14.09.2016

Rum Trinken mit einem Meisterschueler - Nikolai Augustin - The Real McCoy




Gestern Abend habe ich mit Niko (Nikolai) Augustin Rum getrunken. In der Boilerman Pop Up Bar. Wir haben über "seinen" Rum gesprochen. Und ihn Getränken.

 The Real McCoy. Kein Zucker, keine Additive. Gefällt mir

Und über Gott und die Welt. Über Dry Style Rum, youngest Drop, die Schärfe in Ginger Beer, das Rum Fest, Foursquare, Barbados und so weiter.

Es war kurzweilig. Wir haben getrunken, naja ge-tastet. Rum & Tonic schätzen gelernt. An einem heißen Abend in Hamburg...

Mehr über The Real McCoy Rum bei www.spiritofrum.com

07.09.2016

Blood Sugar Baby Sex Magic ... a talk about modern Rum - sugar, additives, glycerin, vanillin, caramel, systema solera




Yesterday we had a great tasting on Compagnie des Indes Rum Range at our PINE ROOM. And as promised, I tried to catch up with the maker Florent Beuchet. So we found the time to sit down about a chat on "modern rum" ... I loved it. I love Florents honesty.

So, modern Rum often means

  • adding sugar, any types of, of the 120 gr per liter
  • adding caramel for color and sweetness
  • adding vanillin - up to 110 times more than is possible by wood aging
  • adding additives like glycerin
  • faking the age with this stupid system solera.
Please enjoy this 45 minutes on Rum and Compagnie des Indes.

if you like to join my Tastings - please sign up at www.trinken.jrgmyr.net (sorry, this will be german content - tastings will mainly take place in Hamburg) 

06.09.2016

Michael & Muerta - Agave und Bergamotte. Doc's Essenz




den Michael & Muerta haben wir bereits im Juni 2016 auf die Karte genommen, aber irgendwie hab ich vergessen

dieses Video hochzuladen ... Nun denn:


Michael & Muerta

2016 Le Lion • Bar de Paris - Jan Halfpap



40 ml Calle 23 Reposado Tequila ( Oder Vida Mezcal)
20 ml Mozart Dry Chocolate
30 ml Bergamotten Mark (Boiron)
20 ml Simple Sirup
5 ml frischer Limettensaft
3 Dash Doc's Bergamotten Essenz
Shake, strain, Glass: Schale / Coupette





Ein toller Drink. Agave und Bergamotte gefällt mir. Ebenso die Essenz von DOC's. Ein natürliches Mazerat, sehr reduzierte Aromen. Direkter Angriff oder Ergänzung zu klassischen Cocktail Bitters an der Bar. Hergestellt werden die Essenze von der Dwersteg Destillerie in Steinfurt (u.a. den von mir geschätzten MO Gin).


Doc's Essenz vertrieben u.a. in Hamburg durch Project- Bar


http://www.project-bar.de


http://www.docs-essenz.de


05.09.2016

Welcher Wodka für die Bar? Heute am Beispiel: Deutscher Wodka, Sash & Fritz. Ein Wodka Tasting?

Sash & Fritz Wodka aus Berlin
Wie bereits bei der Scheibel Moor Birne erwähnt, war ich vor einigen Tagen spontan zu Besuch im neuen Weinquelle Hauptquartier. Und neben der Scheibel Moor Birne bekam ich unerwartet eine zweite Flasche in die Hand gedrückt. Deutscher Wodka. Sash & Fritz. Und das mir.

In dem einen oder anderem Medien habe ich in der letzten Jahren lesen können, das ich ein Wodka Basher bin. Das ist natürlich Quatsch. Gut: die grundsätzlich langweiligste aller Spirituosen begeistert mich nicht oft all zu sehr.  Keine Spirituosen Kategorie wurde wohl durch schwachsinniges Marketing, überzogene Preise und wenig Qualität in der Flasche über Jahre so gekonnt verbrannt.

Andererseits gibt es seit einigen Jahren Bewegung im Wodka Segment. Auch aus Deutschland. Wodka bekommt Herzblut und Seele - glücklicherweise keine Reine mehr.

Geschmack kommt in den Wokda. Das ist Fluch und Segen. Denn eigentlich erwartet das niemand. Es irritiert. Einige wenige verstehen es bereits. Viel Bewegung ist im Wodka Sortiment. Produktionsverfahren ändern sich. Stilistiken ändern sich. Die Grenzen zu anderen Kategorien werden fliessend. Ist das noch Wodka? Leicht hat er es nicht. Andererseits locken die höchsten Gewinne...

Freimut Wodka 

Ich weiss. In der Überschrift habe ich Ihnen etwas von Sash & Fritz versprochen. Kommt ja noch. Reden wir erst einmal über einen Protagonisten der "neuen" Wodka Bewegung. Wodka mit Herzblut und Geschmack.

