28.03.2011

THE COCKTAIL BLUEPRINT --- you want one?

Vor einigen Jahren habe ich einige Kopien eines Cocktail Blueprints auf eBay erworben. Sie sind ca 100 cm x 65 xm groß - also ein recht ansehnliches Bild an der Wand jeder Cocktailliebhabers. Wer eine Blaupause haben möchte, schicke mir bitte eine Nachricht. Ich find Sie großartig!





* If you like to have a copy of this blueprint - send me a message!

26.03.2011

Likörchen is it! 2011 - mein Jahr des Likörs: 1st Liquetition - Likörwettkampf mit Bestechungsmodul.

Werte Bartender und Hersteller von Likören. Dieser Artikel hat es in sich - halten Sie durch! Sie erfahren, wie Sie Ihr Likörchen GANZ groß rausbringen und wie Sie als Bartender ein hoffentlich unverschämtes Preisgeld abkassieren. Also, halten Sie durch....

Letzte Woche habe ich im Tasting Room einer Dame einen Pear Fizz serviert. Das Getränk als solches ist keine wahnsinnig kreative Erfindung. Es ist ein New Orleans Fizz - modifiziert. Etwas weniger Zucker, deutlich bis gar kein Gin (je nach "Stärke Wunsch") und dafür die dementsprechende Menge an Gabriel Boudiers "Liqueur de Poires William". Den Drink servieren wir seit einiger Zeit im Tasting Room. Er ist, aus "Mixologen" Sicht, kein Treffer. Kein "richtiger" Alkohol, dafür verpönter Likör - was soll das?

Nun, die Sache ist ganz einfach_
  • Er schmeckt. Und zwar sehr gut. Er ist ein beeindruckend birniges Geschmackserlebnis. 
  • Er hat weniger Alkohol, was in der Regel mehr Konsum zulässt. (Bei den typischen Löwen Drinks ist i.d.R. nach zwei Einheiten so etwas von Feierabend...)
  • dirty evil Kaufmanns Style ist er "günstiger" in der Herstellung, und er überrascht meine Gäste und legt ein Lächeln auf Ihren Sahne Schaum Mund. Großartig oder?

Wer, wie die meisten Bartender, gerne alte Bücher als Inspiration für seine Karte durchstöbert, sollte es schon einmal aufgefallen sein: Unsere "Gründerväter" wussten die Vielfalt von Likör durchaus zu nutzen. Ebenfalls letzte Woche habe ich eine Golden Lemonade serviert. Mit dem großartigen Kräuterlikör Danziger Goldwasser und Amer Picon. Einzigartig! Den Drink serviere ich nun, dank des ganzen Eies überwiegend im Winter, seit mehr als fünf Jahren (Le Bon Lion eingerechnet) und er hat eigentlich immer überzeug. Und mit Ihm, habe ich immer ein unbekanntes Geschmackserlebnis serviert. Toll, oder?

Die Pressemitteilungen der letzten Monate langweilen ein wenig. Der 1000 Vodka, der hunderste überteuerte Design Gin, die nächste superseltene Islay Abfüllung auf links, Ultra Rares auf rechts ...bla bla bla.

Dabei liegt die für uns so wichtige Abwechslung, das Erlebnis im Glas, doch so nahe: Likör!

Es gibt so viele vergessene alte und so viele fantastische neue Liköre. Eine kleine persönliche schnellgeschossene Liste meiner Favoriten derzeit:

Old School:

  • Chartreuse, grün und gelb
  • Benedictine DOM
  • Marie Brizard Curacao Orange  (Sie machen Ihre Margarita immer noch mit Triple sec?)
  • Danziger Goldwasser (DEFUNCTED! Der Original DER LACHS wird nicht mehr hergestellt!)
  • Gabriel Boudier: Guignolet de Dijon
  • Chambord
  • St. Germain
New Skool:
  • TRIBE 
  • Gold Engel von Kreuzritter
  • Creme de Violette von Rothmann und Winter
  • Falernum von Forgotten Flavors
  • Orangerie von Compass Box (Technisch gesehen KEIN  Likör - was soll's)

Um nur einige zu nennen. Diese Produkte machen mir Spass.

Ab und an gibt es eine Bestellung für Baileys im Le Lion. Führen wir leider nicht. Aber wenn wir dem Gast dann einen Tribe auf einen soliden Eiswürfel servieren, kriegt der sich in der Regel nicht mehr ein (die Rechnung dämpft die Euphorie dann meist ein wenig...)

