24.05.2012

NEWS FLASH: Cocktail and Spirits nominates the 50 best Bars of Europe

Xavier Padovani send me an email this morning. Interesting way of nomination. What do you think about this way of nomination?

 

COCKTAILS SPIRITS AWARDS TOP 10 BEST BARS IN EUROPE - NOMINATIONS TODAY THE BEST 50 BARS IN EUROPE VOTED BY THE INDUSTRY

by alphabetic order and voted by more than 250 industry movers & shakers -
no judge/no panel/no secret/no politics/ no non-sense
  • 69 COLEBROOK ROW LONDON
  • AMANO BAR BERLIN
  • AMERICAN BAR SAVOY LONDON
  • ARTESIAN LANGHAM LONDON
  • BAODAS BARCELONA
  • BRAMBLE EDINBURGH
  • BUCK & BRECK BERLIN
  • BUDDHA BAR PARIS
  • CALLOOH CALAY LONDON
  • CANDELARIA PARIS
  • CAPRI LOUNGE KOLN
  • CONNAUGHT HOTEL LONDON
  • CURIO PARLOR PARIS
  • DOCTOR'S ROTTERDAM
  • DOOR 74 AMSTERDAM DORCHESTER LONDON
  • DRY MARTINI BARCELONA
  • ECC CHINATOWN LONDON
  • EXPERIMENTAL COCKTAIL CLUB PARIS
  • GRAZIE PARIS
  • HAPPINESS FORGETS LONDON -
  • IMMERTREU - BERLIN
  • JERRY THOMAS PROJECT ROME
  • L'ENTREE DES ARTISTES PARIS
  • L'HOTEL PARIS
  • LA CONSERVERIE PARIS
  • LE 29 PARIS
  • LE FORUM PARIS -
  • LE LION HAMBURG
  • LEBENSSTERN BERLIN -
  • LITTLE QUARTER BAR STOCKHOLM
  • MILK & HONEY LONDON
  • MUTIS BARCELONA
  • NIGHTJAR LONDON
  • NOTTINGHAM FOREST MILAN
  • OHLA BOUTIQUE BARCELONA
  • PAPA DOBLE MONTPELLIER
  • PARLOUR FRANKFURT
  • QUO VADIS LONDON
  • RUBY COPENHAGUE
  • RUM TRADER BERLIN
  • SALON 39 COPENHAGUE
  • SALVATORE AT PLAYBOY LONDON
  • SILENCIO PARIS
  • STAGGER LEE BERLIN
  • THE MERCHANT HOTEL BELFAST
  • VESPER AMSTERDAM
  • WHISTLING SHOP LONDON
  • WIDDER BAR ZURICH
  • ZETTER TOWN HOUSE LONDON

 

More Informations: http://cocktailspirits.com

09.05.2012

Löwe wird Gin & Tonic Bar • Trend zum dritt und viert Tonic • IGB / Warsteiner bringt Bitterlimonaden "Le Roc" -

IBG International Brands GmbH & Co KG, eine Unternehmung der Warsteiner Gruppe, bringt im August diesen Jahres Ihre neuen Bitter Limonaden LE ROC auf den Markt. Man hatte mich vor kurzen angefragt, ob ich Interesse an einer Kooperation zu  LE ROC Kurzfilmen zum Thema Barkultur hätte. Nein, derzeit nicht.

(so sehen Sie aus, die neuen Bitterlimonaden von Le Roc )

Es scheint allerdings, das die "Großen" beim Thema Bitterlimonaden wachgerüttelt sind. Schweppes hat seit kurzem einen Aussendienst für den Bereich On Trade. Die nach wie vor ungeregelten Bezugs und Pfand Regelungen bei den "ausländischen"  Bartender Lieblingen Fentiman's, Fever Tree und 1724 machen das Thema High End Limonaden für High End Bar schwer. Lobenswerte Ausnahme:  Thomas Henry, Deutscher Shooting Star der Bitterlimonaden Welt ist, ob seines großen Erfolges im High End Bar Bereich, so schätze ich die Situation ein Grund für das Interesse der Großen am Thema Filler.
Im Le Lion haben wir vor kurzem das Gin Sortiment erweitern und dümpeln derweil bei mehr als 60 Sorten. Neben anfänglich Fentiman's haben wir seit einiger Zeit 1724 im Angebot. Anfangs haben sich unsere Bartender und Gäste schwer getan mit dem absolut "konträren" Geschmacksbild dieses Tonics, mittlerweile findet es mehr und mehr Liebhaber - es kommt halt auf den Gin an.
Der Weg im High End Bereich Gin und Tonic liegt nahe. Es geht ans dritt und viert Tonic. Denn: es gibt weder DEN Gin, noch DAS Tonic. Der Liebhaber und Profitrinker weiss: Jedem Gin sein Tonic. Hinzu kommen auf Wunsch die perfekt Zeste und/oder ein Dash Bitters. Die Geschmacksvielfalt ist überwältigend, die Unterschiede ob kleiner Nuancen für den wahren Kenner wichtig.
Da liegt die Frage auf der Hand: Warum dutzende von Gin Sorten anbieten, Aber nur ein Tonic? In meinen Augen beginnt der Echte Spaß mit einer Vielfalt an Gins und an Tonics. Diesem werden wir im Le Lion nachkommen, der Löwe wird zur Gin & Tonic Bar. Das Beste an dieser Entwicklung: Sie kommt nicht von uns. Unsere Gäste zwingen uns Sie förmlich auf. Sie bestellen mehr und mehr Gin & Tonic. Wollen Gin und Tonic Vielfalt. Sind interessiert. Und Gin & Tonic Liebhaber!
Die Lion Labs erweitern das Angebot. Der erste Grundstein wurde vor einigen Wochen auf unsere Karte vollzogen - weitere werden folgen.
Der Sommer kann kommen, er duftet nach Wacholder, und Chinin. Herrlich!
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Links
• Fentiman's Tonic und Ginger Beer
1724 - das Champagner Tonic