Freimut Wodka ist in den letzten Jahren so ein ambitioniertes Herzensprojekt. Florian Renschin hat den Wodka Freimut kreiert. Er läßt Ihn bei  Jürgen Behlen von der Spezial Brennerei Behlen in Hessen brennen. Und trägt Sorge für die Qualität. Vom Feld bis in die Flasche. Bester Roggen, gute Produzenten. Und er will Wodka mit Geschmack machen. Und es ist Ihm gelungen.

Ich verkaufe Ihn gerne in meinen Bar. Allerdings ist es schwierig.  Sprich wir verkaufen wenig Freimut. Jede Bar braucht Vodka. Doch in der Regel, wie sagen wir so schön: "Vodka pays the bill" brauchen man Ihn für diese unsäglichen Moscow Mule, das Zuckerwasser mit Wodka.  Ein wenig für die  Bloody Mary oder als Longdrink. Klassische Cocktails ? Fehlanzeige!

Sicherlich: Vodka Martini. Ich liebe Vodka Martini! Hier hat der Wodka die Chance all seinen Charme auszuspielen. Nur: Auf 100 Moscow Mule kommt ein Wodka Martini. Wenn es gut läuft... Für den Martini!

Es spricht selbstverständlich nichts gegen Neu Kreationen. Andererseits mag ich Drinks die die Spirtituose betonen. Wodka macht es einem nicht leicht...

Finally: Sash & Fitz

Nun saß ich vor einigen Tagen am Löwen Aussengehege und probierten Sash & Fritz. Und er gefällt. Er gefällt mir sehr gut.  Er ist mild. Man könnte vorschnell sagen "langweilig", Wodka halt!
Stimmt aber nicht. Er ist mild. Aber nicht langweilig. Leicht Ölig. Und zum Schluss kommt Würze und Finesse. Angenehmer langer Nachgeschmack. Sehr gut. Genau einen drüber über neutral.

Da ist er also. Sash & Fritz. Ein weitere neuer deutscher Wodka. Herr Lühmann hat mir eine recht lange Liste der in diesem Jahr gewonnen Auszeichnungen vorgelegt. Beeindruckend , andererseits auch unwichtig. Was zählt ist der Zweikampf. Mann gegen Wodka. Ich mag diesen Kampf. Ich greife frontal an, nehme den Wodka in den Würgegriff...

Das Gesamtpaket scheint ansprechend. Auch der Preis. Indirekt suche ich ja  nach einem Löwen kompatiblem Allzweck Wodka. Der Vorgänger Löwen Wodka wird vom deutschen Distributeur neuerdings im Lebensmittel Einzelhandel verheizt. Er passt somit nicht mehr in den Löwen. Ich habe Ihn ausgelistet... Wobei die 9,99 € bei Lidl schon verlockend waren.

Andererseits: Wenn Wodka Produzenten sich heute gerne "Vodka pays the bills" auf die Fahne (oder Ihr Sprüche T-Shirt) drucken, dann vergessen viele eben den eigentlichen Inhalt dieser Aussage: Wodka ist wichtig für Bar, Wodka macht oft Volumen, Wodka sollte daher eher dem Volumengeschmack "entsprechen". Wenn Wodka die Rechnungen zahlen soll, sollte er keinen all zu hohen Einkaufspreis haben. Nur dann funktioniert "Vodka pays the bills"

Und da beginnt die Sysyphusarbeit der neuen Deutschen Geschmacks - Wodka Produzenten. Die Preise "kleiner" Hersteller liegen ähnlich hoch wie bei dem "kleiner" Gin Hersteller. Nur leider will fast kein Kunde, im Gegensatz zu Gin, so einen Preis bezahlen. Es gibt wenig Nachfrage. Nicht in meinen Bars.

Beispiel gefällig ? Kurzer Blick ins Onlineportal für einen Brutto Preis Vergleich:

  • Freimut Vodka, 40 % Vol. - 59,50 € pro Liter
  • Sash & Fritz, 40 % Vol.  - 26,95 € pro Liter
  • Bazic Vodka, 40 % Vol. - 17,95 € pro Liter
  • Luksosowa Vodka 40% - 14,75 € pro Liter
Diese Liste, vielmehr die Auswahl, ergibt auf den ersten Blick für Sie vielleicht wenig Sinn. Ich hab Sie aus folgendem Grund aufgestellt:

Welcher Wodka für die Bar? 

Wenn ich Wodka oder Spirituosen für die Bar auswähle, dann ist das ein Gefühl. Wie fühlt sich das Produkt für mich an. Wie schätze ich das Produkt in den Augen meiner Gäste ein. Wenn ich es versuche in "Worte" zu fassen, sind es meist 6 Punkte:

