Warum ich mich und das Le Lion von FACEBOOK abmelde / lösche .

Vor einigen Tagen habe ich meinen „privaten“ Facebook Account gelöscht. Besser gesagt, nach langer Recherche habe ich rausgefunden, das man einmalig private Accounts in FB-Pages umwandeln kann. Damit einher geht die gesamte Löschung aller Daten, die man auf Facebook hinterlegt hat. Also habe ich meinen Account in eine Page gewandelt. Diese Page, ca. 4000 Kontakte, schalte ich jetzt ebenfalls ab. Hinzu kommt die Page meiner Bar, Le Lion • Bar de Paris, mit knapp 3000 Kontakten. Einige „kleinere“ Pages, wie die zu diesem Blog (ca. 500 Kontakte)  etc.

Ich "trenne" mich somit von knapp 9000 Kontakten. Wobei, man sollte fair bleiben, viele Kontakte doppelt angemeldet waren, auf mehreren Pages. Aber ein paar tausend sind es irgendwie.

Ich glaube zwar nicht, das Facebook tatsächlich meine Daten gelöscht hat.  Aber der Trick mit dieser Wandlung hat mir schonmal gereicht. Alles Weg. Gut 5 Jahre Facebook, mehr als 5000 Status updates, ca. 800 Fotos auf denen ich markiert war, etliche „Check ins“ auf der ganzen Welt, diverse Videos. Gut so.

Seit dem ich dies in eben diesem Medium angekündigt habe, hat doch erstaunlich oft das Telefon geklingelt und mich haben Menschen erstaunlich oft darauf angesprochen. „DU verlässt Facebook??“ Wow. Ich scheine einige Personen mit diese Entscheidung durchaus beeindruckt zu haben. 

Eine PR Agentur hat mich mal in den letzten Jahren in einer Deutschland weiten Studie als Mover und Shaker No. 1 in Bereich Bartender/Bar Branche heraus gearbeit. Deutschland‘s best vernetzter Bartender. Vielen Kollegen, Branchenvertreter und Gäste haben mit mir in den letzten Jahren via Facebook Kontakt gehalten, bzw. mich so erst „kennen gelernt“. Und die Verwunderung scheint durchaus groß. Ich werde der Sache hier und jetzt auf den Grund gehen. Warum melde ich mich von Facebook ab?

Ich warne Sie vor. Dies wird im ganzen gesehen ein furchtbar langer Text. Sie wissen schon, so eine "Es war einmal…" Story. Sie könne die Einleitung "Wie alles begann" überspringen wenn Sie es nicht so mit langen Texten haben. 

Wie alles begann...

2005 besuchte ich die Bar Messe in London. BAR 05 war glaube ich der passende Titel. Ich kannte niemanden. Aber es gab eine Bühne mit einer kleinen Demo Bar. Vom WORLD WIDE COCKTAIL Club. Ich blieb am ersten Tag an dieser Bühne stehen und habe mich einfach nicht mehr weg bewegt. So etwas hatte ich noch nicht gesehen. Dort kamen Bartender aus der ganzen Welt zusammen und sprachen über Cocktails und Ihre Bars. Ich kaufte mir einen Kaffee, setzte mich ins Publikum. Ich sah zwei Gesichter aus Deutschland. Helmut Adam und Jens Hasenbein. Und ansonsten sprach man im Publikum mit Bartender aus der ganzen Welt.

Wow. Ich hatte Blut geleckt. Und fuhr von fort an zu allen Bar Shows die ich in Europa finden konnten. Ich wollte Bartender kennen lernen. Geschichten von Bars und Drinks hören. Ein Netzwerk aufbauen.

London blieb in den ersten drei, vier Jahren der größte Hub, die wichtigste Messe. 2006 war fantastisch: Mauro, Bastian und Helmut "on Stage" - Deutschland zum erstmal mit dabei, im Internationalen Bartender Circus in den Gründer Jahren!

2007 kam Stephan Berg mit nach London. Bitters-Blog Büro Nord und Süd waren von Hendrick's zum ersten Internationalen  Bartender Croquet eingeladen worden. Wir vertraten Deutschland. Würdevoll. Wir siegten! Cucumber TV brach alle je gedachten Rekorde. Das Wetter war fantastisch. Ca. 250 internationale Gäste auf dem grünen Rasen und beim Croquet. es hagelte die coolsten Visitenkarten der Branche. Danach, bei erster lauer Sommerluft, mit diesem Tross durch Londons Bars getrunken - irgendwann um drei im Taxi gefallen. Meine Schweter hat mich und Helmut auf dieser Nacht Fahrt Interviewt. Das Videomaterial liegt in einem Safe. Sicher ist sicher.

