07.12.2011

Lieber HUBERTUS Rat, sorry, ich muss absagen...

Einladung vom Hubertusrat

Hamburg, den 7.Dezember 2011


Lieber Hubertus Rat,

jetzt bringst Du mich aber wirklich in Verlegenheit. Ich soll mich bewerben, für Dein Internationales Praktikum. Und ich war sofort Feuer und Flamme. WOW: in internationale Metropolen reisen, andere Bartender kennen lernen und von Ihnen lernen, ein halbes Jahr Praktikum, das wäre schon was. Und das ganze mit ordentlich Taschengeld und ipad in der Tasche. Yes...

Leider muss ich absagen. Sorry!

Lass es mir Dir kurz erklären. Ich will nicht unhöflich erscheinen! Drei Gründe sprechen dagegen: Zum einem mein Alter. Gut, wir könnten da sicherlich was kaschieren. Die ein, zwei Jahre. Und manchmal schätzen mich Gäste auch 35. Eher selten, aber immerhin. Das Nachtleben zeichnet einen. Gut so. Also bei dem Alter könnten wir noch mauscheln, würde mich aber nicht so gut dabei fühlen.

Zum anderen habe ich mit einigen Leuten gesprochen, Ihnen begeistert von Eurer Idee erzählt. Und es gab komische Reaktionen...

Meine Frau fand es glaube ich nicht so lustig. Sie sagte etwas von einem halben Jahr, unseren Kindern und wie das überhaupt gehen sollte. Hallo? Meine Kinder haben es gleich verstanden. Gut, es hat mich zwei mittelgroße Packungen Lego gekostet, aber dann fanden Sie es gut!

Dann mein Team. Irgendwie haben die mich ganz komisch angeschaut. Herr Kappes fragte mich, ob ich sicher sei? Insgeheim glaube ich, das der eine oder andere von denen etwas neidisch ist. Jetzt will der Chef auch mal reisen und ZACK, werden die ersten missgünstig. Schön ist das nicht. Werd ich mir merken.

Und dann noch meine Geschäftspartner Rainer. Der dachte ich mach nen Scherz. Hat wirklich ein paar mal gedauert, bis er mich ernst genommen hat. Jetzt meinte er, ich würde von seinem Anwalt hören? Hab ich nicht ganz verstanden - alles Kleingeister hier.

Und dann die, die es eigentlich hätten verstehen müssen. Schließlich haben wir dort schon hunderte, ich glaube eher tausende von Jägermeister Flaschen ausgeschenkt. Das Team von meinem Landgasthof in Niedersachsen. Die dachten am Anfang, ich wollte die auf ne Besichtigung zu Jägermeister einladen. Hatten schon den Bus bestellt. Jetzt mimen Sie die beleidigten, dabei haben die mir doch das Wort im Mund verdreht!

Neid und Missgunst wohin Du schaust - ich sag es Dir.

Aber neben all dem Kritikern und der kleinen Altersüberschreitung bleibt ein weiterer Zweifel. Müsste ich Euren fantastischen Schnaps jetzt mixen? Das bringt meine Niedersächsische Landgasthofs-Seele nicht fertig. Euer von mir geschätzter Schnaps gehört für mich in ein Schnaps Glas. Besser noch in so eine 2 cl Rastal Likör Schale, auch mit Goldrand.  Da gehört er rein.  So trinke ich Ihn gerne. Gut gekühlt und bitte ungemixt.

Also, wenn ich alles zusammen zähle, muss ich Euch leider absagen. Ich hoffe Ihr habt Verständnis dafür.

Mit freundlichen Grüßen


Jörg Meyer

21.11.2011

"Neulich, an der Tür..." - Hoffnung in Sicht?

Gestern Abend öffnete ich zum ungezählten male die Tür. Das rote Licht forderte seit einer Stunde ungeteilte Aufmerksamkeit. Die Bar war voll. Sehr voll.  Es gab undefinierte zweite oder dritte Reihen stehender Gäste an der Bar. Es war irgendwo um halb zwölf. Permanent kamen Gäste aus den Restaurants der Stadt zum Le Lion für Ihren geplanten, aber natürlich unangemeldeten, Digestif. Und permanent versuchte ich mit größter Freundlichkeit und höflicher Bestimmtheit die Gäste an diesem Vorhaben zu hindern.

"Die Bar ist leider bereits zu gut besucht, im Moment kann ich Sie und Ihre  (3,6,9!) Gäste nicht mehr einlassen. Gerne rufe ich Sie zurück, sobald etwas frei wird."

Kurzform der üblichen Tür Gespräche.

In der Regel sind die Antworten Unverständnis zumindest Misstrauen. "Wirklich?" ...  manchmal schnelle, patzige Reaktionen. Kopfschütteln, Abwinken bis hin zu Beleidigungen "Solche arroganten Clowns wie Euch Affen braucht doch eh keiner...".

Ich habe aufgehört,  zu argumentieren bzw. darauf zu antworten. Ganz selten kriegen Sie mich noch. Aber wirklich selten. Alle paar Monate vielleicht einmal. Dabei liegt es gar nicht daran wie aggressive und verletzend man beleidigt wird, sondern eher daran, ob ich mit mir im reinen bin.

Wenn mich nichts ungeplantes aus der Ruhe bringt, prallt jede noch so dumm, dreiste Beleidigung an mir ob. In der Regel ist es recht einfach, zeigt es doch eher wie klein die Welt unseres aggressiven Gasts ist.  Der Horizont dieser vorschnellen Kritiker ist einfach sehr begrenzt. Ihnen fehlt die (Bar relevante) Lebenserfahrung. Hinzu kommt: Sie sind gekränkt und haben nie gelernt damit umzugehen.

Vor kurzem gab es in einem bei Bartender bekannten Magazin einen Artikel über Drogen in der Bar, bzw. zum Thema Kokain. Die Wellen in der Diskussion schlugen hoch, dabei erscheint es mir doch eher eine Droge von minderer Bedeutung zu sein. Eitelkeit und Begehrlichkeit sind die Drogen der Nacht. Mit Ihnen dealen wir. An der Bar und an der Tür. Und viele sind davon abhängig, einige sogar masslos. Darüber sollten wir Bartender reden. Nicht über diese paar erbärmlichen Gestalten die Ihr tristes Nachtleben mit ein paar Gramm Koks wieder nach vorne bringen wollen. Denn Ihr süchtiges Ego ist doch am Ende des Tages auch nur abhängig nach Eitelkeit und Begehrlichkeit. Kokain ist da zweitklassiger Zuarbeiter - aber ein anderes Thema.

Gestern Abend nun, öffnete ich erneut die Tür und vor mit standen acht Gäste. Ich begann mit aller Höflichkeit deren ausweglose Situation bezüglich des sofortigen Besuchs des Le Lion darzulegen und wurde gleich unterbrochen.

"Kein Problem - können Sie uns anrufen sobald wieder was frei wird, wir gehen solange "ums Eck"?"

???

Wie jetzt? So einfach? Sehr angenehm! Und am Ende des Tages hätte es mich nicht verwundern sollen. Denn schließlich zelebriere ich das bei nahezu jedem Auslandsbesuch. In New York und London, gerade in kleinen Bars, gar nicht anders machbar. Und die nächtliche Crowd in diesen Bar-affinen Städten ist da auch immer recht professionell im diesbezüglichen Umgang. Ganz im Gegensatz zum am Wochenende gehäuften provinziellen Umgang in deutschen Großstädten.

Es sei ganz dringend erwähnt, das dieses Phänomen in der Regel am Wochenende auftritt und echte Löwe Stammgäste diesbezüglich natürlich absolut professionell agieren. Nur schwämmt das Wochenende selbstverständlich (und das ist auch gut so) immer wieder neue Gesichter und Besucher in die Bar. Aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl, wir bewegen uns langsam vom Fleck.

Denn nicht nur die achter Gruppe gestern hat im Bar-Profi-Style reagiert (und ich konnte sie nach 25 Minuten zurückrufen). Es passiert mir in letzter Zeit öfter an der Tür, das unbekannte Gäste verstehen worum es geht und wir diese dann später doch noch zu uns ins Le Lion holen können.

Ich weiss nicht wie es an den anderen Bar-Türen des Landes aussieht, aber ich habe Hoffnung. Mehr und mehr bekommt eine Bar und deren Besuch eine bedeutungsvolle Gewichtung für die Wochenendplanung der Gäste. Die Begehrlichkeit wächst.  Als verantwortungsvolle Dealer, wissen wir damit umzugehen. Immer schön freundlich bleiben, auf beiden Seiten.

16.11.2011

REPEAL DAY • Hamburg • 2011





Arash Karimi, Marcel Baumann, Sven Sudeck und Jörg Meyer "laden" ein. Hamburg feiert den höchsten Feiertag ernst zu nehmender Trinker und professioneller Bartender. REPEAL DAY - Am Sonntag, den 4.12.2011 ab 20.00 Uhr in der LeoBar Hamburg/Grindel. Die Plätze sind begrenzt, first come, first serve. Guestlist only, Dress Code. Wir bitten um Anmeldung per email unter repealday@jrgmyr.net



04.11.2011

Rare first Edition of Harry Johnson from 1882 - Harry says: Angostura is the finest Bitter in the World

WM  Harry Johnson 1882  first Page   jrgmyr

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WM  Harry Johnson 1882 second Page  date  jrgmyr

I just received a few old and very rare books. Finally I was the proud owner of a very rare first Edition of Harry Johnson for let's say 24 hours - because I  resold it to a great collector somewhere in the world. Having a looks at this fine book, I was wondering. Between the English and the German part, Mr. Johnson gave his recommendation about Bitters. And, this is New: In the first Edition He is recommending Angostura Bitter as the finest int he World. From 1888 Edition it changed and let's face it - did someone influence a great Bartender later on to become and change history ?