  1. Geschmack. Schlicht und einfach. Darum gehts.
  2. Was will der Gast? Man sollte nicht immer zu viel Rücksicht auf Gäste nehmen. Jeder Barkeeper weiss, das wir, wenn wir es gut machen können, Gäste beeinflussen können, im positiven Sinne. Aber dennoch muss man für sich und seine Gäste auch Trends und Wünsche heraussuchen können. Man kann derzeit nur einen Gin in einer Bar haben. Aber in der Regel verkaufen sich auch 5-10 gerade sehr gut. Bei Wodka z.B. siehts anders aus. Ich denke die meisten Bars würden hier problemlos mit einer Sorte auskommen. Auf Le Lion bezogen bräuchte ich wahrscheinlich drei. Wir haben sogar ein paar mehr. Der Fluch der Kompromisse.
  3. Haptik, Aussehen. Ist ein untergeordneter Grund. Darf aber nie ganz fehlen. Wie wirkt das Produkt auf den ersten Blick? Ohne Details aus 4/5.) zu kennen? Billig? Cool? Wertig? Wie gesagt, ist lange nicht so wichtig wie andere Punkte. Aber es ganz zu vernachlässigen, wäre auch gelogen 
  4. Die Geschichte bzw. meine Wiederverkaufsarguemente. Dabei geht es nicht um dumme "Geschichten", wie Sie leider Alkoholbrands nach wie vor erzählen. Dummes Marketing Geschwätz interessiert nicht. Es geht um Herstellungverfahren, echte Qualität, Authenzität, Herkunft, Spleen, Image. Sprich, wie kann ich dem Gast gegenüber das Produkt ver-argumentieren.
  5. Wer steht dahinter? Gehört eigentlich zu Punkt vier. Ist für mich aber so wichtig, das er eine Einzellistung bekommt. Ich will immer wissen "Wer" hinter dem Produkt steht, und wem ich mein Geld zukommen lasse. Ich bin da auch recht persönlich. Es geht für mich primär auch um persönlich Sympathie. Da müssen meine Gäste das eine oder andere mal mit durch. Ich möchte Wissen, wem ich mein Geld zukommen lassen. Persönlich, aber auch gerade zum Le Lion Style passend, feature ich gerne eher kleine Hersteller. Es gibt kein grundsätzliches Problem mit großen Herstellern. Auch die haben wir im Angebot. Aber die Idee ist denke ich klar. Ganz große Probleme habe ich, wenn mir jemand etwas vormachen will, oder etwas verschweigt. Was ich zum Beispiel nicht mag, ist wenn vermeintlich kleinere Firmen das "Image" von  Craft, klein, Inhabergeführt, betonen, im Hintergrund aber große Firmen dahinter stecken. Solange alles transparent ist, ist es  fein. Aber ich habe z.B. eine Problem mit Firmen wie Distill Ventures, einer Unternehmung die einen der weltgrößten Spirituosen Konzerne, DIAGEO. mit in der Regel 20% und Vorkaufsrecht an vermeintlich "kleinen" Firmen beteiligen. Ratsherren Pils ist ähnlich gelagert. Spielt Craft ganz gekonnt, im Hintergrund aber Eigentum des großen Bierkonzern Nordmann. 
  6. Preis-Leistung Verhältnis. Dabei geht es um meine Wahrnehmung und wie ich die Wahrnehmung des Gastes einschätze. Sprich: laden Geschmack und Geschichte das Produkt mit soviel Wertigkeit auf, das der Gast das Gefühl hat, das Produkt hat einen angemessenen Wert? Gestehungskosten von gutem Wodka so 1-2 €uro pro Flasche sagt der Volksmund. Kurze Einteilung der vier Wodka von oben:
Die vier Wodkas oben habe ich ausgewählt, weil ich drei von Ihnen in meinen Bars führe. Soll ich Sash und Fritz mit aufnehmen, frage ich mich. Schliesslich gefällt mir der Geschmack. 

Freimut: Führen wir in der Bar. 
  1. Hat Geschmack. Gefällt mir. Ist aber erklärungsbedürftig und nicht jedermanns Sache. 
  2. Nicht jeder Gast will Wodka mit Geschmack. Nur ein paar wenige. Dafür habe ich Ihn im Porgramm. Ich finde es interessant und es ist ein weiteres Spektrum, wenn wir Wodka Freunde im Haus haben
  3. ok bis gut
  4. Florian Renschin gibt viele Argumente, gerade auch um Punkt 1 zu rechtfertigen. Er erklärt viel, man ahnt die Qualität und den Unterschied zu Massenherstellern. 
  5. Ich finde Florian Renschin sympatisch. Laut Handelsregister gehört die Freimut Spirituosen GmbH mehrheitlich zu 85 % Florian Renschin, zu 15% der Christoph Oliver Frehsee Beteiligungs- und Vermögensverwaltungs GmbH . Alles soweit ok. 
  6. ok. Erklärungsbedürftig. Ich finde Freimut nach wie vor hochpreisig, kann es aber gerade mit Hilfe der in Punkt 4 gelieferten Punkte vertreten und auch mehr oder weniger erfolgreich weiterverkaufen. Zum Mixen in der Regel zu teuer. 