Danach zwei Tage Messe. Es hagelte weiter Kontakte. Das Wetter war bombe. Die Beste Barshow aller Zeiten. Und jedes mal beim Karten tauschen fragten die Internationalen Kollegen "Are you on FACEBOOK?"

WTF? FACEBOOK?

Irgendwie, trotz all der Drinks während all der Tage, blieb das hängen: FACEBOOK. Also meldete ich mich 2007 bei FACEBOOK an. Und begann diese internationalen Kontakte zu "adden". Die ersten Deutschen Bartender / Branchen Personen kamen dazu. Helmut Adam, Berg, Heuser, Ginçalo - der "Schwerpunkt war allerdings" international.  Mein Bartender Netzwerk wuchs ungemein. Plötzlich bekam man "Einblick" in die Londoner Bar Szene. Man wußte zeitgleich wie die US Kollegen welche Bars in NY eröffneten. Man begann, die globalen Bartender Gossip aufzusaugen - und das war großartig.

Hinzu kamen andere wichtige Quellen. Die gab es schon vor Facebook. Sie waren wichtig. Facebook war ein nettes Add On.  Einige unglaubliche gute Bartender / Drinksblogs. Das legendäre AOL Cocktail Forum, später dann das Drinksboy (R.I.P) Forum oder auch eGullet.

Meine "legendären" Jahre im LE BON LION -  ohne Paul Clarks Cocktailchronicle hätte es so nie gegeben.

Es entstand unglaublicher Inhalt. Ich war der ausgetrocknete Schwamm der alles, was sich um Drinks drehte, in diesem Bereichen des Netzes aufsog. Und Facebook entwickelte sich zum Backbone dieser Zeit. Hier fand man neue Links und Tips, weitergereicht durch geschätzte Kollegen. Man wurde inspiriert von neuen Ideen und Konzepten, und auch über die Diskussion darüber.

Mit den Jahren wuchs das Netzwerk. Von 2008 bis 2009 waren eine Menge deutscher Kollegen auf Facebook angekommen. Gut so. Was für ein Spaß. Die Abende der Traveling Mixologists in München oder Köln. Legendär.

2010 sind dann so ziemlich alle Branchen relevanten Kontakte auf Facebook angekommen. Spirituosen Brands, deren (Außendienst) Mitarbeiter, deren Agenturen, deren PR Agenturen, alle Medien etc. In der Retrospektive bedingt gut. Allerdings hat das das ganze erst interessant gemacht. Spätestens seit Ende 2009 bzw Anfang 2010 hatte die Peripherie der Branche Facebook verstanden, bzw. glaubt bis heute es verstanden zu haben, und die Kampagnen wurden geändert.

Viral war plötzlich angesagt. Facebook wurde immer wichtiger, schliesslich das Allheilmittel der Branche, die heilige Kuh, um Kontakt mit den "Top" Bartender zu bekommen. Gut so. Meine Web 2.0 Affinität, aber gerade auch der Zuspruch auf Facebook, wurde von den Brands gemonitored. Die Tagessätze stiegen angenehm über 1000,- € und mehr am Tag. Schöne neue Welt.

Ab 2010 wurde Facebook für mich noch "öffentlicher". Gäste, einige Freunde, ehemalige Schulkollegen und Kontakte aus der alten Heimat schicken mir Kontakt Anfragen. Für mich war Facebook immer ein Tool um mit der Bartender Welt in Kontakt zu bleiben. Jetzt wurde es, schleichend, eine breitere Öffentlichkeit… Facebook ist 2012 allgegenwärtig.

Doch zunächst:

Eine Danksagung

Danke Facebook, Danke Mark Zuckerberg. Nein, jetzt ehrlich, ganz ohne Flachs. Ich will hier ja auch gar nicht missverstanden werden. Nur weil man sich bei FACEBOOK abmeldet, muss es ja nicht bedeuten, das man undankbar ist. Also, zunächst einmal ein aufrichtiges Danke. Für die letzten 5 Jahre. Ihr habt viele Menschen zusammen gebracht. Auch die Bartender Welt. Wie toll. Ich habe von Dingen "Wind" bekommen, die ich ohne Euch nie wahrgenommen hätte. Oder erst sehr spät. Ihr habt mich mit der Bartender Welt zusammen gebracht. Ohne Euch hätte ich glaube ich niemals mit dem Le Lion den Preis "Worlds Best New Bar" 2008 in New Orleans, auf den Tales of the Cocktails gewonnen. Wie auch. Vom gesamten Jury Board war maximal einer bis dato mal Gast in meiner Bar. Aber, dank Facebook und anderer Netze hatten die von mir gehört und irgendwie gewußt, das wir verdammt gut drauf sind, was anständige Drinks angeht. Yehaa!