Seems like 1882 - Angostura Bitter was the finest to use:

 

 

WM  Harry Johnson 1882 Angostura 1  jrgmyr

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WM  Harry Johnson 1882 Angostura 2  jrgmyr

 

 

26.10.2011

Rare Mixology Bartender Book - Collection No.I

I few month ago, a private collector offered me the greatest collations of old bar books I have ever seen in my life. The Collection is amazing. The prize was also. A few times of what I earn a year. So I though about who could be interested in buying such an amazing collection.

Through my research on the great story about the CLUB DE CANTINEROS, I was in contact with the archives of Bacardi in Miami. I asked them if they like to buy this collation and I could fix a deal between Bacardi and the Collector.

I hope that I will make it in the next month to follow the invitation of BACARDI and visit the Archive in Miami to do some research in this amazing Collection.

I just bough a second and a third (much smaller collection) and will merge them soon and set up a catalog. If you like to get the catalog join my email Liquid (News) Letter here on the blog or send me an email.

Ladies and Gentleman. Some Titles for your ebay and abebooks search clients ... enjoy the list:


BACARDIS complete antique collection of 
Vintage Cocktail, Bar & Mixology Books 

1862 The Bartender's Guide, How to Mix Drinks or the Bon Vivant's Companion - Jerry Thomas ($2.50 edition)
1862 The Bartender's Guide, How to Mix Drinks or the Bon Vivant's Companion - Jerry Thomas ($2.50 edition) (tight, but spine missing)
1869 Cooling Cups and Dainty Drinks - William Terrington (2x)
1869 Cups and their Customs - anon. (2nd ed.)
1882 Das Buch der Getränke - Charlotte Wagner (5th ed.) (German)
1883 Jerry Thomas' Bar-Tender's Guide - Jerry Thomas (Limited Special Edition, published for the patrons of Woodford, Dean & Co., Liqueur Wholesale Dealers, Copyright 1876)
1885 The Art of Blending & Compounding Liquors and Wines - Joseph Fleischman
1887 American and other Drinks - Charlie Paul
1887 Jerry Thomas' Bar-Tender's Guide - Jerry Thomas (Green cover)
1887 Jerry Thomas' Bar-Tender's Guide - Jerry Thomas (Red cover) (2x)
1887 Jerry Thomas' Bar-Tender's Guide - Jerry Thomas (Brown cover)
1891 Wehman's Bartender's Guide - Henry J. Wehman
1891 Drinks á la Mode - Mrs. de Salis
1892 The Flowing Bowl - William Schmidt (The "only" William)
1892 Drinks of the World - James Mew & John Ashton
1895 The Mixicologist - C.F. Lawlor (Revised Ed.) (170-page softcover ed.)
1895 The Mixicologist - C.F. Lawlor (Revised Ed.) (174-page softcover ed.)
1895 Modern American Drinks - George J. Kappeler
1899 The Flowing Bowl - Edward Spencer (2x)
1899 Ye Cocktails - Cocktails How to make them - anon.
1900 The new and improved illustrated Bartender's Manual - Harry Johnson (Spine missing but tight)
1900s Red Top Rye Guide, How To Make Fine, Fancy or Mixed Drinks - F. Westheimer
c1900 Manual del Cantinero - Carlos Golfrin (Spanish)
19xx Manual Practico para la Fabricación de Licores y carnet para el Barman - J. de Miquel (Spanish)
1901 The Cocktail Book - Sideboard Manual for Gentlemen (L.C. Page & Company)
1902 The Cocktail Book - Sideboard Manual for Gentlemen (John Mc Queen) (2x)
c1903 Die Getränke der Gegenwart - B. Appelhans (2nd ed.) (German) (3x)
1903 Allerlei Getränke - Johanna Titus (German)
c1903 Bowlen und Pünsche (1st ed) (German)
1904 Drinks as they are mixed - Paul E. Lowe (2x)
190x Drinks as they are mixed - Paul E. Lowe (Grein & Pahls Drink Mixer's Manual ed.)
1906 Louis' Mixed Drinks - Louis Muckensturm (Harcover, Caldwell Printing)
1906 Louis' Mixed Drinks - Louis Muckensturm (Softcover, Dodge Publishing)
1906 A Bachelor's Cupboard - A. Lyman Phillips
1907 American-Bar - Frank P. Newman (3rd ed.) (French)
1907 American-Bar - Frank P. Newman (3rd ed.) (French) (rebound)
1908 Jack's Manual - Recipes for Fancy Drinks - Jack A. Grohusko
1909 Modern American Drinks - George J. Kappeler
1909 Drinks - How to Mix and how to Serve - Paul E. Lowe (US ed.)
1909 Drinks - How to Mix and how to Serve - Paul E. Lowe (UK ed.)
1909 Bowlen und Pünsche (2nd Ed.) (German)
c1910 The Seductive American Cocktails - Hon. Wm T. (Cocktail) Boothby
c1910 Der Mixologist - Carl A. Seutter (2nd Ed.)
1910 Jack's Manual - Recipes for Fancy Drinks - Jack A. Grohusko
1912 Bartender's Guide - How to mix drinks, Wehman Bros. (Paperback)
1912 Dr. Siegerts Complete Mixing Guide - Angostura Bitters
1912 El Arte del Cocktelero Europeo (2ª ed.) - Ignacio Domenech (Spanish)
1912 Handbuch gemischter Getränke - Paul Schober (Kempinski Bar Hamburg) (German)
1913 Applegreen's Bar Book - John Applegreen (4th ed.)
1913 Lexikon der Getränke - Hans Schönfeld & John Leybold (Intern. Barkeepers-Union) (German)
c1913 Des Herrn Munkepunkes Bowlenbuch (German) (2x)
1914 Rawling's Book of Mixed Drinks - Ernest P. Rawling
1914 New Bartender's Guide - 2-in-1 - L.&M. Ottenheimer
c1914 Modern Drinks (Brunswick-Balke-Collender Co.)
c1914 The World's Drinks and How to mix them - William T. Boothby
c1914 Bowlen und Pünsche zum Manöver u. Feldgebrauch (3rd ed.) (German)
c1914 Die modernen Getränke - F.J. Beutel (1st ed.) (German)
c1914 Der Mixologist - Carl A. Seutter (4th ed.) (German) (2x)
1917 The Ideal Bartender - Tom Bullock
1917 Manual Americano de Cocktails - A.J.M. Pereyra (Buenos Aires, Spanish)
191x Snake bites or something - Good Cheer - anon.
191x Drinks - Jacques Straub (3x)
191x The Flowing Bowl - Edward Spencer (4th ed.)
191x Booze Book - Clysmic King of Table Waters
c1910s The Buckstone Book of Cocktails - "Robert" Buckby (late of Noah's Club) & George Stone (Le Moulin D'Or Restaurant)
c1918 Hegenbarth's Bowlen- Punsch- Kaffeehaus- und Mischgetränke-Buch (German)
c1918 Die modernen Getränke - F.J. Beutel (2nd ed.) (German)
c1919 Die Getränke der Gegenwart (3rd ed.) (German)
192x Le Barman Universel - P. Dagouret (7th ed.) (French)
192x The Cocktail Key (Herbert Jenkins UK) (Fold-Out-Booklet) 6x
c1920 Der Mixologist - Carl A. Seutter (5th ed.) (German) (4x)
c1922 Cocktails How To Mix Them - Robert (Embassy Club) (1st ed.)
c1923 Cocktails How To Mix Them - Robert (Embassy Club) (2nd ed. w/DJ)
1924 Home-Made Summer and Winter Drinks - Stedman & Senn, New illustrated ed.
1924 Das Mixerbuch - A. Brehmer (1st ed.) (German)
c1924 Die modernen Getränke - F.J. Beutel (3rd ed.) (German)
1925 The Flowing Bowl - Edward Spencer (6th ed.)
1925 Drinks Long & Short - Nina Toye & A.H. Adair (w/DJ)
1925 Drinks Long & Short - Nina Toye & A.H. Adair
1925 Practical Recipes for Aerated Beverages... - W.J. Bush (UK), (2x)
1925 Handbuch für Mixer - Hans Krönlein (German)
c1925 ABC of Mixing Cocktails - Harry McElhone (6th ed., w/DJ) (2x)
c1925 L'art du Shaker - Dominique Migliorero (French)
c1925 El Arte del Cocktelero Europeo (3ª ed.) - Ignacio Domenech (Spanish)
c1926 Harry McElhone - Formulario del cocktelero (Spanish, translated from 5th English Edition) (Paperback)
c1926 Harry McElhone - Formulario del cocktelero (Spanish, translated from 5th English Edition) (rebound)
1927 Here's How - Judge Jr. (Green hardcover, 1st ed.)
1927 How to Mix Drinks and How to Serve - Paul E. Lowe (Canada Ed.)
1927 Drinks How to Mix & How to Serve - Paul E. Lowe (UK ed., w/DJ)
1927 El Bar Americano En España - Pedro Chicote (Spanish) (with DJ)
1927 El Bar Americano En España - Pedro Chicote (Spanish)
1927 900 Recettes de Cocktails et Boissons Américaines (1st ed.) (French)
1927 Recept A Cocktails - Knut W. Sundin (Sweden, Swedish, signed by Sundin)
1927 Recept A Cocktails - Knut W. Sundin (Sweden, Swedish)
1927 Recept A Bar Drinkar, John Lunggreen (Stockholm, Sweden, Swedish) 3rd edition
1927 Recept A Bar Drinkar, John Lunggreen (Stockholm, Sweden, Swedish) 4th edition
1928 Here's How - Judge Jr. (New and revised ed.. 3rd printing, orange hardcover)
1928 The Bon Vivant's Companion or How To Mix Drinks - Jerry Thomas (3x)
1928 Giggle Water - Charles S. Warnock (with DJ)
1928 Giggle Water - Charles S. Warnock
1928 Cocktails - Pedro Chicote (Spanish)
1928 Das Cocktail-Buch - Janine Zelle (German)
1929 Life and Letters of Henry William Thomas Mixologist (2nd ed., privately Printed, signed by H.W. Thomas)
1929 Drinks of all kinds - Frederick Davies & Seymour Davies, Bartender
c1929 ABC of Mixing Cocktails - Harry McElhone (10th ed.)
1929 Petits y Grands Verres - Nina Toye & A.H. Adair (French) (4x)
1929 Cocktails de Paris - RIP (French) (4x)
1929 900 Recettes de Cocktails et Boissons Américaines (French)
1929 Des Herrn Munkepunkes Cocktail- und Bowlenbuch - Alfred Richard Meyer (German)
c1929 Cocktails, Ices-Sundaes, Jellies and American Drinks - Mary Woodman (w/DJ)
c1929 Cocktails, Ices-Sundaes, Jellies and American Drinks - Mary Woodman
1920s Home Brewed Wines and Beers and Bartender's Guide (Booklet)
1920s Guia del Cocktelero - José Penedo (Majestic Hotel Rosario, Argentina, Spanish)
1920s Los cocktails más sabrosos - 202 formulas (Spanish)
1920s Bebidas Exóticas para Bares y Cafés - A. Riera (Spanish)


