23.10.2013

RIP - Peter Heup

Peter Heup


Lieber Peter,

Heute habe ich erfahren, das Du von uns gegangen bist. Das ist ein trauriger Tag. Ich habe mich immer sehr gefreut, wenn Ihr es in den Löwen geschafft habt. Du warst so ein verdammt feiner Kerl. Davon gibt es am Ende des Abends nicht viele.

Ich hätte mir gewünscht, Dir auch noch in zehn, besser zwanzig Jahren, einen kleinen Drink zu mixen und Deinen Geschichten zuzuhören. Das konntest Du! Geschichten erzählen. Atmosphäre verbreiten. Magie versprühen. Wie kein Zweiter. Es sollte nicht sein.

An ein, zwei Stellen wurde ich mal gefragt, ob ich Vorbilder hatte, die mich inspiriert haben. Natürlich! Archim F. Eberhardt, Charles Schumann und Peter Kallweit habe ich dann genannt. Großartige Charaktere. Und ich glaube auch alle nach Deinem Geschmack.

Aber wie konnte ich Dich da vergessen? Ich werde nie den Abend vergessen, wie ich als Kellner Lehrling im ELYSEE Bankett Saal diesem "Fremd Caterer" zugeteilt wurde. Einem Bar-Mixer, nein Bar-Meister mit Mahagoni Bar war bestellt, so stand es im Function Sheet. Und ich durfte Dein Commi sein. Was für ein Abend!

Ich habe jeden Abend mit Dir genossen. Den einen als Commi, weitere als Kollege im Berufsverband, später dann als mein Gast.

Ich habe heute vom Termin Deiner Beisetzung erfahren. Ich hätte Dir so gerne ein letztes Geleit gegeben, den Respekt gezollt den Du verdient hast. Leider habe ich an dem Tag eine Veranstaltung "auswärts", die Arbeit ruft. Aber ich weiss, Du bist derjenige, der das versteht.

Auf der Beerdigung der Cocktailkirsche hast Du mir Deine unglaublich skurrile Cocktail-Krawatten-Nadel geschenkt. Ich werde sie an Deinem Tag tragen - in stillen Gedenken an Dich. Ich komme die Tage rum, mit einem kleinen Schluck für uns Beide.

Ruhe in Frieden werter Peter.






05.10.2013

Countdown zum BCB 2013 #2: Die Charity Auktion des Hans-August Schröder Vereins zur Pflege der Barkultur

Gregor Scholl, in rarer SALZ Barjacke, Auktioniert konzentriert das auf Leinen gedruckte Menü des LE LION LONDON. Im Hintergrund: Hilfsauktionator Meyer Hoffmann in zu kleiner SALZ Jacke - glänzt später mit notwendigem Fischmarkt Jargon. 


TL;DR : Der Shot / In aller Kürze: Morgen, Sonntag, am 6.Oktober 2013, versteigere ich mit Herrn Scholl im Namen des Hans-August Schröder Vereins zur Pflege der Barkultur sehr illustre Preise. Das sollten Sie nicht verpassen!

 Eine Seereise mit Herrn Scholl,  ein Trink Abend mit Herr Adam, große Flaschen, rare Bar Tools und  wer schon immer einmal Herrn Meyer kaufen wollte, hat Sonntag die Chance dazu!  Das ganze findet statt im Le Croco Bleu, Einlass ab 19.00 Uhr. Beginn ca. 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei; die Plätze sind limitiert. First come, first serve. 


Die Zigarre und ein Glas Rum Version:

Wer es am Sonntag vor dem BCB 2012 ins Rocco & Sanny geschafft hat, konnte Herrn Gregor Scholl, Rum Trader Berlin, und meine Wenigkeit eine recht spontane Auktion abwickeln sehen. Das Mixology Magazin, Freunde der Spirituosen Industrie und wir hatten ein paar Preise zusammengestellt, und versteigerten diese für einen guten Zweck.