Also, das alles habe ich Euch zu verdanken. Und mindestens eine ordentliche fünfstellige Summe an Tagessätzen in den letzten zwei/drei Jahren. Schwör ich Euch. Das ist verhalten geschätzt. Und wie viel stetiger Umsatz dank Euch mehr im Le Lion geflossen ist, kann ich gar nicht berechnen oder messen. Kommen wir damit in die sechs Stellen? Egal, lass uns mal ausnahmsweise nicht mehr das Geld im Vordergrund sehen. Sehen wir auch all den Spaß, die unzähligen lustigen Momente die Ihr mir beschert habt. Den wirklich großen Spaß, am Leben andere Teil zu haben. Gut, es birgt ein gewisses Suchtpotenzial. Aber dazu später mehr. Zunächst einmal ist es wirklich toll. Ihr habt was außergewöhnliches gemacht.  Bravo! Danke! Toll! Ihr habt meines und vieler anderes Leben bereichert. Monitär und Emotional. Chapeau, oder, als Kompliment an Euch: I LIKE - gefällt mir!

 

 

Also, kommen wir zum wesentlichen

"Warum ich mich von Facebook abmelde."

 

Facebook ist groß - und tritt  mich mit Füßen.

Um die Facebook AGB's zu lesen braucht man derzeit, bei guten English Kenntnissen, ca. 2,5 Stunden. FB sammelt alle nur erdenklichen Daten über seine User. Das ist erschreckend. Etwas zu löschen ist gar nicht so einfach. Kurz gesagt: Facebook ist ein übler Dienstleister. Und auf so etwas kann ich nun einmal gar nicht. Es nervt mich, das jemand so absichtlich "gute" Sitten verstößt.  Die Vorzeichen haben gewechselt. Früher war Facebook neu. es hat Spaß gemacht. Heute ist es allgegenwärtig. Da hat sich mein Paradigma diesbezüglich geändert. Jeden Tag gibt es neue Horrormeldungen über die Sicherheitsfeatures von Facebook. Jeden Tag wächst Facebook. 900 Mio? oder mehr? Bald so mächtig wie China oder Indien - auf jeden fall besser vernetzt. Hunderte male besser als die Stasi im überwachen. Und Augenscheinlich nicht ein kleines bisschen Anstrengungen das ganze transparent und nachvollziehbar zu machen. Mir kommt es so vor, als wenn Facebook seine User mit einem Lächeln verarscht. Und das sollte doch Profi Kellnern vorbehalten sein. Irgendwie gefällt mir diese Entwicklung nicht mehr.

 

Facebook ist allgegenwärtig

Facebook ist jetzt Breiten-Sport. Und, wie man unschwer erkennen kann, bin ich kein Sportler. Facebook ist bei Lieschen Müller so etwas von angekommen. Die ganze Welt scheint sich nur noch um Facebook zu drehen. Facebook ist RTL2 - nicht mehr Arte. Asso-TV sozusagen im Web. Die Einschläge kamen auch in meinen Profil näher. Unglaublich was Menschen so teilen und den ganzen Tag auf Facebook machen. Ich hab es versucht, immer auf meinen Job und die Bartender Welt zu beschränken. Privates ist und war tabu.  Man wird da so über fünf Jahr "reingezogen", verändert sein Verhalten, schleichend. Kümmert sich den lieben langen Tag im Grunde genommen um Klatsch und Tratsch. Plötzlich ist man mitten drin. Ob man will oder nicht. Dann nimmt man einen guten Drink, schaut sich im imaginären Spiegel an, denkt sich: Will ich das? Und die Antwort ist selbstverständlich "nein!".  So fühlt sich das an, wenn etwas plötzlich "groß" wird. Und groß ist nicht meins. Facebook ist masse. Raus da...

 

Facebook ist langweilig geworden.

Klar: tolle Gesichten über den Brand Event hier und Fotos dazu dort. Jede Woche dutzende von Bartender Events etc.  *Gähn* Die "Coolen" posten statt dessen eine Reihe Youtube Musikvideos und ein paar Zitate. Unterhaltsam, Jeder ab und an mal einen Link. Aber im Grunde genommen, alles schön langweilig mit wenig Rock 'n Roll. Und früher wollte ich einfach wissen was in Berlin, München, Köln und sonst wo auf der Welt passiert. Und heute interessiert es mich schlicht weg nicht mehr. Wenn's wichtig war, krieg ich es schon mit. Alle weitere ist zwar manchmal ganz charmante, kurzweilige Unterhaltung - aber im Grunde genommen auch jede Menge langweiliger Stoff...

 

Agenturen haben es verstanden

Das hätte eigentlich ein Warnzeichen sein müssen. In großen roten Lettern hätte da stehen müssen "JETZT WIRD ES LANGWEILIG" - Die Agenturen und Marken erobern Facebook. Sie wollen so ganz entspannt an uns rankommen - so die virale Nummer, sie verstehen schon. Aber da es ja jetzt alle, WIRKLICH ALLE machen, müßte es doch langsam auch allen Agenturen einleuchten: Dieser ganze Mumpitz ist so 2011. Lasst Euch mal was neues einfallen - Facebook ist durch. Die großen Konsum Marken können ja noch nen paar Jahre.