Daher, starte ich nun mein persönliches "Jahr des Likörs". Und freue mich auf tolle Empfehlungen der Leserschaft. Ich möchte Neuentdeckungen für mich hier vorstellen und Kaufempfehlungen aussprechen. Wenn Sie also für die Dunkle Seite der Macht arbeiten, können sie mir gerne eine Probeflasche zuschicken. Falls es mich überzeugt, werde ich drüber schreiben. Bitte schicken Sie an:

bureau jrgmyr
Jörg Meyer
Schottweg 1
22087 Hamburg

Bitte legen Sie den Sendungen kein Bargeld bei. Wegen der Bestechungsmöglichkeiten komme ich gleich auf Sie zurück.

Als zweites habe ich mir gedacht: Warum alleine Kreative sein? Ich möchte hiermit einen Wettbewerb ausrufen:

1st Liquetition Hamburg - 2011

Ein offener Wettkampf, rund um den besten Likör Drink. Antreten können maximal 15 Teams. Das Mixen selbst wird nicht bewertet, ausschließlich der Drink. Teams bedeutet, es müssen keine Einzelkämpfer sein. So als Denkanstoss sage ich hier mal beispielsweise: Team Bartender Labor, Team Cocktailpodcast, Team Barzirkel/Netzwerk xyz oder Team Cocktailforum. Wie gesagt, nur Anregungen. Die Teams müssen bei tatsächlicher Teilnahme eine Startgebühr von 50 € zahlen. Das macht bei einer Teilnahme von 15 Teams eine Maximale Einnahme an Startgeldern von 750 €. Steck ich mir schön in die Tasche ... 

Natürlich NICHT! Teilen wir durch drei und zahlen dem Gewinner zwei Drittel und dem zweit platzierten ein Drittel aus. Beispiel: 15 Teilnehmer a 50 € macht 750 € - Gewinner  Team bekommt 500,- € - zweiter 250 €, der Rest nen feuchten Händedruck.

Und jetzt kommen die Sponsoren ins Boot. Bislang gibt es noch keine, aber ich hoffe Sie werden Schlange stehen. Die Sponsoren müssen neben einen Obolus für die Location etc. eine Preissumme annoncieren. Diese Preissumme geht  in den "Pott" und wird darüber hinaus zur direkten Bestechung der Teilnehmer benutzt. Beispiel: Die Firma Dreiecks-Knape entscheidet sich, neben den Sponsor Kosten eine Preissumme von 250,- € zu annoncieren. Das heißt, der Gewinner Pott wird neben den Startgeldern um die Summe von 250,- € erhöht. Zeitgleicht verpflichtet sich der Sponsor, sollte ein Teilnehmer mit deren Produkt (muss Hauptanteil im Drink sein) den ersten Platz zu erzielen, die gleiche Summe nochmals an das Gewinner Team zu zahlen. Alles verstanden? Macht nichts - Einzelheiten gibt es in Kürze hier auf der Wettbewerbsseite - Liquetition.de

Der Wettbewerb findet am Montag, den 30. Mai 2011 in Hamburg statt. Derzeit im Le Lion / Tasting Room, bei großer Anfrage werden wir wechseln. Beginn ist 15.00 Uhr, mit likörträchtigem Abend Programm. Details folgen. Für die Bewerbung eines Teams bitte ich zunächst einmal um eine email an Liquetition@jrgmyr.net. Darin müssen die Teilnehmer und ein knackiger Spruch über Liköre enthalten sein:

Beispielsweise: "Ein Drink ohne Likör ist wie Essen aus der Diätküche" (ok. - bisschen flach, aber ich glaube es ist verstanden worden)

Sollten sich mehr als 15 Teams bis zum 20. Mai angemeldeten haben, werden wir, auch Anhand des Spruchs, unsere Favoriten auswählen. Erst nach dieser Auswahl müßt Ihr Euch Gedanken über Euren Drink machen, denn schließlich wissen wir zu dem Zeitpunkt, welcher Sponsor welches Schmiergeld zahlt!

Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen. Es kann zu Willkür kommen. 

Also, ich hoffe, es gibt zahlreiche Bewerbungen zu meiner ersten Liquetition! Ich befürchte, es wird ein Riesen Spaß. Somit wird 2011 hoffentlich auch Euer "Jahr des Likörchens!"

16.03.2011

Monday, 21th of March: World Class Nordic Semi Finals in Stockholm

DIAGEO invited me to be part of the World Class Nordic Semi Finals in Stockholm this monday. I will give a presentation for the attendees and be part of the jury.

The Ladies and Gentleman fighting for the WORLD CLASS finals coming from Sweden:
Johan Mattsson, Viktor Eriksson, Abdallah Ghostine, Jimmie Hult, Ludvig Eriksson, André Berlund, Emil Areng, Erik Andersson, Jesper Hartmann and Elias Wennberg.