08.05.2012

Barkultur „abgespritzt“ - Von Hugo, Spritz, Sprizz und schlimmeren Entgleisungen

Als ich heute in die Bar kam, sass Herr Kappes am Tresen und schmunzelte. „Was gibt‘s da so schelmisch zu grinsen?“ fragte ich Ihn. Er drehte mir die aktuelle Ausgabe der Fizzz hin, zeigte auf eine Anzeige und sagte: „Guck mal, Wahnsinn, oder? „
Ich lass:
Die Inspiration für leichte Sommerdrinks
Der Bitter Aperitif ohne Alkohol (*NEU*)
Der Riemerschied Bar Syrup  Riemerol* bietet alle Eigenschaften eines italienischen Bitter-Aperitifs, ist dabei aber alkoholfrei!
Riemerol Sprizz
4 cl Riemerol
6 cl Sekt alkoholfrei
2 cl Soda
Die Zutaten ins Glas geben und kurz umrühen.
Deko: Orangenscheibe
Glas: Weinglas
!Unser Tipp : Auch mit Prosecco und Weisswein ein Hochgenuß!
Also, so von der Optik und dem transportierten Inhalt könnte das Duo Kappes/Meyer schwören, das die Rechtsabteilung aus dem Hause Campari/Aperol durchaus Freude an dieser Anzeige haben könnte - aber das sei denen überlassen.
Wer diesen Blog öfter liest, weiß das ich Aperol und diesen verfluchten Sprizz im letzten Jahr aus der Bar genommen habe. Übrigens einer der Top fünf Artikel dieses Blogs. Einige Tausend Leser hatte er bereits, und die „Zugriffszahlen“ zum Sommer hin, steigen an
Ich möchte dabei gar nicht missverstanden werden. Aperol ist ein brauchbares Produkt. Und es spricht nichts dagegen, einen Aperol Sprizz zu trinken bzw. zu servieren. Allerdings, alles zu seiner Zeit, alles an seinem Ort. In meiner Bar, tue ich mich mit dem rumgesprizze schwer.
Das liegt überwiegend an der „Industrie“ hinter dem Sprizz Hipe. Aperol senkt den Alkoholgehalt, in meinen Augen um das Produkt sprizzfähiger zu machen. Welch Verrat an dieser ehrwürdigen Mario Murrati Zutat! Und dutzende springen auf den fahrenden Zug. Langeweile und übers Knie gebrochene Spritzigkeit machen sich breit, die Budgets sind voll geladen, die Anzeigen, egal wie fragwürdig aus Sicht des ernstzunehmenden Trinkers, schiessen einem aus jedem Gastro/Bartender Magazin entgegen.
Oben genannte Anzeige aus dem Hause Riemersschmied springt auf den fahrenden Zug auf. Ich durchblättere die Fizzz. Und frage mich, warum wir Sie überhaupt bekommen haben? Abonniert haben wir Sie nicht und ein Frei-Abo bekommen wir meines Wissens auch nicht?
Ach ja! Die Barzone beginnt in wenigen Wochen. Diese Gastronomie Messe scheint erwachsen geworden zu sein und hat sich vom Schattendasein als Bar Convent Kopie gelöst. Raus aus Berlin, ein richtiger Schritt hinein in Deutschlands größten Gastropool, dem „Rheinland“. Barzone wird so eigenständig, geht einen eigenen Weg. Gut so.
In Kürze findet die „Zone“ in Köln statt - das wird bestimmt ein großer Spaß für‘s Bartender Ruhegebiet. Und um noch einmal richtig die Trommel zu rühren, gab es wahrscheinlich einen flächendeckenden FIZZZ Aussand. Also blättere ich durch die Fizzz und entdecke:
„Hugo blue - mit Monin Aromaperlen für den speziellen „blue Effekt“
brauch man ja so dringend wie ein Loch im Kopf - oder?
oder einen Artikel/Advertorial  mit der Überschrift:
„HUGO ITALIANO“
BeHugo ist ein trendiger Aperitif auf Basis von italienischem Schaumwein, feinem Holunderblütensaft mit frischer Minze und einem Spritzer Zitrone... Ready to Drink … stylische 0,2 Liter Aluminium Flasche mit Ring-Pull (?) Verschluss ...blablabla.
Ganz Gastro-Media Deutschland bombardiert uns Bartender mit Sprizz und Hugo Originalen bzw. Kopien rauf und runter. MBG versandte sogar vor kurzem den John‘s  Natural Elderflower Cordial an viele Bars zum Testen. Nette Geste, das Produkt leider für meinen Geschmack nicht empfehlenswert.
Die Kriegskassen der Sprizz und Hugo "Me-too‘s" scheinen in diesem Jahr unendlich gut gefüllt - da wird noch mit der einen oder anderen sinn freien Idee zu rechnen sein.
Nun denn, wir werden überleben. Und uns an die wirkliche Arbeit machen. Die Idee ist ja nicht verkehrt. Ein leichter Drink, Basis gespritzter Wein,  Aperitif, Wein, Schaumwein, Soda. Erfrischend, mit wenig Alkohol.
Soweit kann ich jedem Gast folgen. Wenn der Wunsch geäußert wird, liegt es an uns, unseren Gast zufrieden zu stellen. Nur, wie schon beim Gin, beim Tonic, beim klassischen Cocktail und bei all der Überzeugungsarbeit die wir höflich und  zuvorkommend in den letzten Jahren geleistet haben, sollten wir uns in diesem Sommer dem Sprizz widmen. Weg von den ausgetrampelten Pfaden, die die Industrie für sich entdeckt hat und die jetzt zur belanglosen Massenbestellung verkommen.
Die  Trinklaune zeigt hier eine Idee, wie man als Bartender an die Geschichte ran robbed.(gut, der Schuss Cognac macht den Drink nicht ganz so leicht)
Meine Empfehlung: Zucca ! eine Rhabarber Amaro. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken. Wo ein Wille, da ein Weg. Verlassen wir die abgesprizten Pfade und finden für unsere Gäste geschmackvolle leichte Sommer Drinks!