 

Facebook tötet Vielfalt - und LOBO hat recht.

Ich hab an mir selber gemerkt. Ich habe mich immer mehr auf "mein" Facebook Netzwerk verlassen. Jenseits der Links von dort hab ich immer weniger gelesen. Weil Facebook so herrlich bequem ist. Share &  Like. Der gute alte RSS Feed verstarbt langsam, aber sicher. Schwarmintelligenz  kann faszinierend sein, aber in diesem Fall möchte ich gerne drauf verzichten. Was gab es vor einigen Jahren für unglaubliche intensive Kommentar Wechsel zu interessanten Themen auf Blog-Seiten oder in Foren. Heute wird auf Facebook kommentiert, meist eher oberflächlich.  Welch ein Verlust an Diskussionskultur.

Und ein Artikel von Lobo hat mir gut gefallen. Im Spiegel. Euer Internet ist nur geborgt. Recht hat der Mann. Wir legen immer mehr in die Hände von undurchsichtigen Netzwerken etc. Warum betreiben wir nicht einfach "unser" Blog. Selbstverständlich erfordert das etwas mehr Arbeit. Auch das "lesen" der Individuellen Blogs/Meinugen ist nicht ganz so zentralisiert wie auf Facebook. Aber machbar ist es. Und es bringt Vielfalt. Das Netzt ist bunt und groß. Facebook ist nur ein verschwindend kleiner Teil des ganzen. Aber er ist auf der anderen Seite so ein großer Lebensbestandteil geworden, das er alles dominiert. Am Ende des Tage ist es eine simple Webseite mit katastrophalen Benutzer Bedingungen. Mehr nicht. Einfach mal Abschalten. Hab ich von Peter Lustig gelernt...

Also, Danke Herr Lobo. Ihre Artikel bewegen was! (Den Links dazu hab ich übrigens nicht auf Facebook gefunden)

 

Facebook verändert mich - und Dich.

Und dafür muss man sich ja nicht schämen. Schließlich sind wir die erste Generation, die diesen ganzen Social Media Stress mitmachen muss. Wir müssen ja erst lernen damit umzugehen. Ich bekomme jeden Abend den Spiegel vorgesetzt. Mehr und mehr Gäste sitzen an der Bar und legen Ihr Smartphone gar nicht mehr weg. Facebook hat enormes Suchtpotenzial. Ich bin/war ja selber so. Aber wenn denn in einer coolen Bar nicht mehr über Alkohol, Frauen und/oder Männer gesprochen wird, sondern über Social Media und was man so liked und shared dann wird es langsam verdammt unsexy. Können wir mal alle ein bisschen runterkommen?

Sherry Turtle, Web Ikone der ersten Jahre, sprach vor kurzem auf der TED Konferenz zum Thema:  Connected, but alone? Dieser Talk (und ein paar weitere) haben mich nachdenklich gestimmt. Wie gesagt, wir sind ja die Testemonials für Social Media. Aber wir sind ja auf vernunftbegabte, lernfähige Menschen.

 

Facebook nimmt das Geheimnisvolle.

Beim einen oder anderen Gespräch fand ich es unterhaltsam erschreckend, was Menschen so aus meinen Updates rauslesen bzw. was Sie dazu interpretieren. Es besteht eine Menge "Verwechslungsgefahr". Man glaubt mich zu kennen. Dabei tuen das die wenigsten Menschen. Was mir sehr lieb ist.

Barkeeper sind die Gralsritter der Nacht. Uns sollte eine Aura des Unbekannten umgeben. Und ich finde es auch schöner, das ich nicht alles von meinen Gästen weiss. Da dieses Netzwerk aber mittlerweile allgegenwärtig ist, tut ein Gralsritter, was er tun muss. Es leben das Geheimnisvolle!

 

Facebook für sein Unternehmen? Sollte man mal drüber nachdenken. Auf jeden Fall nicht für eine Bar!

Wenn man Gedanklich da angekommen ist, wo ich jetzt stehe, könnte man die gesamten Facebook Aktivitäten von Unternehmen in Frage stellen. Sind wir nicht sonst immer über so ein Blüten reines Image besorgt? Mit Facebook nutzen wir ein Tool, was massive gegen Datenschutzbestimmungen verstößt. Rechtfertigt der Zweck alle Mittel?

Hinzu kommt die Art und Weise. Ist es wirklich so toll, seine Kunden auf dieser viralen Ebene entgegenzutreten? So auf locker? So jetzt einen auf Buddie machen? Können wir nicht einfach ein gutes Produkt servieren, eine fantastische Lösung, zu einen angemessenen Preis und dieses ganze Angegrabe und Anbiedern lassen? Ist das nicht irgendwie uncool?