Bazic: Führen wir in der Bar.
  1. Milder Geschmack. Typisch Weizen. Gut
  2. Ja, diesen Wodka finden die Gäste in der Regel gut. Geschmacklich und preislich genau das ,was unter Vodka verstanden wird. Gerade weil es "Hamburger Wodka" von zwei umtriebigen und sympathischen Hamburgern ist.
  3. ok bis gut
  4. Geht so. Es wird beim Produkt wenig erzählt. Was die Herstellung und den Hersteller angeht. Nicht ganz Transparent. Ein wenig Marketing Rethorik: 5x Destilliert, Via con Aua Wasser, Glutenfrei, Vegan. Alles ok, aber es dürfte mehr Tiefgang haben. Wenig über das eigentliche Produkt. Wichtig aber hier für mich und die Kunden: Hamburg. Und die beiden Hamburger dahinter.
  5. Die Lars-Oliver Fuhse und Hans Ferdinand Rösch -F & R Liquor GbR gehört Lars und Oliver. 
  6. Gut. Passt. Zum Mixen geeignet. 
Luksosowa Vodka: Führen wir in der Bar
  1. Cremig weich, fast lieblich. etwas mineralisch, gut. Geschmacklich das was man derzeit mehrheitlich unter Vodka versteht.
  2. Ja. Wobei Kunden Luksowa in der Regel gar nicht kennen. Man vertraut uns. Hinein in den Moscow Mule. 
  3. ok
  4. Ehrlich gestanden weiss ich hier recht wenig. Großer historischer Wodka Betriebe in Polen. Kartoffel Wodka.  
  5. Gehört zu Pernod Ricard Gruppe. Tja...
  6. Sehr gut. Mixen. Rechnungen bezahlen. 

Sash & Fritz - aufnehmen? 
  1. gefällt mir sehr gut. Weich aber nachhaltig. Würzig. Geschmack in Stufe zwei
  2. Ich denke ja. Geschmack ist gut. Aufmachung auch. Punkt vier bremst derzeit.
  3. ok bis gut
  4. Großer Minuspunkt. Die Geschichte die in die Öffentlichkeit getragen wird ist herrlich uninteressant. So ein Storytelling ist mir eher unsympatisch. Facebook und Co  wiederum lassen die Marke ganz sympathisch erscheinen. Aber es wird nichts wirklich interessantes über das Produkt erzählt. Auf Youtube findet man einen durch Weizenfelder tanzende Menschen Film - hurra. Bislang wurde meine Anfragen über "Wo und wer und wie" destilliert wird noch nicht beantwortet. Kann ja noch kommen. Der Wodka gewinnt gerade jede Menge Preise. Reicht mir aber nicht. 
  5. Habe bislang niemanden von der Firma kennengelernt, Wurden mir aber bisher gegenüber bereits als sympathisch erwähnt. Soweit also ok. Geschäftsführer, Sommelier und Weinhändler Peter Steger hält laut Handelregister über die Steger Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH 51% der Sash & Fritz GmbH.  23 % gehen an Herrn Doktor Giuseppe Vita aus Mailand, 23% an die Exxas Management GmbH aus Klagenfurt Österreich und 3 % and die mrh Beteiligungs GmbH in Berlin.
  6. Im Moment gut. Wahrscheinlich. Wenn die Herstellungsdetails und dessen Story mehr hergeben würde, auf jeden Fall gut. Bislang fehlt mir da noch was, um mich abzuholen.  Laut Herrn Lühmann hat der Hersteller eine Preiserhöhung erwähnt. Marketing kostet. Dann wird man sehen müssen was Punkt 4 letztendlich hergibt. 
Ich bin unschlüssig. Ich warte mal, ob Sash und Fritz antworten und mir ein wenig über das Produkt und die Macher dahinter erzählen.  Ich denke mal, wie so viele (Freimut und Bazic z.B), hat man keine eigene Destille. Man macht sich abhängig. Spricht man vielleicht nicht so gerne drüber. Nützt aber nichts. Wenn meine Bar in Berlin wäre, wäre Sash und Fritz eventuelle mein Bazic. Zumindest in einer hochpreisigen Bar wäre es mein "Berliner" Wodka im upgrade.

Deutscher Wodka hat noch Luft nach oben. Freimut gibt sicherlich viel vor. Allerdings auch einen Preis, wahrscheinlich gerechtfertig, der kein Volumen zulässt. Gerne würde ich die preiswerten Wodkas der großen Weltkonzerne aus dem pouring nehmen. Aber dazu Fehlen fast bei allen Anbietern noch eine Punktladung. Falls jemand einen Deutschen Vodka empfehlen möchte - freue ich mich auf eine Nachricht

Es nützt ja nichts. Ein Wodka Tasting.

Während ich das hier schreibe, denke ich über ein Wodka Tasting nach. Es nützt ja nichts - und warum nicht. Das VODKA BASHER TASTING ! Ich bin mir noch nicht sicher ob Thema "Deutscher Wodka" oder "Small Craft Wodka" aus verschiedenen Ländern. Freue mich auf Anregungen. Termin folgt.