Lion Labs geht an die Arbeit, ich freue mich auf Anregungen.
**
Nachtrag: Eine Dame bestellt gerade Weisswein mit einem guten Schuss Sprite. Nein, da hört der Servicegedanke bei mir auf. Tut mir leid, das möchten wir nicht servieren, und ja, wir haben Sprite.

Links:
Ich nehme Aperol aus der Bar
• Barzone - Gastro Trend and Bar Show
Barconvent Berlin
MBG - John's Cordial Mixer
• Trinklaune - Byrrh - Roussilion Cobbler
• Zucca Rhabarber Amaro

02.05.2012

Warum ich mich und das Le Lion von FACEBOOK abmelde / lösche .

Vor einigen Tagen habe ich meinen „privaten“ Facebook Account gelöscht. Besser gesagt, nach langer Recherche habe ich rausgefunden, das man einmalig private Accounts in FB-Pages umwandeln kann. Damit einher geht die gesamte Löschung aller Daten, die man auf Facebook hinterlegt hat. Also habe ich meinen Account in eine Page gewandelt. Diese Page, ca. 4000 Kontakte, schalte ich jetzt ebenfalls ab. Hinzu kommt die Page meiner Bar, Le Lion • Bar de Paris, mit knapp 3000 Kontakten. Einige „kleinere“ Pages, wie die zu diesem Blog (ca. 500 Kontakte)  etc.

Ich "trenne" mich somit von knapp 9000 Kontakten. Wobei, man sollte fair bleiben, viele Kontakte doppelt angemeldet waren, auf mehreren Pages. Aber ein paar tausend sind es irgendwie.

Ich glaube zwar nicht, das Facebook tatsächlich meine Daten gelöscht hat.  Aber der Trick mit dieser Wandlung hat mir schonmal gereicht. Alles Weg. Gut 5 Jahre Facebook, mehr als 5000 Status updates, ca. 800 Fotos auf denen ich markiert war, etliche „Check ins“ auf der ganzen Welt, diverse Videos. Gut so.

Seit dem ich dies in eben diesem Medium angekündigt habe, hat doch erstaunlich oft das Telefon geklingelt und mich haben Menschen erstaunlich oft darauf angesprochen. „DU verlässt Facebook??“ Wow. Ich scheine einige Personen mit diese Entscheidung durchaus beeindruckt zu haben. 