Attendees from Norway:  Christoffer Magnusson, Ivan Karlsen, Stian Sandnes, Chris Grøtvedt, Steinar Hansen, Therese Østervold, Guido Sorrentini, Flemming Iversen, Monica Berg, Kristian Bejer, Alexandr Ruas, Mauro Monteiro, Johan Bengtson.

Also, and this is the greatest pleasure for me, after I fine Zacapa Dinner, I am responsible to serve this great bartenders from scandinavia fine drinks at my bar. Great Job for a bartender I guess...

So, looking forward to catch some WORLD CLASS experience - and will tell you about it soon ...

WORLD CLASS on Facebook

jrgmyr column at czech BARLIFE Magazin

My column at the czech barlife magazin.

Jrgmyr at BarLife 43

I can't translate it, but this it, what I send them. Thanks to the Ladies and Gentleman from the great BARLIFE Magazin.

http://www.barlife.cz/

"Bartending 2011 - Beyond Drinks - „The perfect overall Impression

From time to time, in rare moments, I love to visit a bar. On my own.

From time to time I make it. And I love it. Best time for a visit, is the early evening. First customer if possible. Bartender, some nice music, and me.

But things have changed. When I was twenty, there where a few old Bartenders in Hamburg. Great Bartenders. And I loved to visit them. A few of them had their own small Bars, most where hidden in some unknown Hotel Bars. And I spend all my „tips“ and a little more, in this bars. Expensive education, but worth every cent! Today, these Gentlemans are history.

When I come in a bar today, I sometimes miss a few points, which I used to enjoy in the past. But, first of all, let‘s start with the good news: Your drinks are great today, much better than in the past! No, really: my compliment to all the bartenders out there. What happen in the last few years is amazing. We have a fantastic raise of quality in the glass.

The drinks of a few of this old Gentleman I used to visit as a „Bartender Rookie“ didn‘t taste good. But while sipping my great drinks today, something is missing! Let‘s call it „The perfect overall Impression“.

We focus on the drinks, which is great, but forget, unlearn, the diversity and also the complexity of bartending. To me, the Bartender was always the pride of hospitality. But to come to this point, their is so much more than drinks or the knowledge about rare spirits. If you are a great mixologists, means you can prepare fantastic drinks, I love to congratulate you. You made a small part of the journey. And now, the real job starts. And it has nothing to do with trends or tools, we nowadays like to hunt down.

We should stop hiding behind our gimmicks. Does a selection of ten or more bitters make me a good Bartender? Does a Japanese Bar Spoon or the japanese way of using the jigger make me a good bartender? The use of a rare and hard to get Rye maybe? I promise you - NO it does not.

For sure, all this tools and ingredients are awesome. I like open minded bartenders. Have a look! That is important. But it is not important to bring all this into your bar. That does not make you a good bartender.

When I visit a bar today, sometimes I fell like visiting a nerdy geek in his hobby cellar. The Bartender is looking for Japanese Dash Bottles all over the Internet, but the spill stops on them are always dirty. He has the coolest Mexican Elbow from ÜberBarTools but never ever washes the limes well. He could serve you a amazing Pimm‘s Rangoon with homemade Ginger Beer, but, sorry, he forget to order cucumbers. And while he is preparing you a classic Negroni, he has to stop in the middle of the preparation and get a new bottle of Campari from the Storage room. Sorry, he forget to check!

He know a many lost recipes from his hug selection of Antic Bar Books, but he missed to follow the instruction on the half page of Harry Johnsons Chapter No. 4 „Rules for Bartenders in Entering on and Going off Duty“.

I think you know what I am talking about. When I visited some old Bartenders, the drinks were often average. But they created a special Atmosphere. They put much Attention to every detail. And most of them where great hosts. They loved People, and they LOVED to SERVE them. Compared to today, this old guys really had less possibilities to choose from.

Just a small selection of booze, a few tools, some rare ingredients. But, somehow, they created a special Atmosphere which is hard to find today. They understand how to set up the perfect overall Impression. They never forget that they SERVE guests.

Somehow, this class of bartender is hard to find today. So, its on us to bring this class back. Time to stop talking about drinks and Ingredients. Time for us to think about all this little details beside the drinks, which makes our bar an outstanding place.

So, if you go tonight to your Bar, come an hour before, clean all your bottles, make a proper mis en place, check everything! Dress up, jump behind the bar, turn on the music, enjoy an espresso and open the bar 10 minutes before your opening time. Try to attract your guest tonight not by fancy drinks, go for simple ones like Whisky Sour (For sure the best on on earth) but overwhelm them with your hospitality. Time for the perfect overall Bartender, Showtime my friend. I wish, I could be in you bar tonight!"

15.03.2011

Future of Japanese Whisky ?


