April 2011: Ich nehme Aperol aus dem Programm - Sommer 2011 "Spritz frei!"

11%Vol - Wo soll die Reise hingehen, Aperol?


Die Würfel sind gefallen. Eigentlich stand der Entschluss schon länger fest. Den letzten Anstoß gab die Venuez 2011. Dort traf ich wieder einmal Leonardo Leuci. Ein großartiger Kollege, der in Rom eine sehr kleine "Speakeasy" Bar betreibt.

Das schöne an den "kleinen" Bar Messen in Holland oder beispielsweise Paris ist, das man wenige Personen trifft, für diese aber viel mehr Zeit hat. Venuez 2011 war fantastisch. Allein schon der Gespräche mit Leuci wegen. Wir sprachen über Italienische Bitters, Vermouth und Liköre. Und deren teilweise dramatischen Wandel in der letzten Zeit. Über kleine, unbekannte Hersteller, echten Vermouth, guten Bitter, Handarbeit, Leidenschaft ... so ein typisches Bar Messen Gespräch halt.

Unter anderem zeigte er mir die "neuste" Änderung an Aperol - muss irgendwie an mir vorbei gegangen sein. Aperol jetzt mit 11 % Vol. "Jetzt reicht es dann auch" dachte ich mir. Aperol stand eh bei mir auf der roten Liste*.  Das war der letzte Ruck um Aperol nun endgültig als ernstzunehmendes Getränk aus der Back Bar zu nehmen. 11% ? OMG!

Mein eigentliches Problem mit Aperol ist eigentlich ein anderes: "Aperol Spritz". Dieses belanglose Getränk wird nun auch seit einiger Zeit im einer kleinen Bar in Hamburg bestellt. Und irgendwie mag ich dieses Getränk nicht. Belanglos, willenlos, banal ist meine Meinung zu dieser unverständlichen Mischung.

Gut, ich gestehe. Wir wollten jetzt ja nicht mehr arrogant sein. Immer freundlich zum Gast, Ihn nicht belehren, seine Entscheidung respektieren. So war doch jetzt der neue Tenor, der auch von den Bühnen der Barshows zu uns schwingt. Wie soll ich es erklären? Ich bin rückfällig geworden. Aber nur bei Aperol! Versprochen! Und außerdem habe ich diese Entscheidung nunmehr gefällt, weil der bisherige Weg der Holzweg war. Bislang haben wir nach jedem Spritz geschwängerten Wochenende einfach den Preis in der Kasse erhöht. Von Anfangs ich glaube 7,- € bis jetzt gut 14,- €. Aber das ist nicht richtig.

Nichts spricht gegen die üblichen 1€ bis 2 € Aufschlag für Vodka Drinks - ganz klar! Aber 14,00 Euro für einen belanglosen billig Drink ist in der Tat eine unverschämte Nummer. Und das möchte ich nicht. Ich habe mir geschworen, Value for Money zu liefern. Wer uns kennt, weiss das wir unsere Gäste mehr als schätzen und jeden Wunsch möglich machen. Nur, eine Bar sollte Ecken und Kanten haben, ein Konzept und sicherlich nicht alles servieren. Und um so nicht unsere geschätzten Gäste abzustrafen bleibt nur eins: APEROL muss raus aus der Bar! Und so wird es sein. Die letzten zwei Flaschen sind angebrochen. Herr Kappes, bitte nicht mehr nachbestellen.

Der Sommer 2011 kann kommen - ganz ohne Aperol Spritz. Zeit für einen guten Americano...
____

* Rote Liste - Bitte um Ergänzungen

• RED BULL
• Café late
• Entkoffeinierter Espresso
• Prosecco
• alkoholfreies Bier
• Aperol
•..

____

#Edit - 7.4.2011

Ich habe mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Aperol hat in Italien 11% Vol. In Deutschland seit 2006 wieder 15 % Vol. Im Gespräch mit dem Italiener erzählte er mir vom Wechsel dieses Getränkes, von Anfang 18% auf nunmehr 11 %. Mich hat es ein wenig geschockt, das dieser Bitter im Mutterland selbst nur noch 11% Vol hat (In Holland gab somit anscheinend Italienische Ware)

Der Ausschlag gebende Grund für meine Entscheidung Aperol aus der Bar zu nehmen ist allerdings dieser Spritz.