Meine Bar, Le Lion • Bar de Paris, hatte glaube ich eine der ersten Facebook Pages für eine Bars. Und ich glaube es war in Deutschland eine der erfolgreichsten. Knapp 3000 Freunde auf Facebook und eine fantastische Interaktion mit den Gästen.Ja, wir haben halt einfach super Gäste! Das muss mal gesagt werden.

Es gab viele tolle Momente, tolles Feedback. Ich liebe unsere Gäste. Aber, wie gesagt, Facebook wird größer und ich möchte das alles nicht zu öffentlich machen. Eine Bar muss geheimnisvoll bleiben. Sonst ist es keine Bar mehr. Da sollte man sich mittlerweile Social Media Aktivitäten zweimal überlegen.

Einen Gast ist bei uns vor einigen Wochen an einem Mittwoch Abend "eingecheckt", bzw. wurde "mit-eingecheckt". Der Abend bei uns hat sich fantastisch entwickelt, er und seine Gäste waren großartig. Um fünf Uhr morgens sind wir alle raus. Wir haben ihm eine brutale Rechnung gestellt, er und seine Gäste hatten brutal viel Spaß. Ein großartiger Abend. So wie das Leben sein soll. Er hat um 9.00 Uhr morgens das Meeting verpennt. Es war wichtig. Sein Chef hat den Check in auf unserer Page verfolgt und seine "Ausrede" führte zur Kündigung (zumindest mein Stand der Dinge).

Bars sind die Zufluchtsstätten gegen dieses grausame, unmenschliche Nine to Five Leben einer Großstadt. (Wenn Sie einen Kreativen Beruf haben: Ten to Nine). Wir gewähren Schutz gegen Dummheit, Normalität, Langeweile und Spießigkeit. Wir sind die letzten Bastionen in einer durchgetakteten Welt. Ich will nicht das jemand im Le Lion "eincheckt" bzw. "eingecheckt" wird. Wir gewähren jedem anständigen Trinker Schutz, und bewahren die Geheimnisse. Und wer keine Fenster hat, sollte auch keine Facebook Page betreiben. Ende.

 

Fazit:

Ich weiss nicht, ob ich so alle Gründe erwischt habe, die mich dazu des Bewegen, Facebook zu verlassen. Fakt ist: allein das Feedback auf meinen Entschluss zeigt, das das einige (viele) etwas zu Ernst nehmen. Mich haben Menschen wirklich fast sprachlos kontaktiert und konnten es nicht glauben… Es es denn wirklich so wichtig? Ich glaube nicht. Ich hoffe, es fühlt sich niemand auf den Fuß getreten. Die oben genannten Punkte sind ein wenig spitzt geschrieben - und meine persönlichen Beweggründe. Wahrscheinlich hab ich noch welche vergessen. Ich glaube es gibt viele Möglichkeiten Facebook zu nutzen. Da hat jeder seinen eigenen Weg. Und der kann fantastisch sein. Meine Entwicklung auf Facebook führt mich halt zu der Erkenntnis, das ich es nicht mehr brauche. Ich bin weder "ausgebrannt", noch gestresst. Ich liebe "Vernetzung" und werde weiter auf anderen Kanälen mit Menschen meine Passion teilen und in Kontakt bleiben. Privates wollte ich nie auf Facebook teilen. Widerlich. Aber das darf jeder selbst entscheiden. Facebook ist auf jeden Fall eines nicht. Die Heilige Kuh, als die es derzeit von vielen durchs Web getragen wird.

Lemming oder Löwe hab ich mich gefragt - Löwe ist die Antwort!

 

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Ich werde in Zukunft einen "Liquid Letter" verschicken.  Sozusagen Updates von Jörg Meyer. Melden Sie sich an.

Wenn Sie Updates vom Le Lion • Bar de Paris erhalten wollen, melden Sie sich bitte auf dem Verteiler "Freunde des Löwen" an.

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Sascha Lobos Text: Euer Internet ist nur geborgt

TED TALK: Sherrly Turkle - Connected - but alone?

Cucumber TV

Kommentare

  1. Eine respektable Entscheidung - und sie regt zum Nachdenken an. Das poste ich nun absichtlich nicht bei Facebook, sondern hier ;-)

    Der Liquid-Letter ist abonniert und es bleibt nur zu sagen: Man lebt auch ohne FB weiter.

    Beste Grüße aus Berlin

    Stefan Brinkmann

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  2. Die best investierten 20 Minuten. Hoch leben die (guten) Blogs, Drinks und Bars.

    Ja ein Artikel muss auch online mehr als 20 Zeilen haben und ein Drink darf 20 Euro kosten.