Wer dieses und weitere Tasting / Trink Abende mit uns nicht verpassen möchte, den bitte ich, sich auf meinem Verteiler anzumelden: www.trinken.jrgmyr.net

03.09.2016

Compagnie des Indes. Wegweisender Rum. Ein Tasting Termin und eine Liebeserklärung

Der neuen Blended White Rum der CdI TRICORNE ist  eine absolute Kaufempfehlung ! Booooom

Wer es in den letzten Monaten einmal in den Pine Room des Le Lion geschafft hat, wird sie wahrscheinlich schon einmal gesehen haben: Dunkelgrüne, bauchige Flaschen. Mit bunten Etikett. Viele davon. Auf Ihnen stehen in groß die Namen vieler Inseln und Rum Regionen. Jede Flasche eine Region / Insel.

Es handelt sich um Rum aus dem Hause Compagnie de Indes. Selten kaufe ich von Produkten eine „Range“. In diesem Fall ist es eher umgekehrt. Ich kaufe fast alles was es gibt. Aus gute Grund. Den Compagnie des Indes macht in meinen Augen viel richtig. Sehr viel.

Die Philosophie hinter Companie des Indes tut der Kategorie Rum gut. Denn die Kategorie Rum „kommt“. Sagen die flüssigen „Trendforscher“. Wer schon ein paar Jahre länger hinter der Bar steht, gibt wenig auf solche Aussagen. Sie kamen in den letzten 20 Jahren sicherlich schon in 4-5 Wellen. „Jetzt kommt Rum!“. Jetzt Tequila! Mezcal … blabla.

Fakt ist: Das Interesse an guten Spirituosen ist im allgemeinen gewachsen. Die Bereitschaft mehr Geld zu zahlen, ebenfalls. Solange die Qualität stimmt. Brauner Rum hat enorm gewonnen. Zacapa hat Sie alle verrückt gemacht. Insbesondere die Hersteller. Dollarzeichen in den Augen. Botucal räumt jetzt groß ab. Und viele weitere im Fahrwasser der braunen, „gereiften“.
Die meisten von Ihnen sind charmante Blender. Denn was glücklicherweise seit einigen Jahren auch beim erfahrenen Konsumenten ankommt: Die vermeintliche Altersangaben auf den meisten Rum Flaschen ist grober Humbug ( Eine „dreiste Lüge“ würde es besser beschreiben). Und es kommt ordentlich Zucker in die Flasche. Richtiger: Es wird „Nachgezuckert““ Bis zu 50+ Gramm Zucker pro Flasche.

Grundsätzlich stört mich das alles nicht. Soll jeder mit seinem Produkt machen was er will. Der Geschmack entscheidet beim uninteressierten Konsumenten und da hilft versteckter Zucker und eine 23 auf der Flasche ( unter dem Deckmantel des Systema Solera wird der Hauptanteil von 8 Jahren so ziemlich verschönt). „Rum kommt !“ schreien die bezahlten Gazetten. „Sugar sells“ wäre die Wahrheit dahinter. And dirty lies.

Wichtig wäre Transparenz und Deklaration. „Diese Flasche enthält 45 gr Zucker“ auf dem Etikett (gerne groß) wäre ein Anfang. Zu schweigen von dem einen oder anderen Zusatzstoff, der noch mal mit in die Flaschen gelangt.

Die Franzosen retten den Rum. Haben Sie wahrscheinlich nicht geahnt. Aber Rhum Agricole von den Französischen Inseln ist eine Rettung. Denn Rum Agricole darf nicht zuckern. Er darf wie beim Cognac oder Whisky nur die jüngste Jahreszahl im Destillat auf der Flasche nennen. Ich mag Agricole. „Problem“: Wenn hier eine 12 oder 18 auf der Flasche steht, kostet er richtig Geld. Er ist trocken. Und er hat ein ganz anderes Geschmacksprofil. Ist nicht jedermanns Sache. Aber von den Produktionsstandards eine Richtungsweisung was die Rum Industrie angeht.

Und die Franzosen machen nun ein zweites mal sehr viel richtig. Denn die Companie des Indes „kommt“ aus Frankreich. Hinter Ihr steht als Protagonist Fleurent Beuchet. Und er hat viel Erfahrung gesammelt. In der Spirituosen Welt und der Rum Welt. Hat für Weltkonzerne gearbeitet. Kennt das Rum Spiel. Und weiss was man anders machen muss.

Fleurent Beuchet erinnert mich an John Glasser, Gründer von Compass Box. Der Mann der Blended Whisky wieder gesellschaftsfähig gemacht hat (zumindest in der feineren Whisky Gesellschaft, ich wollte Herrn Walker hier nicht zu nahe treten).

Die Idee von Companie des Indes: Fleurent und seine Gesellen bereisen die Rum Hersteller dieser Welt. Und kaufen Fässer. Sie sind unabhängige Abfüller. Verschneiden dei Fässer, vielmehr deren Inhalt, oder bringen Sie direkt in die Flasche. Füllen Sie ab. Companie des Indie destilliert nicht selber. Sondern kuratiert. Und zwar sehr gekonnt.
Es gibt „Einstiegs“ Flaschen. Die sogenannten Blends. Hier ist der Gedanke kontinuierlich diese Produkte zur Verfügung zu stellen. Sei sind gefälliger. Für ein breiteres Publikum. Die Einstiegs Droge in besten aller Sinne. Denn Sie sind gut. Ähnlich wie bei gutem blended Scotch. Und Blends werden gekonnt nachgezuckert. Ja! Kein Problem. Manchmal ist Zucker toll im Rum. Wie gesagt. Was zählt ist, das mir das Endprodukt schmeckt. Nur ist Companie de Indie hier transparent mit dieser Nachzuckerung und machen kein Geheimnis davon.