Japanese single malt whisky distilleries auf einer größeren Karte anzeigen

I am speechless about the disaster in japan. So many sade news every minutes. Today I read an article about Japanese Whisky - from the time "before" last Friday. As we bartenders know, Japanese Whisky is one of the best ones in the world. In such a short time, the japanese whisky is today Top of the world. And for sure, there are much more urgent question these days, but while reading the article I thought, how about the future of Japanese Whisky? One Distillery, Miyagikyou, is not far away the Tsunami area and also the broken nuclear plant. As I could read online today, that the people working in this distillery are ok - which is a good news. But now, that the nuclear problems are running out of control, I guess, japanese whisky aged from 2011 in japan, will lose most of its value. The Warehouses near to the broken power plants, but also the category in general will be affected by radioactivity. As I said, there are much much much more urgent problems currently to solve. But also, I am a bartender and I must think about this. One difference to Tschernobil is, that they did not produce aging food in this area. Japan is full of fantastic Whisky and Sake producers which from now on may have lost a part of the value.

The Chainsaw Massacre at TALES OF THE COCKTAIL Vancouver ... "ROCKS" aeh "BLOCKS"



This is HOW to handle ICE BLOCKS Rock'n Roll Cowboy Style... Well Done. TOTC Vancouver seems to be a cool one ...damn I miss it! Video by Mr. Padovani. Looking forward to get the Hendricks Chainsaw for Bartenders... (Victorian Look for sure!)

14.03.2011

Barrel aged Cocktails: First batches of "Int. Padovani Cocktail" & Negroni at THE TASTING ROOM

"Clear Water - after 60 hours aging"
So, after 60 hours of watering my first two new made limousin oak barrels, it was time to fill them. I decided to go for two drinks. Padovani and Negroni. First of all, I had to empty my water soaked barrels. Damn, and I made a surprise. The cristall clear water changed to amber, golden water. In just 60 hours. Smell like Wood, taste like Wood. The producer recommanded 24 to 48 hours of watering but I didn't made it on Sunday to the bar, so finally it was around 60 hour. And also, I get a little bit respect for my Idea to use NEW limousin barrels. Jeffrey and all the other I read about, started with used Whisky/Port etc. barrels. The NEW oak may give a real big impact to the liquid inside and I am a little bit afraid, that it is hopefully developing into a tasteful expirience. Otherwise, I just ruined a few hundreds Euro of Liquid and two barrels. Did I made a mistake? Time will show.

My first drink I like to barrel age, finally it was created in this bar, is the PADOVANI Cocktail. A Mixture of Scotch Whisky and St. Germain. For this drink we use 50 ml Malt/Scotch and 20 ml St. Germain, stirred, served on solid ice rock. So, I was thinking about, which Whisky I should buy? And finally, walking in my storage room doing my orders, I came up with the Idea to mix my own blend. Ladies and Gentleman, from today on, the IINTERNATIONAL BARREL AGED PADOVANI is resting in a barrel of THE TASTING ROOM. This is my mix:

THE INTERNATIONAL BARREL AGED PADOVANI COCKTAIL


  • 1400 ml Nikka ALL MALT
  • 1400 ml Bell's blended Scotch 12 Years
  • 1400 ml Johnyn Walker Black Label Limited Edition 2009
  • 1400 ml Clynelish - Destilelrs Edition
  • 1000 ml Bushmills Malt
  • 1400 ml Distillery Edition Glenfiddich 15 Years - 51 Vol%
  • 1400 ml Solera 15 Years Glenfiddich
  • 1400 ml Old Canada
  •   700 ml peated Cask Strength Connemara
  •   300 ml Glenmorangie Finealta
  • 4200 ml St. Germain.
I took 2 liter of this mix "by side" the compare with the aging one.
The other 14 liters I put in barrel No. 1




The next drink ist the great Negroni. As we all know, classic service is equal part of each. But also we know, that we love it a little bit on the extra gin side. I decided to go for a great value for money gin, a great underdog, very well know in germany: Finsburry Platinum 47 % Vol. Also, I twisted it with 2 liter bottles of Finsbury 60% Vol. A great, strong, classic Gin type. Next twist: I changed Campari to Gran Classico. An finally, to give this drink the "Bar de Paris" touch, I decided to go for Noilly Prat rouge as a vermouth. So, equal parts of each. And I added 1400ml of my secret Ingridients. I will tell you in the future, what it is - maybe...

THE BARREL AGED NEGRONI

  • 2000 ml Finsbury 60 % Vol.
  • 3000 ml Finsbury Platinum 47 % Vol
  • 4900 ml Gran Classico Bitter
  • 4900 ml Noilly Prat Rouge
  • 1400 ml of the secret Ingredients 38% Vol. 