    Das ist es wert, wenn man es sich wert ist.

    Noch will ich die Hand nicht beißen die mich füttert...

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  3. Jörg ich bin ganz bei Dir - konseqent und nachahmenswert !
    Mich hat Facebook seinerzeit gereizt all' die Freunde aus den Sturm-und Drangzeiten (weltweit) wiederzufinden. Nun hab' ich sie gefunden ! Gaby

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  4. Robert Spoula, Wien2. Mai 2012 um 10:57

    Eine konsequente, gut durchdachte und begründete Entscheidung. Respekt!
    Nachdenklich gemacht hat mich aber besonders folgendes Statement: "Eine Bar muss geheimnisvoll bleiben. Sonst ist es keine Bar mehr."
    Ja, das Dunkle, Geheimnisvolle, vielleicht auch leicht Verruchte der Barwelt, das geht durch zu viel Plauderei im grellen Licht von facebook wirklich verloren.
    Ich bin im übrigen gespannt, wie sich facebook und die anderen Social Media Kanäle weiterentwickeln.

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  5. Hallo Jörg,
    gut geschrieben und nachvollziehbar. Ich denke jetzt auch mal ein bisschen ernsthafter über Facebook nach, obwohl ich es nur nutze meine Rolle als Klassenkasper im großen Stile fort zu führen. Deshalb sind meine Beiträge eh nur oberflächlich und mir egal, was damit passiert. Trotzdem nervt vieles, wie zum Beispiel die Conversation an der Bar mit Zweitgespräch übers smartphone. Ich fände toll, wenn Du das sogar in Deiner Bar verbietest. "Hier nur persönliche Konversationen erlaubt".

    Ich werde Deinen link auf Facebook nicht liken, denn das kommt mir absurd vor und ist ja sowieso bald weg.

    Bis Morgen.
    Florian

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  6. "All Ding‘ sind Gift und nichts ohn‘ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist."

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  7. Herr van Treeck2. Mai 2012 um 11:42

    Durchdacht und nachvollziehbar – was sonst! Eine Anmerkung: der Check-In (persönlich oder in Vertretung) wird jedoch weiterhein, auch ohne fb-Page möglich sein. Jobleichen pflastern Ihren Weg…

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  8. Es wäre schön, wenn facebook Seiten die Möglichkeit bieten würde, Check-Ins zu verweigern.

    Es wäre auch schön, wenn die Möglichkeit, verschiedene Kontakte in Gruppen einzuteilen leichter und intuitiver zu benutzen wäre - das würde doch gleich wieder ein bißchen mehr Geheimnis einhauchen. Ich für meinen Teil habe zumindest ne Menge Kontakte nach diesem großartigen Blogeintrag in ne "Gäste"-Gruppe gezwängt.

    "Aber wenn denn in einer coolen Bar nicht mehr über Alkohol, Frauen und/oder Männer gesprochen wird, sondern über Social Media und was man so liked und shared dann wird es langsam verdammt unsexy." - yipyip. Und das sollte nicht nur für Bars ohne Fenster gelten. Es gibt einige Bars, die dies ihren Gästen über eine "Hausordnung" klar machen. Es ist gut das zu kommunizieren, aber so eine Hausordnung hat für mich doch irgendwie einen negativen Beigschmack. Eigentlich würde ich stattdessen lieber Ihren Blogeintrag teilen - auf einer facebook Seite ;)

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  9. Ah, eine schöne Entscheidung. Jörg, der Text schmeckt wie ein guter Gin Tonic. Ausgezeichnet.

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  10. Großartig! Aber mindestens ebenso würde ich es begrüßen, wenn die Qype-Bewertungen verschwinden würden...

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  11. Finde ich zwar auch schade, aber die Story mit dem Checkin ist wirklich Stoff zum Nachdenken. Im Übrigen freue ich mich darauf, News aus dem Löwen dann eben als Newsletter bzw. im guten alten Reader zu finden, denn wo der Austausch mit Gästen und Interessierten stattfindet ist ja letztendlich egal, solange er stattfindet. Allerdings, was den Punkt "geliehenes Internet" angeht: dann wird's aber Zeit auf ein selbstgehostetes Blog umzusteigen. Kostet ein paar Euro im Monat, aber erst dann kann man wirklich sagen: "Alles meins!" - denn dass Blogger.com, Blogspot und wie sie alle heißen im schlimmsten Fall genauso schnell den Stecker ziehen können wie facebook liegt auf der Hand. Mit den besten Grüßen aus der Hauptstadt,

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  12. Hab es gern gelesen. Und darf anmerken, dass die Liquid Letters uns immer fast zum Flieger nach HH getrieben haben - FB noch nie. Freu mich auf verführerische "Briefe". In diesem Sinne, sehr zum Wohl