Ganz Bartender, wie Herr Scholl und ich es nun einmal gelegentlich sind, waren wir unserer Zeit voraus.  Den guten Zweck hatten wir im Kopf, nicht aber bereits in Form gegossen. Die Idee dazu entstand vor ein paar Jahren in Rahmen unserer Mixology Bar Awards Jury Tätigkeit. Beate Hindermanns Seelenwunsch war und ist es, einen Austausch zwischen jungen Barterndern (m/w) aus  Deutschland und fremden Nationen voranzutreiben.

Die Gründungsmitglieder des Hans August Schröder Vereins zur Pflege der Barkultur nach schweißtreibender Gründungssitzung beim wohl verdienten 17.00 Uhr Gin & Tonic


Beates Idee in Worte und Materie zu fassen wurde unser gemeinsames Ziel. Vor ein paar Wochen war es denn nun endlich soweit: Wir gründeten den Hans-August Schröder Verein zur Pflege der Barkultur.
In Ehren an den legendären ersten Barbetreiber des Rum Traders Berlin, Herr Schröder, widmet sich dieser Verein der Förderung unseres Berufsstandes.

Aus unserer Satzung:


Das Vereinsmotto lautet: „Conviva regimen requirit“ (Der Gast braucht Führung)



§ 2

Zweck des Vereins
1. Zweck des Vereins ist die Förderung der beruflichen Aus- und Fortbildung des Berufsstandes des Barkeeping/Bartendering in allen Facetten, namentlich durch Verbesserung und Vertiefung der fachlichen und charakterlichen Ausbildung von Barkeepern/Bartendern.

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:
Jährliche Gewährung des Hans-August-Schröder-Stipendiums an junge Bar tender zur Ermöglichung einer zeitlich befristeten Fortbildung in renommierten Bars im In- und Ausland; Jährliche Sammlungen und Versteigerungen sowie weitere Veranstaltung zur Einwerbung der Mittel für das Hans-August-Schröder-Stipendium.

4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
6. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine ehrenamtliche, steuerbegünstigte Körperschaft mit der Bestimmung, es unmittelbar und ausschließlich für die satzungsmäßigen Zwecke zu verwenden.
7. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluß über die Ände rung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständi gen Finanzamt vorzulegen.

Ich also jetzt Vereinsmeyer !

"Ich möcht nie im Lebens Mitglied in einem Verein werden, der Leute wie mich als Mitglied aufnimmt! " Alvy Singer, Der Stadtneurotiker

Wer Herr Singer oder ursprünglich Groucho Marx habe ich es bislang auch immer gehalten. Diesmal haben es Herr Scholl aber geschafft mich für diesen Zusammenschluss zu begeistern! Er hat mich sogar in den Vorstand dieses verwegenen, wenn auch gemeinnützigen Vereines, zu holen.

Mein Vorstandsposten ist der des Mundschenks, und das Vorhandensein solcher Posten hat mir, und sollte auch Ihnen, Vertrauen gegeben, was die Ernsthaftigkeit unseres Vorhabens angeht.

Eigentlich wollten wir zum BCB 2013 mit Logo, Webseite und dem ganzen neuzeitlichen Notwendigem glänzen. Leider kam für uns alle zu viele Nachtschichten, Feierabend Gin & Tonics und
spontan geöffnet Bollinger Flaschen dazwischen. Aber: der Verein ist gegründet, die Anerkennung der Gemeinnützigkeit liegt bei den Ämtern. Auf das wesentliche Konzentrieen! Das bringt den Tender durch die Nacht.

In Kürze kann man Mitglied des Vereins werden und wir geben alles weitere dazu dann bekannt.

Die Mittel aus der Auktion 2012 werden diesem Verein selbstverständlich  zu 100 % zur Verfügung gestellt.

Und morgen, am Sonntag, geht die Charity Auktion des Vereins in die zweite Runde:

 Im Blauen Krokodile,LE CROCO BLEU. Einlass ab 19.00 Uhr, Beginn ca. 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, der Platz ist begrenzt, frühes kommen sichert beste, bzw. Plätze. First come, first serve.

Die Preise können sich sehen lassen! Neben Sachpreisen werfen eine Vielzahl des Vorstandes und  Freunde aus Industrie und Peripherie fantastische Preise in die Waagschale unseres kulturellen Vereins.