1930 The Savoy Cocktail Book - Harry Craddock (1st UK edition)
1930 The Savoy Cocktail Book - Harry Craddock (1st US edition) 2x
1930 Cocktail Bill Boothby's World Drinks and How To Prepare Them - Hon. WM T Boothby (Paperback)
1930 Prohibition Punches - Roxana B. Doran (with DJ)
1930 Prohibition Punches - Roxana B. Doran (2x no DJ)
1930 Cheerio! by Charles (Revised and enlarged ed.)
1930 Noble Experiments - Judge Jr.
c1930 ABC of Mixing Cocktails - Harry McElhone (11th ed., w/DJ)
1930 Two Hundred Selected Drinks - Knut W. Sundin (English)
1930 The Art Of Drinking - Dexter Mason (2x)
1930 Shake 'em Up - Virginia Elliott & Phil D. Strong (2x)
1930 The Home Bartender's Guide & Song Book - Charlie Roe & Jim Schwenck
1930 Bebidas Caseras - Doctora Fanny (Spanish)
c1930 Das Mixerbuch - A. Brehmer (4th ed.) (German)
1930s An Anthology Of Cocktails - Booth's, UK (5x)
1930s For Home Use - Angostura Bitters (1st ed.)
1931 Happy Days by John (formerly Knickerbocker Hotel)
1931 Sloppy Joe's Cocktails Manual - Sloppy Joe's Bar, Cuba (booklet)
1931 The Old-Time Saloon - George Ade (2nd printing, w/DJ)
1931 Neuzeitliches Mixen - Harry Schraemli (German)
1931 El Arte del Cocktelero Europeo (4ª ed.) - Ignacio Domenech (Spanish)
1931 Recetario Moderno del Licorista y del Barman (1ª ed.) - J. Roldan (Spanish)
1931 Benjamins Cocktails Bok - Erik Bergengreen (Stockholm, Sweden, Swedish)
1931 200 Cocktails-Recept - T. Iceman (paperback) (Stockholm, Sweden, Swedish)
1932 The Green Cocktail Book by Jimmy (Late of Ciro's) UK edition
1932 The Art Of Mixing - Wiley & Griffith
1932 El Cock-tail y sus derivados - Juan Bautista Arqué (Spanish)
1932 140 Recettes pour faire soi-meme des Apéritifs - Uncle Joe (French)
1932 156 Recettes de Boissons Américaines - N. Larsen (French)
193x Le Barman Universel - P. Dagouret (8th ed.) (French)
193x Le Barman Universel - P. Dagouret (9th ed.) (French)
1933 Here's How - George A. Lurie
1933 The Savoy Cocktail Book - Harry Craddock (New enlarged edition, 2nd printing)
1933 The Savoy Cocktail Book - Harry Craddock (New enlarged edition, 2nd printing, different cover)
1933 Quiet Drinking - Virginia Elliott (2x)
1933 When Good Fellows Get Together, Drink & Service Manual - Fred W. Swan
1933 The Bartender's Friend - A Mixer & Patrick W. Guinee
1933 Jack's Manual - J.A. Grohusko
1933 Fine Beverages and Recipes for Mixed Drinks - Joseph P. & Carles A. Sasena
1933 Cocktail Recipes - Hotel Del Monte California (Booklet)
1933 Bottom's Up! Y como! (Mexico)
1933 Sloppy Joe's Cocktails Manual - Sloppy Joe's Bar, Cuba (booklet)
c1933 Cocktails by Jimmy (Late of Ciro's) US Edition, thick paper (3x)
c1933 Cocktails by Jimmy (Late of Ciro's) US Edition, thinner paper (2x with DJ)
c1933 Cocktails by Jimmy (Late of Ciro's) US Edition, thinner paper
1933 Mis 500 cocktails - Pedro Chicote (Spanish)
c1933 Rund um die Bar - Lehrbuch für Bartender und Mixer - A. Tom Neirath (I.B.U.) (German)
1934 1700 Cocktails for the Man behind the Bar - R. de Fleury
1934 100 Famous Cocktails - Oscar of the Waldorf
1934 A Life Time Collection of 688 Recipes for Drinks (UK, 1st printing) w/DJ
1934 My New Cocktail Book - G.F. Steele
1934 The Mixologist - A. J. Bailey
1934 Tom and Jerry's Bartender's Guide, W.E. Powner (Paperback)
1934 Blue Book Encyclopedia How To Mix Drinks, W.E. Powner (Paperback)
1934 Two Hundred Selected Drinks - Knut W. Sundin (English, Softcover)
1934 The Official Mixer's Manual - Patrick Gavin Duffy (1st ed., Ringbinder) 2x
1934 World Drinks and How To Mix Them - Hon. WM T Boothby (Softcover) 3x
1934 Old Mr. Boston Bartender's Guide (3rd printing, pamphlet) 3x
1934 The Drink Master - J.F. Driscoll (5th revised ed., softcover)
1934 The Bon Vivant's Companion or How To Mix Drinks - Jerry Thomas (7th printing) w/DJ
1934 Charles Book of Punches & Cocktails - Charles (Delmonico's) (Enlarged) 3x w/DJ
1934 Charles Book of Punches & Cocktails - Charles (Delmonico's) (Enlarged) 1x no DJ
1934 The Perfect Bartending Host at Home - Charles E. Crowley, Bartender (softcover)
1934 The Masterly Touch - Canada Dry Gin
1930s Mixed Drinks - Brevoort Hotel / Crystal Bar Chicago (pamphlet)
1930s The Art Of Mixing Them - A Connoisseur (booklet)
1930s Franco's Mixer's Guide - Franco Brothers California
1935 Barkeeper's Golden Book, O. Blunier (English, French, German)
1935 Old Mr. Boston's Official Bartender's Guide (2nd printing), 2x
1935 The Old Waldorf Astoria Bar Book - Albert Stevens Crocket
1935 So Red The Nose - Sterling North (3x w/DJ)
1935 So Red The Nose - Sterling North
1935 For Home Use - Angostura Bitters (6th ed.)
1935 Sloppy Joe's Cocktails Manual - Sloppy Joe's Bar, Cuba (booklet)
c1935 Das Mixerbuch - A. Brehmer (5th ed.) (German)
1936 The Artistry Of Mixing Drinks - Frank Meier (Head Bartender Ritz, Paris)
1936 The Barman's Mentor - Eddie Woelke & Stafford Brothers (signed by Stafford)
1936 How To Mix Drinks - Bill Edwards (2x)
1936 Burke's Complete Cocktail & Drinking Recipes, Herman Burney Burke
1936 The Art of Mixing Drinks - Reilly & Lee Co. (4th ed. in box)
1936 Le Manuel du Barman - Alfred van Elewijck (Sporting Club de Belgique) (French)
1936 Gran Manual de Cocktail - Raymond Porta Mingot (The Copper Kettle) (Spanish, Buenos Aires)
1936 Cocktails Recept (Sweden, Swedish)
1937 Cafe Royal Cocktail Book - W.J. Tarling - Coronation Edition (with DJ)
1937 Cafe Royal Cocktail Book - W.J. Tarling - Coronation Edition (no DJ, 2x)
1937 1800 And All That - Drinks Ancient and Modern - R. de Fleury
1937 The Savoy Cocktail Book (orange HC, with DJ)
1937 Bar Florida Cocktails, Obispo y Monserrate - La Habana - Cuba (Spanish)
1938 Das Getränkebuch - Krönlein/Beutel (German)
1939 The Gun Club Drink Book - Charles Browne (1st ed.) (w/DJ, signed by Ch. Browne)
1939 The Gun Club Drink Book - Charles Browne (1st ed.) (w/DJ)
1939 Good Drinks - Ambrose Heath (w/DJ)
1939 Good Drinks - Ambrose Heath
1939 Cuna del Daiquiri Cocktail, La Habana - Cuba, El Floridita (Spanish/English)
1939 Wijnkelder, Keuken en American-Bar - H. Lodewijks (Netherlands, Dutch)