____

#Edit2 - 7.4.2011

Herr Groll und Herr Monteiro haben völlig recht. Dieses Aperol aus der Bar nehmen ist halbseiden und verlogen ...

Kommentare

  1. dosenprodukte aller art

    AntwortenLöschen
  2. Nach Aperol Spritz zeigt sich ein neues/weiteres xxxUngeheuer mit den Namen "Hugo". Sind die Münchener noch immer ganz "entzückt" von ihren A-Spritz, so zeigt sich in erregter Form der nächste Schritt inzestuöser Trink-Kultur. Was Hugo ist so jeder selbst herausfinden, ich verweigere jegliche Auskunft.

    AntwortenLöschen
  3. Hat Aperol nicht schon seit Jahren nur 11%? Glaube nicht das es sich hierbei um eine Neuerung handelt.
    Ich denke hier liegt auch das Geheimniss dieses Kräuterlikörs - es hat wenig Alkohol und entspricht somit den allgemeinen Trend von leichten Drinks. Zusammen mit dem Tussi-Sprudel Prosecco (am besten noch aus der praktischen 0,33er-Dose)muss Aperol Spritz ja funktionieren... ;-)

    AntwortenLöschen
  4. Eigentlich sollte es sich doch schon von selbst verbieten, daß in einer wirlich guten Bar Massenprodukte stehen, oder geht im Löwen die "Masse" Ein und Aus?


    @Jörg:
    Als Alternative schlage ich dir Bollinger und Gran Classico Bitter vor. Das hätte Stil!

    AntwortenLöschen
  5. Immer dieses Viral Marketing. Erkläre mir bitte welchen Sinn es macht - Bollinger zu mischen?

    AntwortenLöschen
  6. P.s. - Ein edit im Text zu den 11 % Vol

    AntwortenLöschen
  7. Sehr geehrter Herr Meyer,
    Aperol auf die Rote Liste zu setzten kann ich gut verstehen, aber Cafe Latte?
    Richtig zubereitet, mit 2 Espressi, warmer Milch (niemals über 64°C erhitzen) und ein wenig Milchschaum, erhält man ein wunderbares Getränk.
    Viel schlimmer ist meiner Meinung nach Latte Macchiato, oder wie der Standard-Kunde sagt:"Ich hätt gern ne Latte mit Vanille", was wiederum auf deutsch heißt, ein Espresso mit viel zu viel Milch verdünnt und dann, weil die Person eh keinen Kaffe mag, aber so ein schön geschichteter Latte Macchiato ja grad voll im tend ist, noch ordentlich Sirup rein, damit man von der eigentlich besten Zutat (dem Espresso) gar nichts mehr schmeckt.

    Überings ein super Blog, keep up the good work,

    BloodBrother

    PS: Beck's gold gehört definitiv auf die Liste

    AntwortenLöschen
  8. Da me niente aperol spritz, uno dei prodotti piu di moda e anche uno dei piu scarsi qualitativamente, la sua ricetta è impropponibile a miei clienti, preferisco sempre un bel americano fatto magari con il carpano vermouth.
    No more Aperol spritz please, bisogna riprendere il controllo ed essere coerenti, riportiamo sulla cresta dell'onda quei cocktails che stanno andando in disuso a causa dell' aperol spritz.
    No more aperol spritz please

    AntwortenLöschen
  9. Oh, wie nett zu hören!
    Herr Meyer verneint nun doch wieder Drinks,
    aber ein guter Sprizz wurde uns (meiner Frau und mir, bei unseren "Flitterwochen") in Venedig stets mit Aperol oder Campari annonciert.
    Ich persönlich sehe den Sprizz daher mit leicht verklärten Augen...
    Was wurde ich früher dafür kritisiert keine Caipi anzubieten, oder sie einfach nur nicht mehr preiswert zu offerieren.

    Aber was wäre, wenn ich nun meinen Negroni gerne mit Aperol hätte???
    und was ist wenn ein Gast seinen Sprizz gern mit Campari hätte!?!
    Ich bin gespannt, wie sich der Löwe da in Zukunft weiter entscheidet und ob er auch zu seinen Entscheidungen in Zukunft steht.
    Wie wäre es mit einer Reglementierung a la Maximal ein Sprizz pro Gast?! ;-)
    aufmerksame Grüsse aus Berlin

    AntwortenLöschen
  10. Herr Meinke, wie schön vom Reserve Brand Ambassador zu hören ... Aber bitte nicht wieder die Anregungen löschen, wenn es der große Bruder so wünscht - ok?