Eine PR Agentur hat mich mal in den letzten Jahren in einer Deutschland weiten Studie als Mover und Shaker No. 1 in Bereich Bartender/Bar Branche heraus gearbeit. Deutschland‘s best vernetzter Bartender. Vielen Kollegen, Branchenvertreter und Gäste haben mit mir in den letzten Jahren via Facebook Kontakt gehalten, bzw. mich so erst „kennen gelernt“. Und die Verwunderung scheint durchaus groß. Ich werde der Sache hier und jetzt auf den Grund gehen. Warum melde ich mich von Facebook ab?

Ich warne Sie vor. Dies wird im ganzen gesehen ein furchtbar langer Text. Sie wissen schon, so eine "Es war einmal…" Story. Sie könne die Einleitung "Wie alles begann" überspringen wenn Sie es nicht so mit langen Texten haben. 

Wie alles begann...

2005 besuchte ich die Bar Messe in London. BAR 05 war glaube ich der passende Titel. Ich kannte niemanden. Aber es gab eine Bühne mit einer kleinen Demo Bar. Vom WORLD WIDE COCKTAIL Club. Ich blieb am ersten Tag an dieser Bühne stehen und habe mich einfach nicht mehr weg bewegt. So etwas hatte ich noch nicht gesehen. Dort kamen Bartender aus der ganzen Welt zusammen und sprachen über Cocktails und Ihre Bars. Ich kaufte mir einen Kaffee, setzte mich ins Publikum. Ich sah zwei Gesichter aus Deutschland. Helmut Adam und Jens Hasenbein. Und ansonsten sprach man im Publikum mit Bartender aus der ganzen Welt.

Wow. Ich hatte Blut geleckt. Und fuhr von fort an zu allen Bar Shows die ich in Europa finden konnten. Ich wollte Bartender kennen lernen. Geschichten von Bars und Drinks hören. Ein Netzwerk aufbauen.

London blieb in den ersten drei, vier Jahren der größte Hub, die wichtigste Messe. 2006 war fantastisch: Mauro, Bastian und Helmut "on Stage" - Deutschland zum erstmal mit dabei, im Internationalen Bartender Circus in den Gründer Jahren!

2007 kam Stephan Berg mit nach London. Bitters-Blog Büro Nord und Süd waren von Hendrick's zum ersten Internationalen  Bartender Croquet eingeladen worden. Wir vertraten Deutschland. Würdevoll. Wir siegten! Cucumber TV brach alle je gedachten Rekorde. Das Wetter war fantastisch. Ca. 250 internationale Gäste auf dem grünen Rasen und beim Croquet. es hagelte die coolsten Visitenkarten der Branche. Danach, bei erster lauer Sommerluft, mit diesem Tross durch Londons Bars getrunken - irgendwann um drei im Taxi gefallen. Meine Schweter hat mich und Helmut auf dieser Nacht Fahrt Interviewt. Das Videomaterial liegt in einem Safe. Sicher ist sicher.

Danach zwei Tage Messe. Es hagelte weiter Kontakte. Das Wetter war bombe. Die Beste Barshow aller Zeiten. Und jedes mal beim Karten tauschen fragten die Internationalen Kollegen "Are you on FACEBOOK?"

WTF? FACEBOOK?

Irgendwie, trotz all der Drinks während all der Tage, blieb das hängen: FACEBOOK. Also meldete ich mich 2007 bei FACEBOOK an. Und begann diese internationalen Kontakte zu "adden". Die ersten Deutschen Bartender / Branchen Personen kamen dazu. Helmut Adam, Berg, Heuser, Ginçalo - der "Schwerpunkt war allerdings" international.  Mein Bartender Netzwerk wuchs ungemein. Plötzlich bekam man "Einblick" in die Londoner Bar Szene. Man wußte zeitgleich wie die US Kollegen welche Bars in NY eröffneten. Man begann, die globalen Bartender Gossip aufzusaugen - und das war großartig.

Hinzu kamen andere wichtige Quellen. Die gab es schon vor Facebook. Sie waren wichtig. Facebook war ein nettes Add On.  Einige unglaubliche gute Bartender / Drinksblogs. Das legendäre AOL Cocktail Forum, später dann das Drinksboy (R.I.P) Forum oder auch eGullet.

Meine "legendären" Jahre im LE BON LION -  ohne Paul Clarks Cocktailchronicle hätte es so nie gegeben.

Es entstand unglaublicher Inhalt. Ich war der ausgetrocknete Schwamm der alles, was sich um Drinks drehte, in diesem Bereichen des Netzes aufsog. Und Facebook entwickelte sich zum Backbone dieser Zeit. Hier fand man neue Links und Tips, weitergereicht durch geschätzte Kollegen. Man wurde inspiriert von neuen Ideen und Konzepten, und auch über die Diskussion darüber.