1940 Official Mixer's Guide - Patrick Gavin Duffy (Blue Ribbon, 1st HC ed., w/DJ)
1940 The How and When - Hyman Gale & Gerald F. Marco (2nd ed.)
1940s Amateur Mixen - Harry Schraemli (German)
1943 Grossman's Guide to Wines, Spirits & Beers - Harald J. Grossman (w/DJ)
1943 Das grosse Lehrbuch der Bar - Harry Schraemli (German)
1943 Cien Cocktails - Jacinto Sanfeliu Brucart (Pasapoga Club & Hotel Palace) (Spanish)
1943 Recetario Moderno del Licorista y del Barman (2ª ed.) - J. Roldan (Spanish)
1943-1945 Magazine Revista El Barman - AMBA (25 editions, 8/1943 - 8/1945) (Argentina)
1944 Recipes - Chicago BArtender's and Beverage Dispenser's Union (Booklet)
1945 Bartender's Journal, Los Angeles Edition, April 1945 (Ringbinder)
1946 The Stork Club Bar Book (w/DJ) 2x
1946 The Stork Club Bar Book
1946 The Bartender's Guide - Drinks - Paul E. Lowe (Toronto) (w/DJ)
1946 Trader Vic's Book of Food & Drinks (w/DJ)
1946 Cocktails Mundiales - Pedro Chicote (Spanish)
1947 900 Recettes de Cocktails et Boissons Américaines (French)
1947 Cocktails Mundiales - Pedro Chicote (Spanish, Argentina Edition)
1948 Official Mixer's Guide - Patrick Gavin Duffy (Garden City) (w/DJ)
1948 The Bon Vivant's Companion or How To Mix Drinks - George A. Zabriskie (signed)
1948 ABF Annuaire de Bars Américaines (French)
1948 Die besten Drinks aus aller Welt - Harry Schraemli (German)
1949 Pleasant Guide to Drinking (2x)
1949 Ryan's Pleasant Guide to Drinking (yellow cover)
1949 El Bar. Evolución y Arte del Cocktail - Jacinto Sanfeliu Brucart (Spanish)
1949 Le Barman Universel -P. Dagouret (11th ed.) (French) (w/DJ)
1949 Le Barman Universel -P. Dagouret (11th ed.) (French)
1949 Cocktails by William - Wilhelm Stürmer (German)
1949 Wissenswertes über Mischgetränke - Gustav Fink (German)
1940s 300 Ways To Mix Drinks - R.M. Barrows (Booklet)
1940s 5 Recetas de Perico Chicote (Neveras Chas) (Spanish)
1951 Bottoms Up - Ted Saucier
1951 El Libro del Buen Cocktail - Eduardo Eloy Otero (Spanish)
1952 The Cocktail Bar by Charles (w/DJ)
1953 The U.K.B.G. Guide To Drinks - U.K.B.G. (1st edition)
1953 The American Drinks Book - S.S. Field (W/DJ) 2x
1953 Manual del Bar - Cocktails - AMBA (1ª ed.) (Spanish, Buenos Aires)
c1954 King Cocktail - Shake again with Eddie - Eddie Clark (PB), signed by Eddie Clarke)
c1954 King Cocktail - Shake again with Eddie - Eddie Clark (PB)
1954 Practical Bar Management - Eddie Clarke
1954 Nip Ahoy -Robert H. Loeb Jr. (w/DJ)
1955 The U.K.B.G. Guide To Drinks - U.K.B.G. (2nd edition)
1955 What, When, Where & How to Drink -Richard Williams (w/DJ)
1955 Tragos Magicos - Santiago Policastro ("Pichin") (Spanish, Buenos Aires) (w/DJ) 3x
1955 Tragos Magicos - Santiago Policastro ("Pichin") (Spanish, Buenos Aires)
1956 The Official Mixer's Manual - Patrick Gavin Duffy (w/DJ) 2x
1956 El Barman Práctico - Julio Cesar Clave (5ª ed.) (Spanish, Buenos Aires)
1959 The Savoy Cocktail Book (w/DJ)
1950s 100 Cocktails - Bernard
1950s Cocktails -How to Mix Them - Robert (22nd printing) (w/DJ)
1950s All-In-Vue 84 Drink Recipes (booklet, 2 different covers)
1960 The U.K.B.G. Guide To Drinks - U.K.B.G. (3rd edition) (w/DJ)
1960 The U.K.B.G. Guide To Drinks - U.K.B.G. (3rd edition) 2x
1960 The Cocktail BAr by Charles (w/DJ)
1960 The Standard Bartender's Guide - Patrick Gavin Duffy (paperback)
1960 Wir mixen - Udo Henseler / Bernhard Weichsel (German)
1961 The Diner's Club Drink Book (w/DJ)
1962 Bottoms Up - Ted Saucier (2nd, Revised, in box)
1963 Shaking In The 60's - Eddie Clarke (w/DJ) 3x
1963 Shaking In The 60's - Eddie Clarke, 3x
1964 Manual del Bar - Cocktails - AMBA (2ª ed.) (Spanish, Buenos Aires) w/DJ. signed by AMBA members
1964 Manual del Bar - Cocktails - AMBA (2ª ed.) (Spanish, Buenos Aires)
1965 The U.K.B.G. International Guide To Drinks - U.K.B.G. (4th edition)
1965 Complete Guide to Cocktails - John de Kuyper
1967 Old Mr. Boston Deluxe Official Bartender's Guide (40th printing)
1985 Cocktails - The Present from The Past (The Savoy Cocktail Book, "Silver" Cover)

01.10.2011

Standing Ovations: John Gertsen brought Bartending to TED Talks...

Hy's Tom Collins Mix

Year ago, I visited a bar in Boston. Park No. 9. And, all of a sudden, I had one of this very rare 110% nights in a bar. John Gertsen was behind the bar and mixed me the best Jack Rose I have had in my life. His drinks made me speechless. But seeing him bar tending this crowded bar made me even more speechless.

John changed his working place. He opened a bar called DRINK at Forth Point in Boston. -> DRINK
So I meet him at Cocktail & Spirits Paris and saw his amazing talk and had an amazing time with him again.

Great Guy!

And now, he made me speechless again. TED Talks to me is one of the greatest places on the Web and now, he is the first Bartender, I have ever seen doing a TEDx Talk.

Well Done John, spread the love!


30.09.2011

6.Oktober 2011 - Der Tag des Bartenders - Feierlichkeiten in Hamburg. Und meine BCB Cantinero Aktivitäten...

Vorab: Sie erhalten hier im Text zwei Einladungen. Zum ersten zum Tag des Bartenders in Hamburg, und dann zur Bacardi Speak Easy Bar auf dem BCB. Beides sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Halten Sie durch!

Seit geraumer Zeit schon erforsche ich die Geschichte der für mich wohl legendärsten Bartender Vereinigung der Welt - Des "Club de Cantineros". Und seit einigen Monaten mache ich dies mit freundlicher Unterstützung von Bacardi - denn diese beiden Player waren mit die wichtigsten Einflüsse auf die Bartender Szene Kubas vor Castro.

Die Gesichte dieser Elite Vereinigung der Besten Bartender Kubas, gegründet 1924 und aktive bis kurz nach der kubanischen Revolution 1959 ist unglaublich. Nie wieder habe ich von so einer erstklassigen, bedeutenden, machtvollen und "reichen" Bartender Vereinigung auf der Welt gehört (Travel Mixologists hätten es beinahe geschafft...)

"Schuld daran" waren zunächst die "Umstände". Die Prohibition trieb die durstigen Amerikaner auf das nahegelegene Kuba und das verschlafene Städtchen Havana wurde über Nacht zum millionenfachen Ausflugsziel der Amerikaner. Was zu dieser Zeit in Havana passierte, war unbeschreiblich. Und auch nach der Prohibition bliebt Havana "der" Hang out zum Trinken.

Spätestens nach dem Krieg gab es einen unglaublich vermögenden Jet Set der in Havana feierte. Die Schönen und Reichen flogen auf die Insel, die Luxus Hotels und Bars lieferten sich eine Material Schlacht um die zahlende Kundschaft und selbst die amerikanische Mafia erklärte Havana zum Besten Platz um mit Glücksspiel und Alkohol Geld zu verdienen. Es gab Bedarf für zehntausende Bartender. Und im Club de Cantineros sammelten sich die Besten.

Diese Geschichte ist für mich eine fantastische Bartender Story. Und dank der Kooperation mit dem Hause Bacardi und dem Zugang zum großartigen Archiv in Miami konnte ich schon einige sehr interessante Fundstücke auftun.

Eines ist mir heute in die Finger "gekommen". Aus der Zeitschrift "Revista Coctel" des Club de Cantinero Cuba. Jahrgang 1958 . Ausgabe 18:


Es geht um den Tag des Bartenders - Gabriel Toldi war so frei zu übersetzen:

"El "Dia del Cantinero" (The Day of the Cantineros) is celebrated, as our readers know, on the first Thursday of every October.

For the Cantineros, that date has different reasons of interest, from highlighting its social function, to showing that it is a profession to be the Bartender between the companies and the consumers...

The "Cerveceria Tropical", as graphically unveiled in this Magazine last November, on the public holiday celebrated "El Dia del Cantinero" (The day of the Bartender) at the Gardens of "La Tropical," the President of "Club de Cantineros de la Republica de Cuba," Julio Perez Barriero gave a check to the value of one thousand pesos. And in following, handed "La Polar" and "Hatuey", a cheque of one thousand pesos each.

Thanks, many thanks to "La Tropical", "Polar" and "Hatuey" for the distinctions made to "Club de Cantineros de la Republica de Cuba." The Bartenders, and their affiliates, are filled with gratitude to correspond to such courtesy and attention of these three enterprises."

Also, wie es so scheint, haben meine  "Besten Bartender der Welt"  einen Tag des Bartenders gefeiert.

Einladung Nummer 1:

Am ersten Donnerstag jeden Oktobers. Sozusagen, konnten sie eigentlich nicht wissen, mein BCB Warm up.  Und genau das werde ich in diesem Jahr wieder aufleben lassen. In Hamburg. Und, pardon: NUR FÜR BARTENDER. Keine Gäste, Connaisseure, Freunde der Bar, etc.  

Nein - Dieser eine Tag: Nur für die Damen und Herren BARTENDER des Landes.

6. Oktober 2011 - Tag des Bartenders - Feierlichkeiten zu Hamburg, Beginn 20.00 Uhr.

Wer sich wie wir anständig feiern möchte, schickt mir für eine Anmeldung bitte eine Email an joerg @jrgmyr.net .  Gerüchten zufolge konnten der temporäre Club de Cantineros Hamburg, wie in der guten alten Zeit, einen Sponsor für das Ganze finden. Ich würde mich sehr freuen, den einen oder anderen Kollegen an diesem Abend begrüßen zu dürfen. 