2 Liter also by side as a reference, rest in barrel no. 2. So, I set this barrels up this morning and now it is time to wait. I think my first "Tasting" will be on Thursday. Jeffrey Morgenthaler said, that there is a magic moment after 5 to 6 weeks when it is the perfect age. But, as I use new barrels, I am quite not sure how this will work out. To be continued...

11.03.2011

Barrel aged Cocktails at Le Lion | THE TASTING ROOM

Watering the barrels....

This days, I started to produce barrel aged cocktails at LE LION | THE TASTING ROOM. Four barrels are set up this days, more will follow. The first three drinks will be a Padovani Cocktail, a Negroni and the famous Trident Cocktail. The one and only Master of Barrel Aging - Mr. Jeffrey Morgenthaler is the inspiration for the Lions barrel aged Cocktails.

First of all, I started to water the new, unused limousin oak barrels. It takes to days for them, to soak full of water. After this, I will start with the first barrels and age cocktails. I think, the new, unused barrel will have a ind of big impact to the drinks.  And I think, it won't take to long, to have a result in the barrel.

So, stay tuned for our first batches of barrel aged cocktails. Will keep you updates with all the experience we make.

Ice Ice Baby ... Hoshizaki ICE Makers, Albert & Me at INTERNORGA

Our Gold Nuggets....
Sometime, life is easy. You get a call from a company witch products you love! Why you love them? Because they make your daily business so easy. There is a plenty of this little this "I Love" and I would love to work for them (kind of). MAILCHIMP for example, flickr, tumblr, Apple, Libby Glass etc. And also Hoshizaki ice makers.

Gold Production at Le Lion
Two month ago, Leoni Jansen from Hoshizaki gave me a call and asks me, if I like to work together with Albert Van Beeck Calkoen to present Hoshizaki at INTERNORGA. So, I meet  Leoni and Albert at the HORECA in Amsterdam and we made a nice deal. Albert and me will be on Stage of the Hoshizaki Stand at INTERNORGA this year and will show you great drinks (Thanks to Bacardi and Bombay Sapphire for support). Great Drinks, made easy with fine Hoshizaki ice. And as we all know - Ice ist not just Ice. So, I will tell people, why we use different sorts of Hoshizaki ice and how it makes our daily business much much more easy at Le Lion. Why? because, and that is the part of "Life is easy" - its just true. Since yet, we owe 5 different Hoshizaki machines all bouhgt at APS Hamburg.  And I had NEVER ever only one day of problems with them. I have a 240 kg Cubes machines at the catering service. Also I have two IM 100LE Icecube maker (95 kg daily production and 50 kg storage) and two FM-80EE-N Nugget Ice Maker 65 kg per day. One of each is at the Bel Etage, on of each is at Le Lion. 

And today, at Le Lion, we see, that the production of 95 kg per day is often already a little bit to less for our bar. So, how is you expirience with Ice Makers? To me me, Hoshizaki is the best value for money aviable at the european market. What do you recommend? How many Ice you use per day? What types of Ice and machines you use? How often do you clean you machine? etc. Let me know you experience with Ice Makers please.

If you like to visit Hoshizaki, Albert and me  at Internorga, please come on Friday, Saturday or Sunday to the HOSHIZAKI Ice maker Stand Number A4 101. And let's talk Ice Ice baby...

Von der Verantwortung des Gastwirtes (Zapfologe). Vom Ende der Happy Hour.

In den gastgewerblichen Gedankensplittern schreibt Herr Schollmann von einem Gerichtsurteil vom Oberverwaltungsgericht Rheinland Pfalz: Gaststaette darf alkoholische Getränke nicht zu reduzierten Preisen verkaufen.

In Kürze: So ein übler Zapfologe wollte eine 1 € Party organisieren (und eine 10 Drinks für Zehn Euro Party). Das Verwaltungsgericht hat ihm dies verboten:

"Die "1 Euro-Party" begründe für die insbesondere jugendlichen Besucher der Veranstaltung eine hinreichend konkrete Gesundheitsgefahr. Denn das Preiskonzept "viel Alkohol für wenig Geld" könne die vom Antragsteller speziell angesprochene Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen dazu veranlassen, Alkohol im Übermaß zu konsumieren. Dies gelte erst recht für die "10 für 10"-Veranstaltung. Der Gesundheitsgefährdung könne nicht entgegengehalten werden, es sei bei Jugendlichen nicht unüblich, alkoholische Getränke außerhalb des Lokals oder vor dessen Besuch zu konsumieren, um die Kosten für Getränke niedrig zu halten (sog. "Vorglühen")"

Man kann dem Verwaltungsgericht dankend. Denn solche 1 € Partys sind das Ende der Zivilisation. Das hat für mich aber eher ästhetische Gründe. Denn rein rechtlich finde ich die Argumentation des Gericht bezüglich des Preiskonzeptes "viel Alkohol für wenig Geld" interessant. Das gesetzliche Ende der Happy Hours ist Nahe! Auch dafür mag man gefühlt dankbar sein. Aber, es bleibt die Frage, nach welchen Massstäben hier gemessen wurde?