Die deutlich interessanteren Produkte für den Rum Liebhaber sind allerdings die verschiedenen Destillerie Abfüllungen und Single Casks. Und hier gelten Grundsätze, die ich begrüße:

  • Die Produkte werden nicht nachgezuckert.
  • Die Produkte enthalten keine weiteren Additive / Zusätze.
  • Die Altersangaben auf den Flaschen sind „europäisch konservativ“ statt „karibisch kreative“ - sprich, die Altersangabe ist die jüngste Jahresangabe der enthaltenden Destillate
  • Transparenz. So wird bis auf ganz wenige Ausnahmen z.B. die Destillerie genannt.
Ein Grund warum ich so viele Abfüllungen gekauft habe: Man kann mit Fleurent und der Companie die Karibik bereisen. Authentischer Rum Geschmack von sehr vielen Inseln und Regionen. Ich liebe das. Man kann die Inseln vergleichen und Ihre typische Machart von Rum miteinander vergleichen. Einzigartig ! Gut !    Einzigartig gut ! Sie ahnten es…

Ich liebe es zum Beispiel den Gästen einen Probeschluck Doorly’s XO einzuschenken ( Fourspare Distillery Barbados) und ein Fass aus gleichen Haus von Companie des Indes. Jeder schmeckt den Zuckerunterschied heraus und sieht den Farbunterschied. Gleiche Destille, gleiches Ausgangsprodukt. Es geht um die Fasslagerung und um die „Nachbehandlung“. Sehr eindrucksvoll.


Ein Comapnie des Indie Tasting 

Am kommenden Dienstag nun, den 6.9.2016, kommt Fleurent Beuchet nach Hamburg, zu uns in den PINE ROOM. Der Deutsche Importeur Perola bringt Ihn zu uns. Und bringt viel Rum mit. Im Moment sind geplant.
  • Caraibes
  • Latino
  • Tricorne
  • Guyana Uitvlugt 18 Jahre 45%
  • Dominidad 43%
  • Jamaica Navy Strength
  • Jamaica Hampden 43%
  • Guadeloupe Bellevue Cask Strength 55,5%
  • Trinidad TDL 16 Jahre 63%
Aber viel wichtiger ist: Fleurent persönlich kommt. Denn er ist eine sehr sympathische Persönlichkeit unserer flüssigen Welt. Und er wird erzählen. Und probieren lassen. Es geht wie immer um die Menschen hinter den Produkten. Für mich zumindest. 

Wir starten Dienstag 6.9.2016 um 15.00 Uhr - geplant sind ca. 2 Stunden - im PINE ROOM des Le Lion in Hamburg.  Das Tasting ist kostenlos. Es sind noch einige wenige Plätze frei. Um Anmeldung wird gebeten unter dieser email

Wenn Sie grundsätzlich gerne Einladungen zu Veranstaltungen runds ums gute Trinken von mir erhalten möchten, melden Sie sich bitte auf meinem Email Verteiler an: www.trinken.jrgmyr.net

Dem geneigten Gastronom & Händler sei der Kontakt zum Importeur Perola empfohlen: www.perola.eu

30.08.2016

Der Mo-Bi Sour - Die Scheibel Moor-Birne

Heute kam ich am späten Nachmittag aus Richtung Lübeck nach Hamburg zurück. Mir fiel ein, das ich eigentlich direkt am neuen Weinquelle HQ in Siek vorbeifuhr. Also rief ich kurz an und ich bekam eine spontane Führung durch das neue Hauptquartier unseres Lieferanten.

Nicht das man mich missversteht. Das geschichtsträchtige Weinquelle Ladengeschäft steht immer noch in der Lübecker Strasse. Und er brummt wie eh und je. Aber Familie Lühmann hat ein großes Lager mit Show und Tasting Room in Siek erbaut. Hamburg hat es Ihnen schwer gemacht. Jahrelang erzählte man mir von missglückten Anfragen. Jetzt ist man vor die Tore Hamburgs gezogen. Und Lager und die gesamten Räumlichkeiten der Weinquelle hier sind beeindruckend. In der Lübecker Straße schwer vorstellbar, hier absolut verständlich: Die Weinquelle ist einer der größten Deutschen Spirituosen Online Fachhändler.

Ich bekam also eine umfangreiche Führung. Und viel besser, es gab Zeit für umfangreichen Spirituosen und Branchen Talk mit Herrn Lühmann Senior und Junior. Sehr gut! Unter anderem Sprachen wir über Obstbrände (O-Ton : "Die Gin Welle ebbt ab, Obstbrände wird langsam mehr"). Und wir kamen auf dessen oft unterschätzte Mixbarkeit zu sprechen. Seit Jahren verkaufen wir einen Williams Sour. Vor einigen Jahren haben wir den Obstbrand gewechselt und nehmen seit dieser Zeit den Williams Birnen Brand von Scheibel. Ein erstklassiger Drink. Ein Löwen--Klassiker.