Einladung Nummer 2:

Der Club de Cantineros hat eine Facebook Seite, über den wir nunmehr einen Großteil der Inhalte publizieren werden.


Und falls Ihnen der Club de Cantineros auf FB schon "gefällt" (sei Ihnen hiermit empfohlen), haben Sie seit heute Zugriff auf eine weitere Seite des Clubs. Der BCB 2011 Seite: 

BCB 2011 FB APP - könne Sie nur sehen, wenn Sie ein "Fan" der Seite sind...

Und im BCB 2011 App (Roter Pfeil)  können Sie, und NUR DA, ein Ticket für Vorträge der BCB BACARDI SPEAK EASY BAR reservieren: 

Dort werden Jose Sanchez Gavito (Bacardi Masterplan), Hasan Sivirkaya, Ro Simpson, David Cordoba, Steffen Lohr und meine Wenigkeit Vorträge geben. An beiden Tagen. Ich erzähle z.B. vom Club de Cantineros (Und ich brenne drauf all diese Geschichten endlich LOS ZU WERDEN)

Die Plätze sind auf jeweils 50 limitiert. Anmeldung nur über die FB App. Ich werde geflissentlich Email, SMS und andere neuzeitliche Kommunikationswege diesbezüglich ignorieren (und man möge mir glauben, das kann ich gut!)

Ok, eine gute Nachricht habe ich: ab ca. 17.00 Uhr ist die Bacardi Speak Easy Bar jeden Abend auf wohl verdiente "Feierabend" Drinks bis ca. 20.00 Uhr "geöffnet".  (Die schlechte Nachricht: ich mache einen teil dieser Drinks...) Aber die Vorträge nur auf Anmeldung. Also, Hier Fan werden und Plätze sichern:


Ach ja, und ich habe mit Steffen Lohr ne Wette laufen, das meine Spots eher ausgebucht sind als seine... könnten Sie mich bitte nicht hängen lassen?


15.09.2011

"Exceeding Expectations: The Essence of Luxury " Alex Kratena from Artesian Bar London at Bar Symposium Warsaw

Mr. Kratena from outstanding Artesian Bar Langham Hotel London talk about luxury service in the Bar Industry. Held at Le Lion Warsaw with lots of Bubbles ....

http://www.artesian-bar.co.uk/artesian.html






If you want to download this as a video podcast on your iPhone check this link:

14.09.2011

The mind knows not, what the tongue wants...

Ich habe mir hier erlaubt, Herr Huberts Gedankenschlürfen zu kommentieren. Es ging um einen unfreundlichen Bartender. Und in den Kommentaren im Anschluss ein wenig um den Tenor, das wir Bartender gefälligst alles zum Wunsche des Gastes zu servieren haben. Dem kann ich nur widersprechen. Selbstverständlich gilt es diese Erkenntnis gekonnt umzusetzen. Der Gast muss Glücklich bleiben und respektvoll bedient werden. Domino MJ hat in den Kommentaren ein Video vom legendären TED talk empfohlen. Eine großartige Anregung zum Thema Geschmack und Glückseligkeit. Eigentliche wurde hier alles gesagt : Film ab.




Hier gibt es TED Version mit deutschen Untertiteln
-> Howard Moskowitz

07.09.2011

"Steuerfalle" Trinkgeld- Trinkgeld kann steuerpflichtig sein - Gefahr für Gastronomen und Bar Betreiber

In meiner Artikelserie "Was verdient ein Bartender" habe ich mein, und die Gehälter unserer Bartender "offengelegt". Ebenso habe ich darüber geschrieben, welche Trinkgelder in unserer Bar verdient werden. Im Vorfeld habe ich mir erlaubt zu recherchieren, wie die aktuelle Steuersituation in Bezug auf Trinkgeld aussieht. Gemeinhin gilt: "Trinkgeld ist Steuerfrei". Doch Vorsicht, das könnte sich als gefährliches Halbwissen herausstellen. Was gerade größeren Gastronomen und Hotelier eventuelle zu hohen Nachzahlungen verpflichtet.

Wer sich in das Thema einließt, wird feststellen, das Trinkgeld fahrlässig seit dem 1.1.2002 als "steuerfrei" gesehen wird. Wenn ich mich recht eingelessen habe* ist dies allerdings nicht richtig.

"Steuerfrei sind seit dem 1.1.2002 Trinkgelder, die Arbeitnehmer anlässlich einer Dienstleistung von Kunden oder Gästen freiwillig erhalten, ohne dass hierfür ein Rechtsanspruch besteht. Das Trinkgeld muss vom Kunden oder Gast für eine Leistung dem Arbeitnehmer freiwillig als eine honorierende Anerkennung gezahlt werden und dem Arbeitnehmer unmittelbar zugute kommen…."

so aus einem Text bei Steuertipps.de

Und diesem und weiteren Links zum Thema, wird erklärt, das man mit dem Begriff Trinkgeld aufpassen muss. Trinkgeld ist nur unter bestimmten Bedingungen steuerfrei. Es gilt sozusagen, den steuerrechtlichen Definitionen von Trinkgeld zu entsprechen.

In vielen, gerade größeren Betrieben, wird das Trinkgeld gesammelt und am Ende der Schicht, Woche, des Monats nach einem Schlüssel ausgezahlt. Oft wird dieses noch, sozusagen betrieblich angewiesen, durch einen Mitarbeiter erledigt. Damit befindet man sich meines Wissens  steuerrechtlich auf sehr dünnem Eis. Durch diese Art Tronc verliert das Trinkgeld seinem erwähnten Charakter und wird zum Lohn gerechnet. Neben der Lohnsteuer werden sich dann in Kürze auch die Vertreter der Sozialabgaben melden. In größeren Betrieben kommen so schnell mehre Tausend Euro pro Monat zusammen. Auf einige Jahre gerechnet kann man da mit fünf,- bis sechsstelligen Nachzahlungen rechnen.

Ich möchte hier eindeutig klarstellen, das ich keine Kompetenz besitze hier irgend jemanden steuerlich rechtskräftige Hinweise zu geben und verweise an Steuerberater etc für rechtskräftige Auskünfte.

Dennoch erscheint mir diese bislang wenig beachtete Definition von Trinkgeld einer genauen Betrachtung notwendig. Hinzu kommen "Grauzonen". Was ist wenn das Personal am Ende der Schicht den Tip unter sich aufteilt, eventuelle einen prozentuellen Satz ohne Anweisung der Geschäftsleitung an Küche/ Spüle/ Service etc abgibt? Würde dies schon ausreichen, um Trinkgeld seinen steuerfreien Charakter zu nehmen? Wenn dies ohne Wissen der Geschäftsleitung passiert - ist diese dann dennoch für eventuelle Nachzahlungen haftbar? Fragen über Fragen...

Es gilt dies von Fall zu Fall zu prüfen und mit seinem Steuerberater zu klären. Eines ist nur klar: Steuerfrei ist Trinkgeld pauschal nicht. Jeder Bar Owner sollte eindeutige Regelungen treffen, die dafür Sorge tragen, das die Handhabung des Trinkgeldes steuerlich nicht als Wandlung in Gehalt ausgelegt werden kann.

Innerhalb eines hart arbeitenden Teams mag diese Regelung dann nicht mehr gerecht ausfallen - aber man kann davon ausgehen, das das Finanzamt diese Argumentation nicht wirklich interessiert.

04.09.2011

Happy Birthday: "Frederic Tudor, the Ice King"

Heute, vor 228 Jahren wurde Frederic Tudor geboren. So fand ich es heute auf der FB Page von Hoshizaki Ice Makers Europe. Er gründete die Tudor Ice Company und brachte Natureis in die entlegensten Winkel der Welt. Was für ein Aufwand! Dem Mann kann gar nicht genug gedankt werden.

#Sonntägliches Lesevergnügen...

Pflichtlektüre: "BBB" - Baumanns Bar Blog - Baumann is Back!

BBB


Schön: das versüßt einem den Sonntag erheblich! Marcel Baumann, seit einiger Zeit, zumindest was Soziale Medien angeht, "abgetaucht", meldet sich zurück.

Ganz nach meinen Alliteration liebenden Geschmack:

Baumanns Bar Blog - macht jetzt schon Spaß zu lesen. Bravo Marcel - Pflichtlektüre!

03.09.2011

Leseempfehlung für Bartender: How to cut someone off

Jeffrey Morgenthaler beschreibt ein bekanntes Problem: Wann "stoppe" ich als Bartender, jemanden Alkohol zu servieren? Viel mehr noch, wann und wie komplimentiere ich diesen Gast aus der Bar? Der Text und die Kommentare sind reines Leservergnügen und eine hohe Schule langjähriger Erfahrung mit diesem Thema. Mit psychologischem Geschick und echter, langfristiger Gastfreundschaft, ist selbst so eine Situation händelbar. Der Artikel ist schon mehr als zwei Jahre alt, aber das Thema wird für Bartender denke ich immer aktuell sein.

How to cut someone off?

01.09.2011

MY BAR - new APP for Cocktail Geeks by Martin Doudoroff / Mixologytech

My Bar - Simple home bar management for iPhone & iPod Touch with RedLaser™ barcode scanning

Details: http://mixologytech.com

Derzeit fehlt Martin ein Zugang zu einer wie er sagt "europäischen" Scan Code Datenbank. Allerdings wächst sein "europäischer" Bestand. Man selber kann seine Artikel und Fotos der My Bar Datenbank zur Verfügung stellen. Je mehr User, desto größer die Datenbank. Schon jetzt eine beeindruckende Auswahl. Ich hoffe, das sich so ein einfaches System auch in Europa durchsetzt. Die Idee ist gut, und ich bin gespannt, wie es sich weiterentwickelt.