    Ein Negroni mit Aperol können wir leider in Zukunft nicht mehr anbieten - da ich Aperol aus dem Sortiment nehme. Ein Spritz, klassisch, venezianisch ist ein toller Drink - sicherlich gerade in Venedig. Udn sicherlich auch mit anderen Bitters. Und wir können Haarspalter werden. Der Drink ist ein Klassiker - sowie eine Caipirinha. Die aktuelle Aperol Spritz Welle hingegen ist gerade so etwas von anstrengend, das ich mir denke, der einfachste Weg ist es "raus nehmen".

    Dann muss ich mich nähmlich nicht Oberlehrerhaft belehrend vor Gäste stellen und sagen "Soetwas servieren wir hier nciht". Das macht man nämlich nciht. Im Gast Gespräch ist die Antwort einfach :" Tut uns leid, wir haben leider kein Aperol" (Devotes "Unser Fehler" hinzufügen und Alternativen anbieten...)

    Wenn ich in eine Bar gehe und Cachaca, Limetten, Zucker und Eis vorhanden sind, sollte man mir eine Caipirinha servieren - es liegt am Bartender wie gut er sie macht. Es ist ein anständiger Drink. Diese nicht Billig zu servieren ist absolut in Ordnung - machen wir auch so.

    Wenn ich aber etwas nicht mehr zum "Konzept" passend empfinde, nehme ich es aus dem Sortiment - keine halben Sache, Kein Oberlehrer am Gast. Wie jetzt Aperol.

    Dabei, da sein erwähnt, weil bislang nicht geschehene, kann ein Aperol Spritz durchaus gerne serviert werden. Ich will auch gar nicht behaupten das er nicht "schmeckt" - Sommer Geschäft, Terrasse, Laden Bumsvoll - was wünscht man sich mehr als einen Umsatzbringer Aperol Spritz ( wegen der Nachfrage dann bitte möglichst teuer verkaufen). Andere Konzepte - andere Getränke. RED BULL in der Disko voller Pickelgesichter ist ein MUSS ...

    Nur in meiner kleinen Bar werde ich Aperol nicht mehr ausschenken. Und ich befürchte, bei der derzeitigen Anzahl an "GEFÄLLT MIRS" können das durchaus einige Bartender (So Damen und Herren die fünf bis sechs Tage die Woche in einer realen Bar gegen den Wahnsinn ankämpfen) nachvollziehen.

    Warum sollte der Löwe in Zukunft nicht zu seinen Entscheidungen stehen? Und, wenn sich Vorzeichen ändern, ändern sich Dinge. Wenn man etwas auch nachträglich als Falsch erkennt, ist es in meinen Augen nur ein Zeichen von Größe den Fehler dann zu ändern. Derzeit empfeinde ich es passend, auf dem Höhepunkt der Aperol Spritz Welle, diesen Beliebigdrink in meiner Bar aus dem Sortiment zu nehmen. Wer weiss was kommt...

    Ach so - Spritz mit Campari geht natürlich (noch). Den haben wir ja (noch). Allerdings hat mir Leonardo einige Alternativen vorgestellt und ich warte auf Proben. Gran Classico von Markus ist ein positiver Anfang.

    AntwortenLöschen
  11. @Ivano - a warm "Welcome" to our Italian Brother - even if I only get "No more aperol spritz please" ... thats International :-)

    AntwortenLöschen
  12. Hallo lieber Sprizzverdränger,
    was sollen unsere hartkämpfenden Kollegen aus München oder gar Stuttgart nur sagen, wahrscheinlich werden sie neidisch gen Hamburg blicken. Den die im Süden, ja die kämpfen nun wirklich tagtäglich in den warmen Tagen gegen die Herrscharen der Sprizzvernichter.
    Doch haben die Jungs da unten auch schon nette Alternativen gefunden...
    Fragen sie Dino doch mal nach dem Bitterlikör namens Negroni, in meinen Augen eine schöne Alternative zum Aperol.
    Ich stimme ihnen vollkommen zu das man nie stets alles anbieten muss, aber statt zu der Entscheidung klar zu stehen, sollte man sich nicht durch kleine Tricks (devoter Blick & unser Fehler) herausschummeln. Warum nicht voll und ganz zu der Entscheidung stehen?!?
    Viel Spass im sonnigen Hamburg
    Der Reserve-Spieler