Mit den Jahren wuchs das Netzwerk. Von 2008 bis 2009 waren eine Menge deutscher Kollegen auf Facebook angekommen. Gut so. Was für ein Spaß. Die Abende der Traveling Mixologists in München oder Köln. Legendär.

2010 sind dann so ziemlich alle Branchen relevanten Kontakte auf Facebook angekommen. Spirituosen Brands, deren (Außendienst) Mitarbeiter, deren Agenturen, deren PR Agenturen, alle Medien etc. In der Retrospektive bedingt gut. Allerdings hat das das ganze erst interessant gemacht. Spätestens seit Ende 2009 bzw Anfang 2010 hatte die Peripherie der Branche Facebook verstanden, bzw. glaubt bis heute es verstanden zu haben, und die Kampagnen wurden geändert.

Viral war plötzlich angesagt. Facebook wurde immer wichtiger, schliesslich das Allheilmittel der Branche, die heilige Kuh, um Kontakt mit den "Top" Bartender zu bekommen. Gut so. Meine Web 2.0 Affinität, aber gerade auch der Zuspruch auf Facebook, wurde von den Brands gemonitored. Die Tagessätze stiegen angenehm über 1000,- € und mehr am Tag. Schöne neue Welt.

Ab 2010 wurde Facebook für mich noch "öffentlicher". Gäste, einige Freunde, ehemalige Schulkollegen und Kontakte aus der alten Heimat schicken mir Kontakt Anfragen. Für mich war Facebook immer ein Tool um mit der Bartender Welt in Kontakt zu bleiben. Jetzt wurde es, schleichend, eine breitere Öffentlichkeit… Facebook ist 2012 allgegenwärtig.

Doch zunächst:

Eine Danksagung

Danke Facebook, Danke Mark Zuckerberg. Nein, jetzt ehrlich, ganz ohne Flachs. Ich will hier ja auch gar nicht missverstanden werden. Nur weil man sich bei FACEBOOK abmeldet, muss es ja nicht bedeuten, das man undankbar ist. Also, zunächst einmal ein aufrichtiges Danke. Für die letzten 5 Jahre. Ihr habt viele Menschen zusammen gebracht. Auch die Bartender Welt. Wie toll. Ich habe von Dingen "Wind" bekommen, die ich ohne Euch nie wahrgenommen hätte. Oder erst sehr spät. Ihr habt mich mit der Bartender Welt zusammen gebracht. Ohne Euch hätte ich glaube ich niemals mit dem Le Lion den Preis "Worlds Best New Bar" 2008 in New Orleans, auf den Tales of the Cocktails gewonnen. Wie auch. Vom gesamten Jury Board war maximal einer bis dato mal Gast in meiner Bar. Aber, dank Facebook und anderer Netze hatten die von mir gehört und irgendwie gewußt, das wir verdammt gut drauf sind, was anständige Drinks angeht. Yehaa!

Also, das alles habe ich Euch zu verdanken. Und mindestens eine ordentliche fünfstellige Summe an Tagessätzen in den letzten zwei/drei Jahren. Schwör ich Euch. Das ist verhalten geschätzt. Und wie viel stetiger Umsatz dank Euch mehr im Le Lion geflossen ist, kann ich gar nicht berechnen oder messen. Kommen wir damit in die sechs Stellen? Egal, lass uns mal ausnahmsweise nicht mehr das Geld im Vordergrund sehen. Sehen wir auch all den Spaß, die unzähligen lustigen Momente die Ihr mir beschert habt. Den wirklich großen Spaß, am Leben andere Teil zu haben. Gut, es birgt ein gewisses Suchtpotenzial. Aber dazu später mehr. Zunächst einmal ist es wirklich toll. Ihr habt was außergewöhnliches gemacht.  Bravo! Danke! Toll! Ihr habt meines und vieler anderes Leben bereichert. Monitär und Emotional. Chapeau, oder, als Kompliment an Euch: I LIKE - gefällt mir!

 

 

Also, kommen wir zum wesentlichen

"Warum ich mich von Facebook abmelde."

 

Facebook ist groß - und tritt  mich mit Füßen.

Um die Facebook AGB's zu lesen braucht man derzeit, bei guten English Kenntnissen, ca. 2,5 Stunden. FB sammelt alle nur erdenklichen Daten über seine User. Das ist erschreckend. Etwas zu löschen ist gar nicht so einfach. Kurz gesagt: Facebook ist ein übler Dienstleister. Und auf so etwas kann ich nun einmal gar nicht. Es nervt mich, das jemand so absichtlich "gute" Sitten verstößt.  Die Vorzeichen haben gewechselt. Früher war Facebook neu. es hat Spaß gemacht. Heute ist es allgegenwärtig. Da hat sich mein Paradigma diesbezüglich geändert. Jeden Tag gibt es neue Horrormeldungen über die Sicherheitsfeatures von Facebook. Jeden Tag wächst Facebook. 900 Mio? oder mehr? Bald so mächtig wie China oder Indien - auf jeden fall besser vernetzt. Hunderte male besser als die Stasi im überwachen. Und Augenscheinlich nicht ein kleines bisschen Anstrengungen das ganze transparent und nachvollziehbar zu machen. Mir kommt es so vor, als wenn Facebook seine User mit einem Lächeln verarscht. Und das sollte doch Profi Kellnern vorbehalten sein. Irgendwie gefällt mir diese Entwicklung nicht mehr.