31.08.2011

Der Trend geht zum "Zweit-Tonic" - 1724 - mein "Champagner Tonic"

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Als ich das Le Lion eröffnete, war mir eine Sache sehr wichtig: Die simplen, einfachen Dinge richtig gut zu machen.  "Gin and Tonic"  beispielsweise. Noch heute bekommt man in einigen Bars wirklich schlecht zubereitete Longdrinks und man fragt sich immer: Wie kann man einen so einfachen Drink eigentlich so dermasen versauen? Auch wirtschaftlich macht es wenig Sinn, solch einen "Schnelldreher" in schlechter Qualität zu servieren.

"Gin and Tonic" ist einer der meist verkauften Drinks im Le Lion. Diesen "Luxus" des schnell zubereiteten Drinks haben wir uns hart erarbeitet. Denn wir geben uns Mühe: auch oder gerade eben bei Longdrinks. Eine eher übersichtliche Auswahl von knapp 20 Gin Sorten kombiniert mit einem der Besten Eiswürfelbereiter (Hoshizaki) sowie einem großartigem Filler: Fentimans Tonic.  Und auf Wunsch einer ordentlichen Citrus-Zeste.

Und jeder ernsthafte Bartender hört an einem vollen Bar Abend nichts lieber als eine Bestellung wie "Vier Gin & Tonic, bitte" von der gerade eingetreten Gäste-Gruppe.

Vor kurzem habe ich das Tonic Water 1724 aus Argentinien probiert, und nenne es seit dem mit einem Augenzwinkern mein "Champagner Tonic". Elegante Perlage, wie bei gutem Jahrgangs-Champagner, feine sehr schöne Zitrusnote, eleganter Bitter Ton. Eines der besten Tonics, die ich je probiert habe.
Vor einiger Zeit hatten wir einige Trays des ebenfalls geschätzten Fever Trees im Le Lion und schon da war mir klar: Eine Bar die Gin and Tonic liebt, braucht nicht fünfzig, siebzig oder hundert Gin Sorten -  sondern neben gutem Eis eine Auswahl an passenden Tonic Watern!

Warum? Weil diverse Gins ganz unterschiedlich mit verschiedenen Tonics funktionieren. Fentimans ist grossartig, frisch mit starker Perlage. Ein ordentlicher Beefeater funktioniert beispielsweise erstklassig mit Fentimans. Aber Hendricks Gin ? Wird komplett von Fentimans Säure erschlagen. Fever Tree, besser noch 1724 Tonic, machen hier einen sehr guten Job. Und so lässt sich die Kette der Vergleiche fortführen.

Seit gestern servieren wir im Löwen 1724 Tonic  und Fentimans  Tonic. Und decken damit  durch zwei sehr unterschiedlichen Spitzen Tonic Water ein interessantes Spektrum ab.

Mir, und dem einem oder anderem Gin and Tonic Liebhaber, ist damit klar: Der Trend geht zum "Zweit-Tonic"




--
Disclosure: Im Texte lobe ich in nahezu unerträglichem Masse die Firma Hoshizaki. Ich habe in diesem Jahr eine dreitägige Veranstaltung für diese Firma durchgeführt, bei der mir zum daniederknien hohe Tagessätze gezahlt wurden (Von der in Rechnung gestellten Planungsphase einmal ganz zu schweigen).
Unabhängig von diesen Monitären Verstrickungen bin ich der festen Überzeugung, das diese Firma tatsächlich die derzeit besten Eiswürfelbereiter herstellt. Derzeit benutze ich z.B. fünf Modelle aus dem Hause in zwei Firmen und bin seit 7 Jahren nie enttäuscht worden. Möge der mündige Leser sich sein Urteil bilden.

25.08.2011

Leseempfehlung für Bartender (und Eltern): GENERATION WODKA - Wie sich unser Nachwuchs mit Alkohol die Zukunft vernebelt.

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Ich habe den lebenswertesten Beruf der Welt. Ich bin Bartender. Wirt. Schankkellner.

Das was den Beruf für mich so großartig macht, hat im Grunde genommen sehr wenig mit dem Verkauf von Alkohol zu tun. Ich verkaufe Atmosphäre, Zwischenmenschliches, Kultur,, Lifestyle, Nachtleben,  Begehrlichkeit, und vieles mehr. Aber ebbend auch:  Alkohol. Und wenn wir Ihn schon verkaufen, sollten wir wissen wir wir Ihn anständig servieren. Eine Bar ohne Alkohol ist für mich keine Bar.  Und ich liebe die Bar. Die alkoholische Bar. Aber, ich weiss damit umzugehen.

Wenn ich arbeite, trinke ich in der Regel nicht, oder sehr mässig. Andererseits bin ich kein Kind von Traurigkeit, wenn es einen Anlass dafür gibt. Feste Feiern - da sag ich nicht nein. Alkohol ist ein fantastisches Kulturgut!

Ich habe so gut wie keinen Alkohol zu Hause und habe nur in sehr seltenen Momenten Alkohol alleine getrunken. Allerdings gehe ich sehr gerne alleine in eine Bar, da trinke ich dann auch. Für mich hat das Trinken immer einen sozialen und kulturellen Aspekt. Trinken um der Wirkung wegen, zumindest an erster Stelle, ist nicht mein Fall.

Das scheint bei der Generation Wodka anders zu sein. Wolfgang Büscher, Bernd Siggelkow und Markus Mockler haben ein durchaus schockierendes Buch über den Ist Zustand  unser Gesellschaft geschrieben. Vielmehr über das KOMA Saufen bei Jugendlichen. Nein, wenn wir ehrlich sein wollen, bei Kindern.

Und das Buch hat mich beeindruck. Ob wohl ich, Berufs und Gesinnungsmässig solch einem Buch eher kritisch gegenüberstehen sollte.

Die Kapitel des Buches wechseln zwischen Fakten und reale Erzählungen von trinkenden Kinder. Von 10 (!) bis 17 Jährigen. Die Geschichten der "Kinder" haben mir ein wenig die Sprache verschlagen. Die Fakten ebenso. Einige Auszüge:

  • "Dieses Buch ist wichtig weil mittlerweile jeder zehnte Jugendliche unter 12 Jahren Alkohol trinkt - und zwar regelmässig"
  • Ein siebenjähriger Junge ist im November 2009 mit einer lebensgefährlichen Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus geliefert worden. Passanten hatten Ihn krampfend auf einem Spielplatz gefunden. Er hat sich mit seinem zwei  Jahre älteren Bruder besoffen
  • Ein Junger Mensch der mit 12 Jahren regelmässig anfängt zu trinken wir nicht älter als 25 - die Organe versagen. Und das passiert regelmässig in Deutschland
  • In Deutschland leben derzeit ca. 2,5 Millionen Alkoholiker
  • Im Zeitraum von 2004 bis 2009 stieg die Zahl der alkoholbedingten Klinikbehandlungen von Jugendlichen um 80 Prozent an.
  • Im Saufen spielen die Deutschen in der Champignons League, mit guten Aussichten hin und wieder den Weltpokal zu gewinnen

Einiges davon kommt Ihnen vielleicht bekannt vor. Einiges hat mich unangenehm überrascht. Und die Autoren schaffen etwas, was nur die wenigsten bei solchen Thematiken schaffen. Sie behalten das rechte Auge für die Zusammenhänge. Das macht das Buch lesenswert. Denn, schuld an trinkenden Kindern sind hier nicht die Gastronomen. Und das Trinken als solches wird auch nicht verteufelt.

"Positive formuliert: die Mehrzahl der Menschen kann mit Alkohol umgehen und weiß zumindest ungefähr, wo die eigenen Grenzen sind"

"Insgesamt ist der regelmässige Konsum bei Minderjährigen in den vergangenen Jahren zurückgegangen, sogar sehr deutlich, von 44 Prozent im Jahr 1979 auf 29 Prozent im Jahr 2008"

Allerdings, die Härte mit der die heute trinkenden Jugendlichen und Kinder "zuschlagen" ist unglaublich extrem (und ich hätte das so nicht eingeschätzt). Dabei, das zeigt das Buch auch, geht es nicht um sozial Schwache Schichten, oder wie es hier oft genannt wird "bildungsferne Schichten.  Ganz im Gegenteil: Abiturienten führen das Ganze gelegentlich an.

Es geht darum, das dieses Koma Trinken in allen Gesellschaftsschichten zu Hause ist. Das Buch zeigt, warum Kinder trinken und wer sie "beliefert". Es zeigt ganz nachvollziehbar, das die viele Fehler von den Eltern gemacht werden. Die Spirituosen Industrie mit Alkopops und Ihrer Werbung die Zielgruppe Kind / Jugendlicher anspricht ist im Visier. Und das Kinder Ihren "Stoff" in der Regel beim Kiosk, an der Tanke und im Supermarkt beziehen - nicht in der Kneipe. Die Politik  wird angesprochen, die Steuergewinne etc. Ein Blick in alle Richtungen - nur der Gastronom wird hier nicht, wie sonst so oft üblich, Generalverdächtig. Ich will unseren Berufsstand hier nicht von Verfehlungen lossprechen, aber das Buch zeigt nachvollziehbar, das das Übel wenig mit Gaststätten etc. zu tun hat.

 

Und das Autorenteam fordert Sofortmassnahmen ein, mit denen ich eigentlich zu großen Teilen leben kann.

  • Alkoholverbot in der Öffentlichkeit
  • Promille Grenze im öffentlichen Nahverkehr (wird die Taxi Lobby gerne hören)
  • Kein Verkauf an Tankstellen
  • Verschärfte Bedingungen im Supermarkt
  • Höhere Preise für Hochprozentiges
  • Risikohinweise auf Flaschenetiketten
  • Einschränkung der Alkohol Werbung
  • Mengen anpassen
  • Striktes Alkoholverbot für Schwangere

Sicherlich, einiges ist schwierig. Risikohinweise auf Flaschen bitte nicht, bringt eh nichts. Mengen anpassen scheint mir ebenso schwierig. Und ein militantes Alkoholverbot für Schwangere finde ich ebenso fragwürdig. Ein Glas Champagner werde ich auch keiner Schwangeren vorenthalten.