 Ich finde diese Rechtsprechung schwierig, ja willkürlich. "Viel Alkohol für wenig Geld" ist (leider) immer noch die Verkausstrategie für viele Gastronomen und Spirituosen Hersteller. Aber, mit welchen Massstäben misst das Gericht? Nehmen wir die üblichen Berentzen, Wollenbrink etc. Produkte (Fruchtschnäpse) liegen diese in der Regel bei unter 6 € im Supermarkt, bei Angeboten unter 5 €. Wenn ich solch einen 2 cl Schnaps im 2 cl Glass beispielsweise für nur 50 Cent anbiete, verkaufe ich solch eine Falsche rein rechnerisch für 17,50 € (bei 35 Glas). (Von einem €uro will man hier gar nicht reden). Damit liegt mein Wareneinsatz für diesen Verkauf rechnerisch bei  unter 30 %. Und damit liegt er unter dem Wareneinsatz vom Le Lion. Im Grunde genommen betreibe ich also in der Hamburger Innenstadt eine Schand-Bude - Viel Alkohol für wenig Geld! Ich rechne also in den nächsten Tagen mit einem Schreiben der Verwaltungsgerichte, die mir den Betrieb meiner Unternehmung untersagt, beziehungsweise mich zum deutlichen Erhöhen der Preise aufruft.

Nun, Spaß beiseite. Das jugendliche "Komasaufen" oder dieses zu Fördern, soll hier nicht schön geschrieben werden. Wenn der Gastwirt Alkohol an Minderjährige ausschenkt gehört dies vom Ordnungsamt kontrolliert und diesem dann die Konzession entzogen. Da brauch es keiner neunen Gesetzes Entscheidungen. Die Frage die so eine Entscheidung aufwirft, ist: Wo soll die Reise hingehen?

Warum sich nun Angestellte des höchstverschuldeten, größten Pleiteunternehmens der BRD, der Staat selbst, anmaßt auch nur einen Funken von Betriebswirtschaft zu verstehen, ist ein anderes Blatt.

Wenn der USP einzig und allein "billig" ist, ist man meiner Meinung nach aus betriebswirtschaftlicher Sicht schlecht und kurzfristig aufgestellt. Und Alkohol an Jugendliche auszuschenken ist kein Kavaliersdelikt. Das diese Kontrolle des Koma Saufens von Kindern und Minderjährigen regelmässig zum Problem der Gastwirte erklärt wird statt, wie es richtig wäre, dies versagenden Eltern/Staat zuzuweisen, ist zwar schön einfach, aber nicht richtig.

Da fand ich in dem lesenswerten Artikel "Der Zaubertrank" von Stefan Gabanyi in der Süddeutschen eine interessante Aussage:

"Wie Peter Richter in seinem neuen, sehr unterhaltsamen und fundierten Buch Über das Trinken zeigt, hat sich der Anteil der 12- bis 25-Jährigen, die mindestens einmal pro Woche Alkohol trinken, seit 1973 halbiert. Richter sieht hier eine Kampagne am Werk, die uns die Lust am Alkohol ebenso austreiben will, wie die auf Nikotin und die das Trinken nicht nur gesellschaftlich, sondern auch auf gesetzlichem Wege ächten wird"

09.03.2011

Business is being humanly again...



Gary letztes Buch crush it fand ich großartig. THE THANK YOU ECONOMY ist bestellt. Wie großartig ist das bitte... Einer der größten Weinverkäufer der USA folgt seinen Kunden auf Twitter, notiert sich seine Vorlieben und besorgt ihm, nach einen großen Einkauf, etwas passendes auf ebay und schickt es ihm zu ... ?

one on one marketing - hat eine gute Bar schon immer gemacht. Nutzen wir (den Datenschützern zuwider) Social Media um unsere Gäste noch mehr zu beeindrucken...

Fantastische Zeiten!

Herbs


Es gibt seit Jahren ein paar "Nicht-Bar-Cocktail"bezogene Blogs auf meinem RSS Reader (ja, ich benutze so etwas noch). Glücklicherweise werden es sogar mehr. Einer davon ist der Blog von Seth Godin. Seth gibt nur sehr kurze Gedankenanstöße aus dem täglichen Leben und transformiert Sie in seine Business Welt. Und ich nehme seine Anstöße und transformiere Sie in meine kleine Bar Welt. Vor kurzem war es dieser hier

"‎Pleasing everyone with our work is impossible. It wastes the time of our best customers and annoys our staff. Forgive us for focusing on those we're trying to delight."