 

Facebook ist allgegenwärtig

Facebook ist jetzt Breiten-Sport. Und, wie man unschwer erkennen kann, bin ich kein Sportler. Facebook ist bei Lieschen Müller so etwas von angekommen. Die ganze Welt scheint sich nur noch um Facebook zu drehen. Facebook ist RTL2 - nicht mehr Arte. Asso-TV sozusagen im Web. Die Einschläge kamen auch in meinen Profil näher. Unglaublich was Menschen so teilen und den ganzen Tag auf Facebook machen. Ich hab es versucht, immer auf meinen Job und die Bartender Welt zu beschränken. Privates ist und war tabu.  Man wird da so über fünf Jahr "reingezogen", verändert sein Verhalten, schleichend. Kümmert sich den lieben langen Tag im Grunde genommen um Klatsch und Tratsch. Plötzlich ist man mitten drin. Ob man will oder nicht. Dann nimmt man einen guten Drink, schaut sich im imaginären Spiegel an, denkt sich: Will ich das? Und die Antwort ist selbstverständlich "nein!".  So fühlt sich das an, wenn etwas plötzlich "groß" wird. Und groß ist nicht meins. Facebook ist masse. Raus da...

 

Facebook ist langweilig geworden.

Klar: tolle Gesichten über den Brand Event hier und Fotos dazu dort. Jede Woche dutzende von Bartender Events etc.  *Gähn* Die "Coolen" posten statt dessen eine Reihe Youtube Musikvideos und ein paar Zitate. Unterhaltsam, Jeder ab und an mal einen Link. Aber im Grunde genommen, alles schön langweilig mit wenig Rock 'n Roll. Und früher wollte ich einfach wissen was in Berlin, München, Köln und sonst wo auf der Welt passiert. Und heute interessiert es mich schlicht weg nicht mehr. Wenn's wichtig war, krieg ich es schon mit. Alle weitere ist zwar manchmal ganz charmante, kurzweilige Unterhaltung - aber im Grunde genommen auch jede Menge langweiliger Stoff...

 

Agenturen haben es verstanden

Das hätte eigentlich ein Warnzeichen sein müssen. In großen roten Lettern hätte da stehen müssen "JETZT WIRD ES LANGWEILIG" - Die Agenturen und Marken erobern Facebook. Sie wollen so ganz entspannt an uns rankommen - so die virale Nummer, sie verstehen schon. Aber da es ja jetzt alle, WIRKLICH ALLE machen, müßte es doch langsam auch allen Agenturen einleuchten: Dieser ganze Mumpitz ist so 2011. Lasst Euch mal was neues einfallen - Facebook ist durch. Die großen Konsum Marken können ja noch nen paar Jahre.

 

Facebook tötet Vielfalt - und LOBO hat recht.

Ich hab an mir selber gemerkt. Ich habe mich immer mehr auf "mein" Facebook Netzwerk verlassen. Jenseits der Links von dort hab ich immer weniger gelesen. Weil Facebook so herrlich bequem ist. Share &  Like. Der gute alte RSS Feed verstarbt langsam, aber sicher. Schwarmintelligenz  kann faszinierend sein, aber in diesem Fall möchte ich gerne drauf verzichten. Was gab es vor einigen Jahren für unglaubliche intensive Kommentar Wechsel zu interessanten Themen auf Blog-Seiten oder in Foren. Heute wird auf Facebook kommentiert, meist eher oberflächlich.  Welch ein Verlust an Diskussionskultur.

Und ein Artikel von Lobo hat mir gut gefallen. Im Spiegel. Euer Internet ist nur geborgt. Recht hat der Mann. Wir legen immer mehr in die Hände von undurchsichtigen Netzwerken etc. Warum betreiben wir nicht einfach "unser" Blog. Selbstverständlich erfordert das etwas mehr Arbeit. Auch das "lesen" der Individuellen Blogs/Meinugen ist nicht ganz so zentralisiert wie auf Facebook. Aber machbar ist es. Und es bringt Vielfalt. Das Netzt ist bunt und groß. Facebook ist nur ein verschwindend kleiner Teil des ganzen. Aber er ist auf der anderen Seite so ein großer Lebensbestandteil geworden, das er alles dominiert. Am Ende des Tage ist es eine simple Webseite mit katastrophalen Benutzer Bedingungen. Mehr nicht. Einfach mal Abschalten. Hab ich von Peter Lustig gelernt...