Aber, das Thema wird, so oder so, in naher Zukunft stark sensibilisiert werden. Und wir müssen aufpassen und selber dafür sorge Tragen, das der Schmale Grad gekonnt gegangen wird.  Daher finde ich dieses Buch lesenswert. Denn Alkohol, eine der wenig legalen Drogen, kann ein teuflisches Zeug sein. Und wir sollten aufpassen, das es nicht wieder ganz verboten wird. Das fordert einen verantwortungsvollen Umgang, gerade von uns.

Daher, und dies überrascht mich selbst, eine Leseempfehlung für ein Buch, welches sich kritisch mit Alkohol auseinander setzt.

"Bartenders Garage Sale": 1. Hamburger BAR Markt- Welt Idee von APS

1 HH BAR MARKT

 

SAVE THE DATE … ich, wir, sind dabei. Ich habe einen Tisch gesichert. Die Lager und das Bureau werden leergefegt. Ich freue mich auf den ersten Bartender Flohmarkt …. Welt Idee - Wie ich finde! Vielleicht auch zum BCB ?

20.08.2011

Bartender vs Mixologists - alea iacta est: "Holger"

Holger, Schankkellner in einer Gaststätte in Berlin.


Seit einigen Jahren taucht immer wieder eine Frage in Bartender Kreisen auf. Ist das anfänglich so beliebte Wort Mixologist nicht eine künstliche Erhöhung seiner selbst? Will da jemand mehr gelten, als er ist? ...

Die Diskussion darüber reist nicht aber. Ich selber habe diese an einigen Stellen geführt. 2011 allerdings, scheint die Lösung auf diese Welt-Frage gefunden zu sein. Nein, nicht "42" aber ähnlich komplex: "Holger".

Kurzum, wenn interessiert das noch? Möge es sich der eine oder andere Barshow Referent und Kolumnen Schreiber zu Herzen nehmen. Die tausend mal gehörten Abhandlungen zu diesem Thema interessieren niemanden mehr. Die Antwort ist klar :"Holger". Darauf ein Bier bitte. Vom Schankkellner.


09.08.2011

An open letter from Mike Nield - G&J Greenall welcomes new ownership


Dear partners and friends,

I am writing to you all with very positive news.

For the last 10 years G&J Greenall have been a small part of the AHG / De Vere hotel group.  However, as of 11:30 pm on Friday night, G&J Greenall became a truly independent drinks organisation.

G&J Greenall Spirits Holdings Ltd, headed by Enzo Visone and Warren Scott, concluded the purchase of G&J Greenall from the AHG / De Vere group.  Enzo brings with him 25 years of drinks industry experience, having over seen the aggressive expansion of the Skyy Campari Group through the 1990's and early years of the 21st century.  Enzo and Warren have become non-Executive Directors of the new Greenall entity.

The message is very clear. 

G&J Greenall remain an independent gin and vodka manufacturer, sales and marketing company.  There is no change to the Board or any members of the staff at G&J, there are no conflicts of interest as a result of this change, and there is no change to the product portfolio offered by G&J Greenall.  We believe that the changes will only be beneficial - we are now a 100% focused drinks company, with a leaner, more knowledgeable and more responsive senior executive structure.   We look forward to the future, with our trusted partners, with re-newed enthusiasm.

If you have any questions, please don't hesitate to contact me this week before my Summer vacation.

Please feel free to pass this information on to all key customers.

With best regards and raising a glass to the exciting times ahead of us,

Mike Nield

Formal press release below.

 

A NEW CHAPTER FOR G&J GREENALL

G&J Greenall, the UK’s  leading distiller and bottler of super premium quality gin and vodka welcomes new ownership and looks strong for future growth

The agreed deal is in the form of a management buy-in, buy-out and sees the formation of a new company, G&J Greenall Group Limited, led by the current CEO Christian Rose alongside new non executive directors Enzo Visone and Warren Scott.

The Warrington distiller, which celebrates 250 years of continuous distilling in 2011 produces over 50% of the UK's own label gin and vodka plus super premium branded gins and vodka including the number two mainstream branded gin in the market, it has been a part of the De Vere Group until the sale.  Total sales in the year to the end of December 2010 were £50m.

A core business focus will be the strengthening of the branded portfolio, which includes Greenalls gin alongside recent launches of Bloom and Berkeley Square.

The new ownership comes following the recent successful launch of the portfolio into the US market and an amazing turn around in the company over the past two years.

Christian Rose, CEO of newly formed G&J Greenall Group Limited said; “This represents an extremely exciting time for the company as we look towards the future of our business.  Never before have we been more focussed on our branded portfolio of products alongside our third party bulk and bottling contracts.


The move is intended to strengthen the position of G&J Greenall as one of the UK’s leading distillers of quality spirits and indeed,the future of the entire business overall.  We will be working closely with the current management and new investors to continue our recent growth and capitalize on our innovations in both the on and off trade.”





08.08.2011

21 rules for Bartenders and Bar Owners - from 1884.

From the Book: "The Complete Bartender -  The Art of Mixing plain and fancy Drinks" - Albert Barnes,  Metropolitain Hotel New York City, 1884:

The Bartender's Bible Maxims

  1. Be neat and clean in dress
  2. Keep your bar in the same condition
  3. Keep your tumblers free from finger marks and grease.
  4. Have your bottles carefully labelled and in their proper places
  5. Should you keep a fancy bar, see that the various articles are arranged to the best advantage.
  6. Keep your mirrors like polished gold, for they are the most noticed of all adornments
  7. See that the floor is well kept and the spittoons in such places that the customers will not fall over them
  8. Be polite and attentive, but not intruding
  9. Know when to talk and when to keep silent
  10. Avoid profanity in yourself, do not notice it in others
  11. Drink as little as possible behind your own bar
  12. Keep pure liquors for a good trade.
  13. Never overcharge a stranger
  14. Do not encourage arguments, and when in one be uncommittal
  15. Be as honest to yourself as to your customers. This rules works both ways.
  16. A poor man may be a gentleman, as well as a rich one - don't forget it.
  17. Know your rights and protect them.
  18. Regular hours for business, and attend to your business.
  19. Look cheerful and happy, even thought you feel blue and heavy.
  20. Always keep sober
  21. Never sell to a drunkenk man, by so doing you place yourself within the power of the law

I found this as a scan at the Canadian Professional Bartender Association. Cheers to Canada ! Go and visit them at FB : www.facebook.com/canadianbartenders

I love 16... but, to be honest. I love them all!

05.08.2011

Was verdient ein Bartender …? Teil 5. Warum Bar Owner Ihre Arbeitsverträge checken sollten. Bar/Tender als Marke