    Nicolaus aus München

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  13. Hallo Herr Meyer, danke für diese interessanten Gedanken. Ich bin mir sicher, gerade was das Eigentum an den geposteten Inhalten und die Datenschutzfragen angeht, wird noch viel zu diskutieren sein und manche werden mit guten Gründen Ihrem Beispiel folgen. Sicherlich wird FB auch nicht die "letzte Sau" sein, die durchs Dorf getrieben wird. Schon bald wird es - wie sollte es anders sein - Wettbewerb durch andere Produkte geben, die vlt. ebensolchen Hype aus- und FB ablösen. Vieles, was Sie schreiben, ist absolut nachdenkenswert. Letztendlich muss jeder selbst beurteilen, ob der Mehrwert von FB gegenüber den Nachteilen überwiegt. Aktuell gilt aber sicher immer noch, dass, selbst wenn man nicht selber in den sozialen Medien unterwegs ist, eben über einen und nicht mehr mit einem diskutiert wird. Die Check-Ins im Löwen sind selbstverständlich weiter möglich, weil der Ort ganz einfach in FB eingerichtet werden kann, nur halt nicht mehr mit von Ihnen kontrollierten Inhalten. Und mal ehrlich: Dieser Gast von Ihnen hätte a) mit einer einfachen Einstellung das Markieren verhindern können und b) wenn einer vor einem wichtigen Termin so ausgelassen feiert, den Termin verpasst und dann auch noch seinen Chef belügt, trägt nicht FB die Schuld an den Konsequenzen... Übrigens kommt schon heute ein großer Teil der Zugriffe auf Blogs über Links aus FB. Checken Sie das demnächst doch mal bei Ihrem Blog. Dennoch gilt auch hier: Ihre Entscheidung verdient Respekt! Wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und auf bald im Löwen!

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  14. "Können wir nicht einfach ein gutes Produkt servieren, eine fantastische Lösung, zu einen angemessenen Preis und dieses ganze Angegrabe und Anbiedern lassen? Ist das nicht irgendwie uncool?"

    du sprichst mir aus der seele....das paast auch sehr gut zu meinem bereich: musik !!
    uns wird immer wieder empfohlen unsere musik frei zu servieren, damit sie bekannter wird, niemand sagt, was ich dann mit meiner bekanntheit dann erreichen soll....

    viele grüsse von einem facebook skeptiker mit PAGE ;-)

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  15. Vermissen werde ich sie dort nicht Herr Meyer,
    denn ihren Blog fand ich stets viel besser und Kommentarschlachten via Facebook sind nunmal nicht halb so gut wie im Blog.
    wir lesen weiterhin von einander und das ist auch gut so...
    mit besten Grüßen von der Partymeile Hamburgs alias Berlin ;-)

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  16. Das Eulenhäufchen3. Mai 2012 um 12:16

    Ja, ich mochte den Text und dann kam es...

    "Facebook ist groß - und tritt mich mit Füßen.

    Um die Facebook AGB's zu lesen braucht man derzeit..."

    Ich mag Fehler, doch den da so gar nicht. ;) Hach, und was bitte soll ich nun für ein Profil auswählen? Ich kann nur mit Name/Url dienen, wie langweilig. In der heutige Zeit fällt das wahrscheinlich unter Misanthropie. Lasse ich den Kommentar? Nö. ;) Du findest mich bei/auf/inmitten von Facebook. ;)

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  17. "Was gab es vor einigen Jahren für unglaubliche intensive Kommentar Wechsel zu interessanten Themen auf Blog-Seiten oder in Foren. Heute wird auf Facebook kommentiert, meist eher oberflächlich. Welch ein Verlust an Diskussionskultur."

    Die kommt auch nicht wieder, wenn sich jemand bei Facebook abmeldet. So sehr man an einem Tag dafür Beifall einheimst, am nächsten Tag hetzt die Meute weiter.

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  18. Kann ich alles nachvollziehen, habe jedoch eine Anmerkung beim Stichwort Kontrolle.

    Was passiert, wenn nun jmd eine neue Seite für das Le Lion erstellt und mit eigenen Inhalten füllt. Das kann in bester Absicht passieren, von einem großen Fan oder bekennenden Enthusiasten. Aber mit steigender Anzahl der Likes wird es als Aushängeschild der Bar wahrgenommen und entsprechend schnell kann es zu Missverständnissen kommen.

    Ist es dann nicht besser, eine eigene FB-Seite zu betreiben und die Kontrolle zu behalten?

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  19. Herr Meyer,
    Sie haben ja recht! Das nervigste sind eigentlich die dummen Statusupdates [die man von Zeit zu Zeit sogar selber verschickt, wenn man das eine oder andere Spiel zockt].