Also, Danke Herr Lobo. Ihre Artikel bewegen was! (Den Links dazu hab ich übrigens nicht auf Facebook gefunden)

 

Facebook verändert mich - und Dich.

Und dafür muss man sich ja nicht schämen. Schließlich sind wir die erste Generation, die diesen ganzen Social Media Stress mitmachen muss. Wir müssen ja erst lernen damit umzugehen. Ich bekomme jeden Abend den Spiegel vorgesetzt. Mehr und mehr Gäste sitzen an der Bar und legen Ihr Smartphone gar nicht mehr weg. Facebook hat enormes Suchtpotenzial. Ich bin/war ja selber so. Aber wenn denn in einer coolen Bar nicht mehr über Alkohol, Frauen und/oder Männer gesprochen wird, sondern über Social Media und was man so liked und shared dann wird es langsam verdammt unsexy. Können wir mal alle ein bisschen runterkommen?

Sherry Turtle, Web Ikone der ersten Jahre, sprach vor kurzem auf der TED Konferenz zum Thema:  Connected, but alone? Dieser Talk (und ein paar weitere) haben mich nachdenklich gestimmt. Wie gesagt, wir sind ja die Testemonials für Social Media. Aber wir sind ja auf vernunftbegabte, lernfähige Menschen.

 

Facebook nimmt das Geheimnisvolle.

Beim einen oder anderen Gespräch fand ich es unterhaltsam erschreckend, was Menschen so aus meinen Updates rauslesen bzw. was Sie dazu interpretieren. Es besteht eine Menge "Verwechslungsgefahr". Man glaubt mich zu kennen. Dabei tuen das die wenigsten Menschen. Was mir sehr lieb ist.

Barkeeper sind die Gralsritter der Nacht. Uns sollte eine Aura des Unbekannten umgeben. Und ich finde es auch schöner, das ich nicht alles von meinen Gästen weiss. Da dieses Netzwerk aber mittlerweile allgegenwärtig ist, tut ein Gralsritter, was er tun muss. Es leben das Geheimnisvolle!

 

Facebook für sein Unternehmen? Sollte man mal drüber nachdenken. Auf jeden Fall nicht für eine Bar!

Wenn man Gedanklich da angekommen ist, wo ich jetzt stehe, könnte man die gesamten Facebook Aktivitäten von Unternehmen in Frage stellen. Sind wir nicht sonst immer über so ein Blüten reines Image besorgt? Mit Facebook nutzen wir ein Tool, was massive gegen Datenschutzbestimmungen verstößt. Rechtfertigt der Zweck alle Mittel?

Hinzu kommt die Art und Weise. Ist es wirklich so toll, seine Kunden auf dieser viralen Ebene entgegenzutreten? So auf locker? So jetzt einen auf Buddie machen? Können wir nicht einfach ein gutes Produkt servieren, eine fantastische Lösung, zu einen angemessenen Preis und dieses ganze Angegrabe und Anbiedern lassen? Ist das nicht irgendwie uncool?

Meine Bar, Le Lion • Bar de Paris, hatte glaube ich eine der ersten Facebook Pages für eine Bars. Und ich glaube es war in Deutschland eine der erfolgreichsten. Knapp 3000 Freunde auf Facebook und eine fantastische Interaktion mit den Gästen.Ja, wir haben halt einfach super Gäste! Das muss mal gesagt werden.

Es gab viele tolle Momente, tolles Feedback. Ich liebe unsere Gäste. Aber, wie gesagt, Facebook wird größer und ich möchte das alles nicht zu öffentlich machen. Eine Bar muss geheimnisvoll bleiben. Sonst ist es keine Bar mehr. Da sollte man sich mittlerweile Social Media Aktivitäten zweimal überlegen.

Einen Gast ist bei uns vor einigen Wochen an einem Mittwoch Abend "eingecheckt", bzw. wurde "mit-eingecheckt". Der Abend bei uns hat sich fantastisch entwickelt, er und seine Gäste waren großartig. Um fünf Uhr morgens sind wir alle raus. Wir haben ihm eine brutale Rechnung gestellt, er und seine Gäste hatten brutal viel Spaß. Ein großartiger Abend. So wie das Leben sein soll. Er hat um 9.00 Uhr morgens das Meeting verpennt. Es war wichtig. Sein Chef hat den Check in auf unserer Page verfolgt und seine "Ausrede" führte zur Kündigung (zumindest mein Stand der Dinge).

Bars sind die Zufluchtsstätten gegen dieses grausame, unmenschliche Nine to Five Leben einer Großstadt. (Wenn Sie einen Kreativen Beruf haben: Ten to Nine). Wir gewähren Schutz gegen Dummheit, Normalität, Langeweile und Spießigkeit. Wir sind die letzten Bastionen in einer durchgetakteten Welt. Ich will nicht das jemand im Le Lion "eincheckt" bzw. "eingecheckt" wird. Wir gewähren jedem anständigen Trinker Schutz, und bewahren die Geheimnisse. Und wer keine Fenster hat, sollte auch keine Facebook Page betreiben. Ende.

