Für mich persönlich gehört er dazu. Wozu? So einer imaginären Gruppe von Personen, die sich positive mit dem Thema Bar auseinander setzten. Olaf ist „drin“

Sein Artikel bezüglich seiner Meinung zu PR Zusendungen hatte ich bereits erwähnt. Unabhängig von seiner Kritik hat sein Eintrag mir reinstes Lesevergnügen bereit. Hatte ich aus „unserer“ Ecke schon lange nicht mehr. Beim Lesen der dazugehören Kommentare allerdings kamen mir statt Lesevergnügen ein paar andere Gedanken.

Meine Herren sind wir ein gesetzter Haufen geworden. Zu Zeiten des Bitters Blog, so würde ich die Situation einschätzen, hätte es bei einer solch charmanten Kritik Kommentar Komplimente ohne Ende gegeben. Und jetzt. Kritik am Kritiker. Und ehrlich gestanden, verstehe ich diese nicht.

Irgendwie beschleicht mir das Gefühl das wir  „Bartender“ die Kooperationen mit „der Industrie“ im Ganzen zu wichtig nehmen. Unsere kleine Schäfchen, unsere kleinen Deals, charmante Einladungen zu Reisen über die ganze Welt sind eine sehr nette Sache. Aber doch nicht wichtig.

Am Ende des Tages läuft das Spiel wie folgt. Brands sind in einer guten Bar nicht wichtig. Gäste kommen in eine Bar und wollen einen Guten Drink. Und wenn wir als Bartender und / oder Bar es geschafft haben, als Eigenmarke so Vertrauenserweckend zu sein, das die Gäste uns, die den Drink zubereiten, vertrauen, statt dem Brand in Ihrem Glas, haben wir alles richtig gemacht. Darum geht es. Wir bedienen Gäste. Die müssen wir für uns gewinnen. Jeden Abend auf ein neues. Brands sind dabei nicht wirklich wichtig. Wenn wir Ihnen in unserer Bar zuviel Platz einräumen, beschneiden wir unsere eigene Kompetenz. Und unseren eigenen Marktwert. Denn Brands brauchen Bartender, Bartender eigentlich keine  Brands. Wenn Bartender dann einen Brand „bekannt“ gemacht haben, kann der Brand auf Sie verzichten. Das geschieht auch oft genug. Dann bekommt die „Kooperation“ von Industrie und Bartender einen Schalen Geschmack. In der Regel schmeckt er dann dem Bartender nicht mehr. Es ist David gegen Goliath. Wobei wir dafür Sorge tragen sollten, das David immer gewinnt. Nichts sprich gegen eine Kooperation mit „der Industrie“. Es gibt großartige PArtner in den Häusern und tolle Ideen für Kooperationen. Nur sollte man diese Herrschaftszeiten nicht überbewerten. Wichtig sind die Menschen hinter den Brands, denen werden wir in den vielen Jahren sicherlich noch einmal über den Weg laufen (in der Regel dann für andere Brands). Und noch viel wichtiger sind unsere Gäste. Der Rest ist egal. Wir sollten aufpassen, das wir unseren Fokus nicht aus den Augen verlieren.

Herr Wüstenhagen war weder unverschämt noch sonst irgendwas. Er hat höflich Kritik hervorgebracht. Und das sollten wir (in dieser Form) öfters tun.

Wichtig sind Bartender, Bars, Gäste, Getränke. Und unsere Leidenschaft für alle vier Punkte. Und ganz wichtig, den SPAß und die Freude hieran nicht vergessen.  Der Rest ist nettes Beiwerk, oft aufgeblähter Mumpitz, aber eben alles andere als wirklich wichtig.

Büro Süd, übernehmen Sie!

Ach nein, das war einmal...




P.S. Social Media #Edit:



Hiermit überschreibe Ich, Stefan Ketterer, stolzer Bartender aus Berlin, sämtliche Besitztümer, (u.a. ca. 10 nicht allzu wertvoller Barbücher, inkl. des Master Destiller signierten JIM BEAM „Harry Johnson “Reprints“, und einen alten Jigger) an Jörg Meyer, Hamburg. 


Berlin, den  8.10.2010


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Stefan Ketterer