Ein Auszug:


  • Sie können eine Seereise mit Herr Scholl ersteigern, bei der Sie mit Ihm zusammen mixen müssen
  • Herr Adam versteigert: "Erobere die Deutsche Cocktail Hauptstadt Berlin mit Mixology Herausgeber Helmut Adam. Zwei Hotelnächte und eine intensive Bar Tour durch Berlin inklusive
  • Herr Meyer schult Ihr Barteam. Anreise / Übernachtung / Tagesseminar zu Ihrem Wunschthema sowie die Arbeitsleistung "Abend Schicht in Ihrer Bar" gehen auf Kosten Herrn Meyer, innerhalb Deutschlands, Ausland auf Nachfrage am Abend. 
Um nur ein paar zu nennen. Eine Lot Liste mit den erzielten Preisen und den Sponsoren werden wir im Nachhinein veröffentlichen. 

Der Hans-August Schröder Verein zur Pflege der Barkultur freut sich, wenn Sie es Sonntag auf die Bötzow nach Berlin ins Krokodil schaffen. Ich verspreche einen kurzweiligen, lohnenswerten Abend. Das Team des Blauen Krokodils hat mir als Mundschenk versichert, das ich mir keine Sorgen machen muss....

Ich finde: Das hört sich gut an! Bis Morgen...






01.10.2013

Countdown zum BCB 2013 #1: Lang leben die Ritter der Nacht !

In einer Woche geht es los. Deutschlands Bartender feiern Ihre Weihnacht. In Berlin. Zum BCB.  Ich freue mich. Noch nie habe ich einen BCB ausgelassen. Meine Kredikarte kann ein Lied davon singen. Was habe ich dort schon für gute Tage und unglaubliche Nächte verbracht.

Früher gehörte die Nacht zum BCB "uns". Gut, der BCB auch. Es war ein charmanter Haufen Bartender, die sich dort feierten. Man gab Ihnen ein paar Flaschen, Shaker, eine Bühne und ein piependes Mikrophone und es war großartig. Klassentreffen der besonderen Art. Die Tage waren eine Herausforderung für jeden Hangover Profi. Die Nächte waren rauschend.






Die Zeiten ändern sich. Ich mich ja auch.  Der BCB ist groß geworden. Ich "älter". Grundsätzlich nicht falsches daran.

Früher gab es vorab einen  "Opener". Traveling Mixologists.  "Be there or be square". Aufwärmen, Gesichter wiedersehen, Hände schütteln. Und Drinks. Viele!
Große Karten. Chaos, Liebe, Weihnachten. Alles Wahnsinnig. Hat irgendwie geklappt.

Helmut Adam hat vor ein paar Tagen einen tollen Appell an die Bars geschrieben. Großartig.

Nun - wir alle sitzen im Glashaus. Verdienen am und mit dem BCB  Geld und / oder Unterhaltung. Und dennoch ist es gut sein Wirken einmal in Frage zu stellen.  Nichts spricht gegen Effizienz  - aber wenn Adam schreibt "Denkt ihr wirklich, dass eure Kollegen aus Rumänien, Portugal, Dänemark und Russland anreisen, um einen Gin & Tonic oder einen Dark & Stormy zu ordern?" stehen wir auf und schreien im Geiste NEIN!

Andererseits, ist der BCB groß geworden. Größe bedingt Umdenken. Die Bar Abende der Vergangenheit sind zu großen Brand Parties am Abend verkommen. Wer 200 oder 500 Gäste zu bewirten hat, möchte dies bewerkstelligen. Nichts falsch daran.

 Die Frage ist nur: Warum tuen wir uns das an?

Seit Tagen trudeln Einladungen in reale und virtuelle Postfächer. Zu Brandveranstaltungen während des BCB's. Früher hatten sich die Brands zum BCB noch nicht viel getraut. Als die Budgets noch klein waren und ein kleiner Gruppe innerhalb Großer Konzerne eine Lanze und ein wenig Budget für den BCB und die Bartender brach. Gute alte Zeit. Da gehörte der BCB den Bartendern und Ihren Freunden - mit freundlicher Unterstüzung von .....