Großartig. Leitspruch für meine Le Lion Idee. Allerdings, kann und wird dieser Ansatz gerne einmal von Bartendern missverstanden. Es geht nicht darum, Ihrem Gast am Abend das Gefühl zu geben, er passe nicht in "unseren" Fokus und Ihn arrogant zu behandeln. Wichtig vielmehr ist, konzeptionelle eine solche Fokussierung durchzuplanen und als Betreiber nicht nervös zu werden, wenn die Suche nach passenden Kunden in der Nische anfangs Zeit braucht.

Jeder Gast sollte mit Respekt, Aufmerksamkeit und Höfflichkeit in unsere Bar behandelt werden. Was uns nicht daran hindern sollte, am nächsten Tag darüber nachzudenken, wie wir eventuelle andere, besser zu uns und unserem Konzept passende Gäste bekommen.

Heute hatte Seth wieder eine kleine Weisheit, die mir schon beim Lesen so vorkam, als hätte er Sie für Bartender geschrieben:

"herbs"

Er schreibt über Kräuter. Die in der Regel wenig kosten aber doch so selten benutzt werden. Statt dessen wird zum Dinner der prestige trächtige Edelfisch serviert. Ohne Kräuter. Denn deren Verwendung ist zwar preiswert, erfordert aber ein wenig Wissen und Können. Andererseits können wir mit der Verwendung von (preiswerten) Kräutern ein einfaches Gericht servieren, welches das teure Edelfisch Gericht um längen in der Beliebtheit schlägt. Und was wollen unsere Gäste?  Gut Essen! (freundlich und professionell behandelt werden, sicherlich auch...)

Auf die Bar übertragen fühle ich mich zugleich "schuldig". Die Geister die ich rief. Ein wenig zumindest. Andererseits muss man eventuelle die Vorgeschichte betrachten. Noch vor weniger als zehn Jahren war es absolut unvorstellbar mit exklusiven Spirituosen zu mixen. Zum Mixen wurden die "einfachen" Spirituosen genommen. So habe ich, aber auch hunderte andere das Handwerk gelernt. Und es war an der Zeit mit diesen Dogmen zu brechen. Denn, selbstverständlich kann man in einigen Fällen deutliche Unterschiede im Mixed Drink schmecken. Auch andere Dogmen sind glücklicherweise vom Tisch. Malt Whisky ohne Eis und wird auch nicht gemixt? Quatsch...!

Und dennoch, wenn ich gelegentliche eine Bar besuche oder mir Rezepte im Netz durchlese komme ich bei dem einen oder anderen Drink ins grübbeln. Da werden Spirituosen mit Flaschenpreisen von 40, 50, 60 und mehr Euro vermixt, mit wenig Sinn und Verstand. Ich will mich nicht von Schuld lossprechen. Ein Signet Padovani kommt dieser Kategorie recht nahe. Wobei wir im Le Lion dann auch einen angemessenen Verkaufspreis von 42,00 € berechnen. Selbstverständlich, bei tausenden von Malt Versionen, werden wir einige finden, die für weniger Geld, ein gleiches Ergebnis liefern. Und auch im Löwen mixen wir einen Padovani mit einer Vielzahl von Malts.

Dennoch (und wie gesagt, ich bin nicht frei von Schuld) verkommen wir ein wenig zu Markenfetischisten im Mix Brett. Und das ist, neben philosophischen Ansätzen, rein kaufmännisch ein Fehler. Die einzige Marke die wir als Bartender featuren müssen, ist die unserer Bar. Punkt, aus, Ende. Mehr nicht!

Gute Drinks sollten ein Teil der Markenbotschaft unserer Bar sein. Und die, haben nur im entferntesten etwas mit eine 40 € Gin oder 60 € Rum zu tun. Die „Gewürze“ machen den Unterschied. Unsere Kreativität und unser Können ist gefragt.

Sicherlich, ich will hier keine Allgemeinplätze erbauen. Die Konzepte sind verschieden, und es kann mehr als in Ordnung sein, hochpreisige Spirituosen anzubieten. Dennoch, der Trend zur Premium Spirituose im Mixbrett sollte überdacht werden.

Das wir ausschließlich beste Ware vermixen sollten ist selbstredend. Aber diese sind erstens nur ein Teil des Drinks und zweitens ist hochpreisig nicht gleich gut. Ein Beispiel für mich ist immer der Old Overholt Rye Whisky. In der Literflasche gibt es in in der Regel für unter 20 €. Und er liefert großartige Drinks. Wenn man sein Handwerk beherrscht und den Rest anständig zubereitet.

Also, das Bild des Krautes bitte nicht missverstehen. Ich wünsche mir keine Cusine Style Drinks. Ich rede davon, das wir mit einfachen Mitteln unsere Gäste mehr als Glücklich machen können. Oder wie sagt es Seth: Metaphore alert: Your marketing is missing herbs!