Und da kam, was kommen musste. Dafür sind gute Händler da. Herr Lühmann fragte "Kennen Sie eigentlich schon die Moor-Birne von Scheibel?" 

"Bitte was?"

Die Moor Birne. Scheibel nimmt als Basis getrocknete Birnen. Diese werden in Birnenbrand eingelegt und das gibt einen aromatischen Fruchtauszug. Das ganze kommt in frisch getoastete Holzfässer und das Lagern gibt der Birne einen feinen Rauch / Torf Geschmack. Mehr Tiefe. Eine weitere Dimension. Ich muss die Tage einmal nachhaken wie der genaue Produktionsprozess ist.

Ich nahm eine Flasche mit in den Löwen. Kam kurz nach 18.00 Uhr an. Die Außenbar war geöffnet, die geschätzte Frau Fischer hatte als erster Gast dort Platz genommen. "Gleich die Profi Tester im Haus" dachte ich und setze mich an die Bar, gab die Flasche an Dirk und bat um drei Sour mit Scheibels Moor Birne. Einen für Frau Fischer, einen für das Team, einen für mich.

Und was uns serviert wurde, fanden wir alle ganz wunderbar. Ich liebe einen guten Williams Sour. Aber Scheibels Moor Birne bringt Tiefe neben der reinen Frucht. Und das ist wirklich gut. Der Drink bleibt frisch. Gefährlich frisch. Man wird zwei trinken. Wahrscheinlich auch drei. Sowohl der Kaufmann als auch der  Barkeeper in mir finden das gut.

Ganz gefährlich wird das Spiel mit einem Schuss Soda. Sozusagen als Highball. Dann hört man gar nicht mehr auf zu trinken. Ein Fizz, ein Collins. Auch alles sehr gut. Ein VW (wir mixen ihn mit Cocchi Americano) hat uns nicht überzeugt.  Aber der Moor Birne Sour ---> zum NIEDERKNIEN  

Nach und nach kam das ganze Team aus dem Lion. Probeschlücke. Halfpap und Pohlmann nickend mehr als wohlwollend. "Muss auf die Karte" sagte ich. "Bitte zu morgen bestellen!".

"MoBi Sour" sagte Nico Ohlmann trocken. Alle waren sich einig. Das Kind hatte einen Namen. Wir stiessen mit Frau Fischer auf die Taufe an.


MoBi SOUR

60 ml Scheibel Moor-Birne
25 ml frischer Zitronensaft
15 ml Monin Rohrzucker

shake, strain, serviert im Tumbler auf Eiswürfeln 

ab sofort im Le Lion  zu 12.00 €

• • • • • •

P.S.
und kostet nur 27,75 € statt 29,50 € . Es handelt sich um eine Limited Edition. 

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Und ganz wichtig: Wenn Sie gerne gut trinken, insbesondere in Hamburg, melden Sie sich auf meinem eMail Verteiler an: www.trinken.jrgmyr.net ! 

Don and Mario present: The Canadian Wood and Barrel Circus ! Über guten kanadischen Whisky


Vorwort: Dieser Text war Inhalt meines trinken.jrgmyr email Verteilers. Die Veranstaltung war leider bereits gestern innerhalb von wenigen Stunden ausgebucht. Was bleibt ist guter Whisky. Falls Sie sich auf meinem Verteiler eintragen wollen, ist die unter www.trinken.jrgmyr.net möglich.

Einen sehr lesenswerten Artikel zu Don Livermore - dem Mad Whisky scientist - finden Sie hier: http://www.foodrepublic.com/2015/01/09/meet-dr-don-livermore-the-mad-scientist-of-whisky/

Ich werde versuchen, die Inhalte des Vortrags morgen online zu stellen.

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Werte Freundes des guten Trinkens,

unverhofft kommt oft. Vor ein paar Stunden komme ich ins Le Lion und Mario Kappes sitzt am Tresen. Er probiert Whisky mit Walter... 

"Gut" denke ich, "es ist kurz nach 13.00 Uhr, warum nicht ?" Mario versteht den Blick, schenkt ein, der Sniffter ruht unter der Nase. "Rye" denke ich. "Aber macht Mario jetzt nicht die Japan Nummer?" schiesst es mir durch den Kopf.

Aber da ist mehr. Angenehm mehr. Nicht nur brachialer Roggen. Sonder ein Hauch von Vanille. Sehr elegant. Ausgewogen. Balanciert. "Rye und Vanille?" denke ich - da war doch was... "Canadian?" sage ich immer noch etwas ungläubig zu Mario. Jackpot!

Seit ein paar Monaten habe ich vereinzelt Flaschen kleiner Canadian Craft Whisky Distiller bestellt. Leider oft teuer. Leider oft hard to get. Jim Murray hatte in seiner 2016 Edition der legendären Whisky Bible eine Abfüllung des Canadian Crown Royal  zum "World Whisky of the Year" gewählt. Seit dem hatte auch ich nach Kanada geschielt, Canadian Whisky probiert.