Und die Nacht und die Bars gehörten uns!

Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Die größten On Trade Budgets fließen in den BCB oder besser gesagt auch ins drum herum. BCB ist Chefsache! Damit fangen die Probleme an. Schwör ich Euch!

Gary Vaynerschuck hat Recht:

"If one thing is for sure  is that marketing will fuck up everthing over time!"

Die Marketingabteilungen der Industrie machen den BCB langsam aber sicher zu einem großen "Getränke Industrie Zirkus" - da kommt bei mir so keine Weihnachtsstimmung mehr auf. Wettrüsten auf der Messe. Und, viel schlimmer, drumherum. Der BCB ist aber kein Industrie Zirkus - sondern Bartenders X-Mas! Also immer schön hinten anstellen.

Ich weiss gar nicht bei wie viel Einladungen die Rede von Guestlist und exklusiven, ausgewähltem, limitierten Teilnehmer Kreis war. Was für ein Schwachsinn! Marketing Idioten am Werk. Größer, Schneller, Weiter, Wichtiger.

Wir sollten aufpassen, das wir den Falschen hier nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken. Auf der Messe reden wir über Brands, Produkte und unseren Job. Das ist gut so. Aber die Nacht gehört uns, den Rittern der Nacht. Uns spielt kein blöd-studierter Marketing MBA gegeneinander aus. Bartender gehören Nachts in Bars nicht auf Un-VIP-Parties.

Bars in denen ihnen andere Bartender Ihre liebsten Drinks mischen. Berlin hat eine unvorstellbar große Anzahl an guten Bars. Da brauchen wir während des BCB keine noch so wichtige Brand Party.  Wir brauchen gute Bars. Ohne Party. Ohne Event. Zum Brechen voll mit Kollegen aus ganz Europa.

Zum Glück gibt es davon genug in Berlin.

Ich werde dieses Jahr zum BCB keine Brand Parties besuchen. Am Tag wird "gearbeitet", nicht aber in der Nacht! Ich werde in ein oder zwei Bars gehen, die sich dem ganzen Event Trubbel nicht hingeben. Mögen Sie noch so voll sein. Ich werde mich mit ein paar lange nicht mehr gesehenen Kollegen und Freunden verabreden - trinken und reden.

Den Zirkus werde ich Zirkus sein lassen. Mögen sich Marketing Abteilungen, Industrie Periphery, Consulter, Fach und Pseudo Journalisten, Blogger und sonstiger BCB Apendix auf den Brand Parties selber feiern - aber Bartender gehören in eine Bar!

Und es spricht nichts gegen den Bartender nahen Brand Ambassador bzw. Brand Mitarbeiter. Denn wir haben seit Anfang an zusammen den BCB gefeiert.  In Bars. Ohne den ganzen Zirkus.

Ich will Weihnachten feiern. Im Kreis meiner lieb gewonnenen Familie.

Die Nacht zum BCB gehört den Bartendern - die lass ich mir nicht nehmen!

Ich freue mich auf die Bars von Berlin.

Der Löwe verschenkt 930 Drinks in der "Our Hour" an die besten Gäste die eine Bar haben kann!

Von Zeit zu Zeit verschicke ich Briefe, bzw. elektronische Post,  an die "Freunde des Löwen".

Ab heute, dem 1. Oktober 2013 hat das Le Lion an sieben Tagen in der Woche ab 18.00 Uhr geöffnet. Und Sie sollten uns zur "Our Hour" besuchen. Jeden Abend im Oktober, von 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr.

Diesen Post werden ich nach um nach um die 31 Drink Rezepte der "Our Hour" des Löwen ergänzen.

Doch lesen Sie selbst:




Werte Freunde des Löwen,

ab heute, dem 1. Oktober, ändern wir unsere Öffnungszeiten - das Le Lion hat ab sofort an sieben Tagen in der Woche bereits eine Stunde früher, also ab 18 Uhr geöffnet. Wir schenken Ihnen und uns eine Stunde. Und geben dem Kind einen Namen: "Our Hour".