    AntwortenLöschen
  13. Mike,

    weil ich Dienstleister bin, Gäste liebe, mich mit so etwas nicht in den Vordergrund drängen möchte. Am Gast gilt Zurückhaltung, sich zurücknehmen. Oder um es mit einen gerade missbrauchten Zitat zu sagen :" Service beginnt bei der Liebe" ...

    Reserve Spieler gefällt mir übrigens Herr Meinke :-)

    AntwortenLöschen
  14. Hallo Stammspieler,
    ja das mit dem Dienstleister google ich gleich nochmal nach. DANKE! ;-)
    Ich sehe mich ja eher als Gastgeber, der auch mit Getränken verwöhnt, aber halt nur das offeriert, was die Stärken des Hauses sind, einer der eher emotional handelt und mit viel Herzblut agiert.
    Weniger den Dienst sieht als die Freude...
    Der Reserve-B(r)an(d)k-Drücker
    PS Der genannte Bitterlikör namens Negroni ist aber wirklich eine Alternative...

    AntwortenLöschen
  15. freu mich schon ne caipirinha bei der nächsten gelegenheit im löwen zu bestellen... hehe.

    AntwortenLöschen
  16. Spanier - bei dem Preis freue ich mich auch :-)

    AntwortenLöschen
  17. „finger vom alkohol“ - ein anfang ist gemacht

    ein gewisser herr bourdieu hätte sein vergnügen an der roten getränkeliste und diesem gespräch hier gehabt: geht es doch offensichtlich nicht um geschmeckten guten geschmack. im mittelpunkt steht vielmehr der soziale distinktionsgewinn auf seiten des sich selbst noblierenden gastgebers, in dessen windschatten sich der gast mitziehen lässt. nur so erklärt sich, dass die verbotsliste aus lauter bestsellern der gemeinen gastro besteht, ja bestehen muss. der vorsichtshalber gleich mitgedachte oberlehrerverdacht wird durch seine benennung oder eine wie auch immer geartete verargumentierung – ob devot oder nicht – des „guten geschmacks“ und der „hohen sittlichkeit“ in richtung des gastes ja nicht entkräftet. egal wie sie es sagen, das „Das macht man nämlich nicht.“ schwingt immer mit, und das soll es ja auch: „sieh her, soweit vorn und oben bin ich, dass ich es mir ökonomisch wie servicegedanklich leisten kann, den aktuellen massengeschmack zu ignorieren resp. nicht zu bedienen.“ bewusste trendverweigerung ist ja an sich keine verwerfliche sache. aber jede geschmackliche begründung über vermeintliche beliebigkeit wie auch das „Am Gast gilt Zurückhaltung, sich zurücknehmen.“ klingt vor diesem hintergrund dann doch kokett - auch wenn der gastgeber sein lieblingsmantra wahrscheinlich weiterhin glauben muss.
    in dieser dialektischen zwangsjacke steckt der sich selbst erhöhende dienstleister.
    je solventer der kunde, desto höher kann der chef de bar seine barriere als barrikade bauen.
    doch - wie oben beschrieben - der alleinige dreh an der preisschraube macht ihn auch noch nicht frei. er kann nicht wollen dürfen, was m a n sollen muss.
    zählen sie mal das wort „entscheidung“ da oben. darum geht es, um entscheidungshoheit und deutungsmacht. gegen den strom, aber dort bitte vorn, der gast – ob devot oder nicht – hinterher. das spiel ist nicht neu: das abgrenzungsphänomen wird auf dem schulhof gelernt und treibt in den kreisen der populären wie vermeintlich höheren kultur seine blüten. vom U2 bashing der sich auskennenden musikjournalie bis zur publikumsbeschimpfung peymannscher prägung. „ich nicht so wie alle anderen“ ist letztendlich ein marketingdiktum. jeder weiss es, alle reden drum herum.
    der gast ist ja beileibe nicht doof oder hat einen schlechteren geschmack als der gastgeber!
    er nutzt die ihm gebaute distinktionsbrücke, die unique proposition, um für sich wiederum einen distinktionsgewinn herauszutrinken. und die spirale dreht sich weiter. seien wir froh, hier und heute noch bei versteckten türen, klingeln und roten listen zu sein, ist die verweigerungshaltung doch wesentlich appetitlicher als die sich hochschrauben wollende kreativität in richtung delikat übergärter pansendrink mit frühkindlichem nougatsignal, sie wissen schon. um mit einer versöhnlichen banalität zu schließen: all das beweißt ja eigentlich nur, wie wenig möbel ein tresen und wie sehr soziokulturraum die bar ist. prösterchen! und stößchen!