    Andererseits... ich habe mich ja für Ihren Liquid Letter angemeldet - andererseits wird man per eMail noch mehr bombardiert - da bevorzuge ich tatsächlich Facebook.

    Ich kann es dann doch gut verstehen - und vielleicht sieht man sich ja auf Google+...

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  20. Danke für den interessanten Beitrag.
    Dem Argument mit dem Check-in kann/will ich nicht folgen. Das ist nicht ein Problem der digitalen Netze, sondern ein allgemeines Problem unter Menschen. Ansonsten könnte man auch MC Donald vorwerfen schmutzig zu sein weil überall in den Autobahnaufahrten die Tüten von Ihnen liegen.

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  21. Moin

    Dank Twitter stieß ich auf diesen Eintrag, und er spricht mir aus der Seele. Danke.

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  22. Vielen Dank für Feedback an die Runde

    @ Silberohr - sehr Richtig. Das Ding selber verführt nur enorm zur „Übernutzung“

    @ Herr Van Treeck ...absolut richtig. Allerdings sind das dann „Places“ keine Pages und wir vom Le Lion stehen da nicht mehr hinter. Jobleichen, ick hört Dir trapsen

    @ Ruben - Hausordnungen schienen mir in Bars of to much und etwas „wichtigtuerisch“ -

    @ Anonym - Qype ist ein anderes System - Wenn jemand nunmal Gastro Kritiker ist, ist da seien Plattform ...

    @ Carsten, ja, die „Größe“ hinter Blogger ist bekannt (google) und ein ähnliches „Problem“ - wobei es etwas einfacher für mich zu händeln ist und nicht ganz zu schwierig wie Facebook. Aber der Ansatz stimmt natürlich. Ich suche derzeit jemand mit der Erfahrung auf eigengehostetest Wordpress System umzustellen, aber die Links zu erhalten ... schreit nach Profi ... Wird meine Google SEO zerschiessen, aber who cares..?

    @ Rolf - Absolut richtig - das soll jeder selbst entscheiden. Wie oben geschrieben sind Check ins selbstverständlich weiter möglich und das ist dann so. Allerdings wird es dann nicht mehr den einen „zentralen“ Platz geben sondern mehrere (Lion - Bar Lion, Löwe ....)
    Ein größer werdender Teil der Clicks kommt aus FB ...aber wir sollten Blogs nicht Click optimieren sondern Content Optimieren - dann kommen die Clciks von den richtigen Verteilern von ganz allein.

    An dem meisten hier trägt FB nicht die „Schuld“ --- aber es ist ein Teil im Puzzle was vieles bewegt.

    @ Eulenhäufchen

    Habe es mehrfach versucht Ansatzweise zu verstehen. Hoffnunslos, pardon.

    @ Drikkes - Wahrscheinlich wahr - aber nicht weiter Schlimm. Möge die Meute weiterziehen, ich verzichte gerne auf Sie.

    @ A. -- stimme, aber das werden wir mitbekommen und einschreiten.

    @ Dominik MJ - Meine Erfahrung mit Mail und Newslettern ist komplett anders. Wenn Sie gut gemacht sind, werden Sie viel gelesen. Google+ wird es glaube ich nicht. Die Basis ist der Blog, der Newsfeed und Teaser denke ich Twitter


    @ Anonym -- richtig, das Problem liegt nicht bei den Netzen. Höchsten daran, das Sie mit der Zeit das User Verhalten „ändern“. Das Problem liegt einzieg und allein beim User, der den ganzen Quatsch mitmacht.

    @ Jürgen, nach einem Re Tweet von @CemB under diverser Retwets seiner Leser und Leser Leser, kam über den ganzen Tag ca 2500 Leser extra Traffic rein --- Power of Twitter

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  23. vielen Dank für den authentischen Bericht. Er zeigt schon das "Werkzeug" Internet bzw. soziales Netzwerk als Rahmenbedingung für menschliches Handeln. Wir sind faul und geben aus Einfachheit unsere Seele an "Markisto Zuckerberg" für nicht mal eine Handvoll Dollar, sondern sogar kostenlos.
    Faust 2.0 - Daten weg, Seele weg!
    Genial ihr Zitat: eine Bar ohne Fenster braucht auch keine FB Seite! Morgen habe ich wieder eine infoveranstaltung für Eltern zum Thema FB und werde dort ihren Artikel vorstellen. Obwohl man gerade bei Eltern sehr sensibel sein muss, um keine Panik zu verbreiten, finde ich immer individuelle und authentische Entscheidungen wichtig zu verbreiten. Sie helfen den TN in meinen Vorträgen, Workshops & Seminaren einen eigenen Standpunkt zu finden.
    Vielen Dank also für ihren Bericht!

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  24. http://www.facebook.com/photo.php?fbid=410751248986359&set=a.228722237189262.56462.228697947191691&type=1&relevant_count=1&ref=nf

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