P.S. "Böse" Zungen behaupten, ich hätte mein Kraut gefunden: Basilikum. Einfacher Beefeater beispielsweise, mit 18 € der Liter, wird als Gin Basil Smash zum viel nachgefragten Drink im Löwen. Aber, die Suche sollte nie Enden....

08.03.2011

1. Tasting Table: Spiced Rum - Ready To Mix Discoschorle oder göttliche Geschmacksoffenbarung?

Eine immer größere Zahl an Spiced Rum's ist seit einiger Zeit auf dem Deutschen Markt erhältlich. Für den Connaisseur und Bartender stellt sich die Frage: Ist Spiced Rum eine geschmackliche Offenbarung oder doch eher eine Art simpler Ready To Drink Mix für den Rum Cola? 

Der Frage möchten wir am 11. April 2011 auf den Grund gehen. 

Folgende Spiced Rum werden verkostet:

Sailor Jerry, 19 Spiced, Blackheart, Captain Morgan, Chairman's Reserve, Cruzan, El Dorado Spiced, Elements 8
Foursquare, Green Island, Kraken, Lamb's, Margaritaville,
O.V.D. Spiced Rum, Papagayo, Seven Tiki

Im Anschluss ans Tasting werden wir schauen, wie es um die Mixbarkeit der Drinks bestellt ist.

Das Tasting beginnt um 15.00 Uhr und Ende um 18.00 Uhr. Veranstaltungsort: THE TASTING ROOM / LE LION - Hamburg.
Wir bitten um verbindliche Anmeldung bei Frau Caroline Thompson unter carolin @ lelion.net. Bei Anmeldung stellen wir einen Kostenbeitrag von 25,00 € pro Person in Rechnung. Darin enthalten ist das Tasting, Spiced Rum Drinks, Fingerfood, Softs und Kaffee. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. First come, first serve.

03.03.2011

HAT BARTENDERS Day - Jetzt Sonntag, Berlin, Stagger Lee :"Innen gut, aussen mit Hut!"

Meine Herren, was war das eine Aufregung. Christina Schneider hatte mir hier im Mixology Blog bei der Frage nach dem Ups and Down in der Branche ein wenig aus der Seele gesprochen. Downs: "Bartender die Hüte in geschlossenen Räumen tragen"...

Nun will ich unsere Hut Fetischisten gleich etwas Wind aus den Segeln nehmen. Selbstverständlich soll jeder machen was er will. Und selbstverständlich gibt es Personen, die so etwas tragen können. Herrn Heuser kann ich mir eigentlich nur mit Ht hinter der Bar vorstellen. Und Herr Etzold. COCO ohne Hut? lächerlich! Halb Frankfurt ist ohne Mütze am Brett nur schwer vorstellbar...

Und dennoch danke ich Frau Schneider, das ganze mal wieder ins rechte Licht gerückt zu haben. Denn so grundsätzlich finde ich die eine oder andere Schiebermütze hinter der Bar nicht passend. Manchmal wirkt es dann doch zu aufgesetzt. Die Mütze allein macht noch keinen guten Drink und erst lange keinen guten Bartender.

Aber, wie gesagt, jeder wie er will. Am Ende des Tages will ich hier niemandem etwas vorschreiben - aber den Denkanstoss, ob die Kopfbedeckung nun während der Arbeit so Sinn macht, sei gelobt.

Kurz nachdem ich meine Sympathie für Frau Schneiders Meinung auf Facebook kund tat, begann der Sturm im Wasserglas. Emotionen kochen hoch, "Mann" füllte sich auf den Schlips getreten. Da half nur eins. Die Special Forces. Die DEUTSCHE SCHANKKELLNER UNION kein Verein war gefragt.

Kurzer Hand konnten Herr Groll und Herr Etzold von der Notwendigkeit eines HAT BARTENDERS DAY überzeugt werden. Einem Feiertag für den Bartender MIT Hut, in einer BAR. Und den gilt es nun am kommenden und an zukünftigen ersten März Sonntagen in Berlin zu feiern.

Sie sind herzlich eingeladen, uns an diesem Sonntag ab 20.00 Uhr ins STAGGER LEE zu folgen. Einlass nur mit HUT. Anmeldung gerne hier: HAT BARTENDERS DAY

Sven Sudeck von BORCO MARKEN IMPORT war so freundlich, uns einen HÜTCHENSPIELER zu sponsoren. Mehr folgt, wird aber nicht verraten.  Wir freuen uns, auf einen entspanntes Come Together in Berlin. Die Deutsche Schankkellner Union und Borco/Sierra/Milenario laden ein.