Seit fast sechs Jahren servieren wir Ihnen eine kleine Auswahl an klassischen Cocktails und Champagner und es bereitet uns grosse Freude. Die Jahre haben dem Le Lion eine erfreuliche Geschäftigkeit gebracht. Der Löwe brüllt und brummt. Und es freut uns, das die Hamburger und ihre Gäste unsere Arbeit schätzen.

Aber mit der Zeit verliert man manchmal lieb gewonnenes aus den Augen, unbemerkt. Man gibt sich dem Trubel hin. Und wenn man nicht aufpasst, nimmt sich der Trubel, was wir gar nicht wollen. Ich erinnere mich noch gerne an die ersten Jahre. Da sind wir, die Bartender des Löwen, an einem Abend in der Woche einen Aperitif trinken gegangen. Vor der Schicht, vor der Arbeit. Wir hatten uns umgezogen, ins Löwenfell geworfen, die Mähne gekämmt und gegelt, haben uns ein ein Taxi gesetzt und sind in eine andere Bar auf einen Aperitif gebraust. Eine verlängerte halbe Stunde. Wir Kamen fünf Minuten vor der Offnungszeit wieder ins Le Lion und haben die Bar beschwingt geöffnet. Mit der Euphorie eines guten, frühen Abend-Drinks, eines guten Gesprächs und guter Gesellschaft läßt sich so eine 12 Stunden Schicht einfach besser gestalten.

Und heute? Haben wir es aus irgend einem Grund vergessen, diesen frühen ersten Drink gemeinsam zu trinken. Dieses Ritual, welches den profanen Tag mit all seiner Geschäftigkeit hinter uns lässt und uns auf den Abend einstimmt - auf die wirklich wichtige Zeit des Tages. Diese "unsere" Stunde ist uns abhanden gekommen. Aber jetzt holen wir uns Sie uns zurück! Nur diesmal trinken wir mit Ihnen.

In "unserer Stunde" servieren wir uns und Ihnen unsere liebsten klassischen Aperitif Cocktails, jeden Abend ab 18.00 Uhr. Die ersten 30 Gäste laden wir jeden Abend zur "Our Hour" auf diesen Drink ein. Einen ganzen Monat lang. 31 Tage - 31 verschiedene Aperitif Drinks. 30 Aperitif Drinks am Abend. 930 Drinks, besser gesagt 930 Entspannungsmomente. Als Geschenk an Sie: Die besten Gäste, die eine Bar haben kann.

Zwei Dinge müssen Sie allerdings beachten, um in den Genuss des "Our Hour" Aperitifs zu kommen:

  • Sie müssen zwischen 18.00 Uhr und 18.30 Uhr im Le Lion eintreffen.
  • Wir nehmen keine Reservierungen zum "Our Hour" Drink an. Im Oktober können Sie somit erst ab 18.30 Uhr reservieren.
  • Ach ja, und denken Sie dran: Der frühe Löwe trinkt den Drink! (Den "Our Hour" Aperitif servieren wir für die ersten 30 Gäste jeden Abend)
Heute Abend beginnen wir mit einen großartigen jungen "Klassiker", den unserer erster Barchef Gonçalo (heute BUCK & BRECK, Berlin) für den Löwen gemixt hat, den: 
Coquetiez du Lion



Trinken Sie einen "Eierbecher des Löwen" heute Abend mit Thomas und Joerg. Oder besuchen Sie uns an einem anderen Tag im Oktober zur "Our Hour" - täglich ab 18.00 Uhr. Sie haben sich einen Drink verdient. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Mit freundlichen Grüßen


Jörg Meyer


P.S:

Wir werden versuchen, unsere 31 klassischen Cocktails hier zu "dokumentieren". Mit Rezept. Falls Sie sich mal einen Drink für IHRE STUNDE mixen möchten.

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Wir tragen Anzüge vom Schneider des Löwen in der Rathausstrasse.

Zaurins - The Tailor - Oliver Zaurins 



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"Our Hour" Drink  Nr. 1:

Le Coquetiez du Lion
  • 30 ml Dry Gin (47 %)
  • 50 ml Lillet blanc
  • 5 Dashes of Peychauds Bitter
  • Stirr, strain
  • Lime peel