 

Fazit:

Ich weiss nicht, ob ich so alle Gründe erwischt habe, die mich dazu des Bewegen, Facebook zu verlassen. Fakt ist: allein das Feedback auf meinen Entschluss zeigt, das das einige (viele) etwas zu Ernst nehmen. Mich haben Menschen wirklich fast sprachlos kontaktiert und konnten es nicht glauben… Es es denn wirklich so wichtig? Ich glaube nicht. Ich hoffe, es fühlt sich niemand auf den Fuß getreten. Die oben genannten Punkte sind ein wenig spitzt geschrieben - und meine persönlichen Beweggründe. Wahrscheinlich hab ich noch welche vergessen. Ich glaube es gibt viele Möglichkeiten Facebook zu nutzen. Da hat jeder seinen eigenen Weg. Und der kann fantastisch sein. Meine Entwicklung auf Facebook führt mich halt zu der Erkenntnis, das ich es nicht mehr brauche. Ich bin weder "ausgebrannt", noch gestresst. Ich liebe "Vernetzung" und werde weiter auf anderen Kanälen mit Menschen meine Passion teilen und in Kontakt bleiben. Privates wollte ich nie auf Facebook teilen. Widerlich. Aber das darf jeder selbst entscheiden. Facebook ist auf jeden Fall eines nicht. Die Heilige Kuh, als die es derzeit von vielen durchs Web getragen wird.

Lemming oder Löwe hab ich mich gefragt - Löwe ist die Antwort!

 

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Ich werde in Zukunft einen "Liquid Letter" verschicken.  Sozusagen Updates von Jörg Meyer. Melden Sie sich an.

Wenn Sie Updates vom Le Lion • Bar de Paris erhalten wollen, melden Sie sich bitte auf dem Verteiler "Freunde des Löwen" an.

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Sascha Lobos Text: Euer Internet ist nur geborgt

TED TALK: Sherrly Turkle - Connected - but alone?

Cucumber TV

01.05.2012

The ECC LES NYC - Experimental Cocktail Club - Lower East Side - New York City has opened this week

They did it again. The Parisian Bar Mafia: Romée, Pierre Charles and Oliver. In 2010 - they told me here at "Cocktail and Spirits Paris", that they are going to open a coffee Shop New York Style...
And now, they even did better: The opend Experimental Cocktail Club Lower East Side Style - in New York.
ECC LES  1
ECC LES -  191 Chrystie - Lower East Side - New York
ECC LES
191 Chrystie,
New York O
Open Mon – Sun: 19:00 – 04:00
Reservation: madameandmonsieur@experimentalcocktailclubny.com

I really like the fact, that Xavier Padovani told me from the opening night, that he did not understand the complex menu. Looks like Bar Manager Nicolas de Soto did a great job.  (And Mr. Padovani is maybe just getting old …)
When you digg into the NY Cocktailian Blogs, they seem to love the menu very well.
Bild 1
Menu by Nicolas de Soto

Next to small list (14 Drinks) a nice selection of Champagne, one beer and some small food, ECC-LES, like Chinatown and Paris, is offering a nice selection of vintage spirits.
Bild 2
Vintage Spirits at ECC LES NYC

ECC-LES has two bars and some secrets to discover. I really love the fact, that COCO from Berlin left ECC Chinatown and opened ECC LES. He is and amazing hosts  and now the Maitre D' of ECC-LES and I think, the NY Crowd will love him.
Bild 3
The One and Only - The fabulous Mr. CoCo from Berlin

It looks like, and I do like this fact, that the parisan bar mafia is taking over World Domination on cool, small bars around the globe. One years ago, the Paris Trio and their partner Xavier opened ECC Chinatown and this spot became extremely successful and a London Hot Spot in a very short time.
I remember when Mario and me had Dinner with Xavier  in LE DOME after Belgium Barshow and Xavier told us about an Twitter / Blogger "Shitstorm" which was just blowing about ECC Chinawtowns Door Policy.
He showed me his Reservation Blackberry and they receive more than 200 email a day with reservation request and have just 100 seats to offer.  Unbelievable !
So, Fingers crossed for the new Venue in NYC. But I am sure, they will become a very cool place in the NY Bar Scene very quick. Vincent Marino (GM), Nicoloas de Soto and Coco will serve you a breathtaking night, drinking in ECC LES - this one for sure!
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Links
www.experimentalcocktailclubny.com
www.experimentalcocktailclublondon.com
www.experimentalcocktailclub.com
www.curioparlor.com
www.prescriptioncocktailclub.com
The Beef Club Paris ( Steakhouse & Club)