Jetzt sitzt Kappes vor mir. Schenkt nach vom "LOT No. 40 Rye Whisky". Und ich träume Manhattans. Bestelle sofort Ware bei Mario. Ich glaube das Canadian Whisky dieser Art ein absoluter Gewinn für Manhattans und seine Verwandten ist. 
Und Mario erzählt von Holz. Von der Freiheit der Holzwahl, die die Kanadier besitzen. Die ein Gewinn sein kann. Ungewöhnlich. Spannend. Und vom Meister des Holzes. Den er zu uns bringt.

Und jetzt möchten wir Sie einladen. Wir haben noch knapp 10 Plätze frei. Denn diesen Mittwoch, 31.8.2016, 18.00 Uhr, bringt Mario den Meister des Holzes und der Fässer, auch von LOT No. 40, ins Le Lion. 

Vielmehr in den PINE ROOM (Wo sonst sollten wir über Holz reden ?) Don Livermore, der Masterblender von Hiram Walker & Sons. Er wird uns erzählen, knapp 2 Stunden, von den Geheimnissen des kanadischen Holzes, der Fässer und der Lagerung. Und wird uns probieren lassen. Und Mario und ich befürchten, das wir noch einen Manhattan servieren. Auf die alten Zeiten. Und auf die Neue. Mit Canadian Whisky.




--- Nachtrag- ---

wie versprochen eine Aufzeichnung vom Tasting. Schöner Abend. Wenn Sie einmal dabei sein möchten, melden Sie sich an: www.trinken.jrgmyr.net


30.01.2016

The secret ingredient in Pol Rogers Winston Churchill Cuvee. A healthy perspective on capitalism.

2002 Winston Churchill - Pol Roger - great wine !

Yesterday night, I came down from my office late, around 2:00 am. I just wanted to say Good Bye to team Le Lion after a very long day. 18 hours at the bar and office. Currently its lots of work. Because we are going to open kind of two bars soon. But I enjoy it - no complains.

So I enter Le Lion for a short "Hello and Good Bye" and wanted to steel my daily apple for my cab ride. But, entering the bar, I spotted a few good regulars, and they spotted me. So I joined them at the bar and add another half hour to my long day. Small talk and being a nice host.

They invited me to a good glas from a bottle of Pol Roger's Winston Churchill 2002 . An amazing wine, very good year.

Everytime I have a glass of Winstons Cuvee it reminds me one of my favourite Winston Churchill quotes ever. This is the secret ingredients which I enjoy most, every time I open a bottle of this great wine.

"Some people regard private enterprise as a predatory tiger to be shot. Others look on it as a cow they can milk. Not enough people see it as a healthy horse, pulling a sturdy wagon."

Cheers Winston - Love your perspective! And your wine ...
 


29.01.2016

Knete Gin - Hip Hop wanna be Dre Gin, die Nörgelknete und der Nörgelknete Highball


Knete Gin - Deutschlands erster Hip Hop wanna be Dre Gin 


Seit gut zwei Wochen verkaufen wir Knete Gin und unsere Version der Nörgelknete, den Nörgelknete Highball, in der Boilerman Bar. Der Nörgelknete Highball ist unsere ver-highball-te Interpretatiton der großartigen Nörgelknete aus der BOOZE BAR Berlin. Kreiert von Karl Knete - wem sonst.



Der Drink entwickelt sich in der kurzem Zeit ohne großes Zutun zu einem Besteller der Boilerman Bar. Platz Sieben der Drink Charts in knapp 14 Tagen.

146 Nörgelknete Highball a 7,50 € in ein paar Tagen



Wir sind gespannt, wie sich der Knete Gin und der Nörgelknete Highball entwickeln werden!

Rezept Nörgelknete Highball:

40 ml Knete Gin
10 ml Sweet and Sour
70 ml Ginger Ale
Sexy Bitters druff

Deko: Zitronenkranich


Viel Wichtiger natürlich: Den original Nörgelknete in der Booze Bar probieren. Aber wem erzähle ich das...

Boilerman Bar - Lager




28.01.2016

For insights and some backstage snaps find me on Snapchat ... jrgmyr


Since a few weeks I started to use my Snapchat account again. In know: People say its for kids and for nude pics. 

But they are wrong (at least since the update from 2015, where they introduced stories). Its all about your story - the last 24 hours of your day. 

I like so many aspects of snapchat - but you have to decide on your own.

Just remember: The people which tell you today snapchat is for kids said the same 5 years ago about facebook.  Today these people are facebook adicted... 

For sure, if you start using it - it is unusual. You will need 2-3 days to understand - but come on: your are not that braindead that you already fight all new and unusual - aren't you?

If you like to have some insights and backstage views of my working live - running two bars and living "the dream" - sometimes 20 hours a day - add me on snapchat and watch out for my stories.

Happy to share some snaps with you.

My handle is: jrgmyr