    AntwortenLöschen
  18. Bis auf diesen schalen Beigeschmack des anonymen ein schöner Text...

    AntwortenLöschen
  19. Kein Muratti-Martini mehr im Löwen, jetzt gibt es für meine Chefin keinen Grund mehr einzukehren. Nah ok, Champagner geht immer.

    AntwortenLöschen
  20. @Jörg
    Für eine gewisse Form der Dekadenz bin ich immer offen - und dazu könnte auch die von mir vorgeschlagene Mischung gehören.

    AntwortenLöschen
  21. Herr Meyer, Sie tun den Veneziano Unrecht.

    Er wird als Begleitung eines heißen Sommernachmittages oder lauen Sommernächten mit großer Selbstverständlichkeit von stilsicheren Italinerinnen in und um Venedig im Freien nun nicht erst seit kurzem getrunken. Und, zu diesen Zweck eignet er sich auch wunderbar, erfrischend alkoholisch milde, insbesondere, ist er mit St. Pellegrino "aufgespritzt".

    Dass der Veneziano im Süden Deutschlands als "I hätt gern' an Spritz" vergewaltigt und anschließend bis zur totalen Eisschmelze genippt wird - die Problematik verschärfend auch auch von Mänern - dafür kann aber der Veneziano ja nichts.

    Da die von Ihnen besagte kleine Bar in Hamburg allerdings ja nun keinen Aussenbereich hat, schmeissen Sie den aber ruhig raus.

    AntwortenLöschen
  22. Herr Meyer,das hat Stil.. PS:Auf der roten Liste fehlt noch Jägermeister

    AntwortenLöschen
  23. Eine rote Liste zu erstellen, dem Gast etwas Legales vorenthalten, das er gerne konsumieren würde, ist versnobbt und arrogant. Der Keeper ist dafür da, den Gast zufrieden zu stellen. In jeder Hinsicht. Meine Vorlieben, mein Geschmack und mein Charakter dürfen meinen Gast nie dominieren. Meine Bar ist stets gerammelt voll mit einer gutdurchmischten Clientele - nichts, aber auch gar nichts Primitives ist unter ihnen anzutreffen. Stil und Contenance geben die Richtung.
    Herzlichen Gruss aus der "sonderbar"

    AntwortenLöschen
  24. Das Bier auf der roten Liste des Verbannten zu lesen, wäre eine wahre Augenweide!

    AntwortenLöschen
  25. Leute, macht Euch mal locker! Der jetzt in Deutschland so moderne Spritz ist in Norditalien seit ewigen Jahren ein beliebter Aperitiv! Und zwar nicht nur mit Aperol, sondern z.B. auch mit Campari (für die, die mehr Alkohol mögen). Er wird deshalb auch oft nur Spritz (Veneto Spritz, Spritz Veneto) genannt und erst auf Nachfrage mit den jeweiligen Alkoholika gemischt. Durch Werbung ist jetzt in Deutschland der Boom ausgebrochen, obwohl es dieses Getränk in Italien schon seit ewigen Zeiten gibt. Ähnlich war's mit Latte Macchiato, was ja schon laut Bezeichnung kein Kaffee ist sondern eben Milch! Gefleckte halt...

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Was verdient ein Bartender …? Teil 5. Warum Bar Owner Ihre Arbeitsverträge checken sollten. Bar/Tender als Marke

Achtung Unterhaltsam ! Ein Gespräch mit Miguel Fernandez Fernandez. Der Weg zum Bartender - ein Zwischenstop!

A "Open Letter" to DIAGEO: Dear DIAGEO, you may have a WORLD CLASS Problem in Moscow...