Ein Bartender arbeitet in einer Bar. Richtig, oder? Nun ja. Zum Teil. Eigentlich ist das schon eine recht genaue Umschreibung des Berufsbilds Bartenders. Aber dennoch, hat sich dort in letzter Zeit etwas geändert. Sicherlich, es gab und gibt bei "Bar" unterschiedlichste Betätigungsfelder. Bar ist nicht gleich Bar. Café, Club, Restaurantbar, Hotelbar, Pool Bar, Casino Bar, Beach Club, Espresso Bar um nur einige zu nennen. Und dann kommt noch Event und Catering dazu. Show und Flair Bartender. Die Vielfalt ist beachtlich.
Und dennoch hat sich gerade "Branchen intern" einiges verändert. Der Brand Event hat das Spielfeld betreten. Brand Event? Nun ich rede hier nicht von der Markteinführung eines neuen Automobils oder Smartphones. Sicherlich auch, oft lukrative, Brand Events für Caterer. Ich rede hier von Brands aus dem Bereich Bar. Spirituosen Brands vorne an. Aber auch das ganze drum herum um die Bar. Zubehör, Gläser, Eis, Tools, Bücher ...etc. Das ganze drum herum. Das Bar Business.
Was hat sich hier geändert? Global, aber auch in Deutschland ist folgendes passiert: Die Industrie Brands (das Bar Business) haben für sich erkannt das Ihnen erfolgreiche Bars, aber auch einige Bartender (Microbrand Bar und Bartender) bei der Vermarktung Ihrer Produkte innerhalb der Branche durchaus behilflich sein können.  Das heißt Sie haben erkannt das eine erfolgreiche Bar und ein namhafter bzw., gut vernetzter Bartender in unserem kleinen Mikrokosmos Bar Business Ihnen einen Mehrwert verschaffen können, der es wert ist, diese über den Wert Ihrer eigentlichen Arbeit hinaus zu bezahlen. Kurz: Die Marke Bar und die Marke Bartender spielen in unserem Business zunehmend eine Rolle.
Sicherlich, der ehrbare und anständige, vielleicht auch etwas konservative Bartender unter Ihnen wird die Hände über dem Kopf zusammenschlage.  Bartender ein Brand? Was soll denn diesee Quatsch?
Richtig, ich kann Sie ja verstehen. Aber Sie können es drehen und wenden wie sie wollen. Menschen nehmen Sie wahr. Gerade innerhalb der Branche, gerade seit Web 2.0 und Social Media. Sie können das gerne Ihren Leumund nennen - wenn Ihnen Brand zu bsurd erscheint. Und das ist auch etwas Charmanter. Am Ende des Tages sind Sie als guter, aufgeweckter, kommunikativer Bartender ein Brand. Punkt. Nennen Sie es wie Sie wollen. Und ein Brand hat seinen Wert. Gerade für unsere Bar Business, gerade für Spirituosen Brands. Sie sollten das erkennen. Viel mehr noch, auch die Bar sollte das erkennen.
In kürze: Brands promoten Ihre Spirituosen etc.. Bar und Bartender werden ein klein wenig zu (Rock) Stars innerhalb der Branche. Dies kann ein lukratives Geschäft werden. Oft SEHR kurzfristig, darüber gilt es nachzudenken. Gute Tagessätze sind aber ein Geschäft.
Tagessätzte von mehr als 400,00/500,00 € sind bei namhaften Multiplikatoren der Branche hier zulande der Anfang. Wir verlassen hier den Bereich wo der eigentliche Wert der Arbeit gezahlt wird. Tagessätze von 1000,00 € und darüber hinaus sind derzeit bei Bartendern nationale Spitzenklasse.  Mehrere 1000,-  € pro Tag sind in unserer Branche absolutes  internationales, Spitzenniveau.  Dieses wird von einigen Dutzend Bartendern Global derzeit erreicht.
Und man darf diese Werte nicht auf die Goldwaage legen. Es gibt eine Menge Spielraum. Gerade bei Internationalen Event kommt viel zusammen. Aber dennoch werfe ich Sie mal in die Runde - so undifferenziert wie sie sind.  Ich glaube, ich habe da etwas Erfahrung.
Wir sind hier noch weit entfernt von fernsehbekannten Köchen. In Deutschland sind Summen von 10.000 € pro Tag für Events von bekannten Köchen schon ein recht hoher Satz, werden aber realisiert. 5000,- € sind da keine Seltenheit.
International, Jamie lässt grüßen, werden 20.000 und mehr angesetzt.  Ich rede hier nicht von Werbeverträgen und Kompanien, so etwas wird individuelle verhandelt.
Wir sehen. auf der anderen Seite, können gastronomische Berufe: Koch, Sommelier und Bartender, sehr lukrative sein. Der Bartender hat hier allerdings ein Problem. Alkohol wird im Fernsehen nicht kommuniziert. Die TRINK Show scheint politisch unkorrekt. Der Koch ist die Spitze dieser Schöpfung. Das Format Koch Shows erschöpft sich zwar gerade und der Mark ist ziemlich satt aber immerhin - noch steht er an der Spitze.  Der Sommelier ist geduldet. Wein ist "cool" und gesellschaftlich akzeptiert. Wein hat nach außen hin einen gewissen interlektuellen Charakter (was für ein Quatsch) und damit eine Wertigkeit. Der Sommelier darf schön brav an der Seite des Starkoch aufschlagen und 10 Minuten was über Wein erzählen. Immerhin. Das sichert ihm sicherlich ein gesundes Mittelfeld in der Lücke zwischen Top Tagessatz Bartender und Top Tagessatz Fernsehkoch. Der Barkeeper bleibt draussen. Spirituosen im Fernsheen - no way! Verlogene, feige Welt. Aber wir finden schon unseren Weg. Innerhalb unserer Branche steigt der Bedarf an talentierten Multiplikatoren und damit deren Tagessätze bereits.
Neben dem Bartender wird eher noch die Bar als Marke, gerade außerhalb unserer Branche, wahrgenommen. Wenn heute eine Spirituosen Marke Ihren Brand Event in einer Stadt machen möchte, besteht für Bars zunehmend durchaus die Möglichkeit, deutlich höhere Raummieten etc. bei solchen Veranstaltungen zu erzielen. Wenn du DIE (neue) Bar in der Stadt bis, der Platz wo der Brand einfach stattfinden muss, und der am besten noch von keinem anderem Brand "verbraucht" wurde, dann viel Spaß beim ausloten des Preises. Und nicht zu tief ansetzen bitte. Sei mutig!
Die Marke der Bar ist darüber hinaus auch öfter das Bindeglied in ein breiteres Publikum. Wenn die Bar "Die Bar" einer Stadt ist, wichtiger Teil des Nightlifes etc., wird Sie sich diesen Faktor hoffentlich dementsprechend bezahlen lassen.
Also, wir haben die talentierten Bartender, und die Bars selbst, die mehr und mehr, derzeit noch innerhalb unsere kleinen Branche Bar Business, als Marke wahrgenommen werden.
Das sind doch gute Nachrichten oder? Da liegt etwas Geld auf der Strasse...
Langsam an. Eine Marke muss aufgebaut und geführt werden. Mit strenger Hand. Das erfordert Disziplin und Weitsichtigkeit. Meine Empfehlung für Bar Owner: Arbeitsverträge überarbeiten. Und dies bitte mit einem Rechtsanwalt. Für meine nachfolgenden Ausführungen übernehme ich keine Haftung.
Grundsätzlich können Nebentätigkeiten nicht grundsätzlich verboten werden. Das steht zwar in einigen Verträgen, ist aber nicht rechtskräftig. Wenn ein Bartender seinem Nachbarn im Garten hilft (schlechtes Beispiel für die Großstadt Berufe...),  auch gegen eine Bezahlung, kann man dies als Arbeitgeber nicht verbieten. Solange die allgemeine Arbeitsleistung nicht nachweislich leidet.
Anders hingegen sieht es bei berufsnahen Nebentätigkeiten aus. Die können sehr wohl eingeschränkt werden. Und das möchte ich dem geneigten Barbetreiber empfehlen. Ich habe die Arbeitsverträge des Le Lion kurz nach Eröffnung überarbeiten lassen und seit dem schließe ich jede Form der Tätigkeit im Bereich Spirituose, Bar, Schulung, Catering, Consulting etc. aus. Generell. Sie sollten das auch machen.
Ein Stammgast sucht einen Bartender für seinen Abend zu hause, kleiner Empfang. Oder ein paar Bartender veranstalten eine Party in der Stadt, laden viele Bartender aus der Stadt ein, lassen sich von befreundeten Spirituosen Partner die Party mit Ware sponsoren und machen so ein zwei Scheine "nebenbei". Wollen Sie das?  Hinzukommen die genannten Brand Events. Brands sind immer auf der Suche nach jungen Gesichtern die in der Szene hohe Multiplikatoren darstellen. Ihre Bartender machen dort ein paar Scheine extra. Wollen Sie das?
Gut, zum einen bin ich der Meinung das dieses ganze Feld mit zum Arbeitsbereich eines angestellten Bartender gehört. Die Bar sollte die Rechnung stellen, nicht der Bartender. Aber vielleicht sind da nicht unbedingt große Summen zu holen. Sie könnten ihren Bartender ja auch machen lassen, die zwei, drei mal. Hat er sich verdient.
Ich rate davon ab. Wichtiger ist Ihre Markenführung. Ich möchte die Marke Le Lion führen können. Ein wichtiger Teil dieser Marke sind unsere Mitarbeiter. Und ich möchte kontrollieren können, gerade weil diese Bereich Bar als Brand größer wird, wie unsere Bar nach außen dargestellt wird. Vielleicht planen Sie im zweiten, dritten Jahr den Ausbau zum kleinen privat Caterer, deshalb möchten Sie wissen, das ihre Bartender nicht privat für Gäste (oder schlimmer noch Caterer, Kollegen) arbeiten. Ich selber möchte kontrollieren ob und mit welchen Brand ich welche Deals mache. Wenn ein Bartender von uns sich, sei's auch nur indirekt, auf Grund von Freiware für Partys somit bei einem Brand verpflichtet, möchte ich das wissen und gegebenenfalls (besser in der Regel) unterbinden.
Und außerdem, wenn es zum Thema Brand Event kommt, man möge mir verzeihen, versauen einige Junge Kollegen die Preise. Das kurzfristige schnelle Geld, oder auch ein gewisser "Ruhm" im Kreise der Kollegen,  scheint hier manchmal im Vordergrund zu stehen. Kein Vorwurf, aber Erfahrung der letzten Jahre. Hier gilt es Preise aufzubauen und zu halten. Im Gegenzug müssen Sie sicher stellen, das Qualitative Arbeit abgeliefert wird, um diese Preise zu rechtfertige und ihre Bar richtig präsentiert wird.
Daher muss ich als Bar Eigner, der die Marke meiner Bar entwickeln möchte, jeden Alleingang eines einzelnen Bartenders unterbinden.
Stellen Sie sich einmal vor ein Bartender des Le Lion würde für einen Energy Drink Promotion Events machen. Nicht gut, oder? Selbstverständlich sollte ich als weitsichtiger Bar Eigner Interesse daran haben, das sich auch die Bartender weiter entwickeln. Und zur Marke Bartender, oder dem Leumund des Bartenders, wie sich dieser Entwickeln kann und dieser aufgebaut werden kann, später mehr.
Wichtig für Bar Eigner und Team: Die Marke der Bar ist der Fokus. Die Marke des einzelnen Bartenders hat sich da unterzuordnen.
Vielleicht erscheint Ihnen das hier alles zu hochtrabend. Auch ok. Meine Empfehlung ist nur: ändern Sie Ihre Arbeitsverträge. Sie müssen das ja nicht einschränken, sie sollten nur gegebenen falls die Möglichkeit dazu haben. Frei nach der Devise: Schön, drüber gesprochen zu haben ...
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Wichtiger Edit# : Mein Horizont ist beschränkt und einseitig. Ich bin mir sehr sicher, das Kollegen die stark im Flair Bartending sind, deutlich höhere Tagessätze erzielen (könnten). Das steht die Show, nicht der Alkohol, im Vordergrund. There is no business like Showbusiness...

04.08.2011

Über den Verlust der Kommentar Kultur - verfluchte Soziale Medien

Früher war alles besser ...

Was waren das für Zeiten. Der Bitters Blog. Stephan Berg startete Ihn Ende 2006. Und kurze Zeit später stieß ich dazu. Die anderen Gast Autoren gaben auf (oder fingen erst nie an). Und Berg und Meyer teilten sich den Kuchen auf. Büro Süd und bureau Nord wurden gegründet und von dieser Zeit an wurde im Blog alles rund um die Bar besprochen.  Es gründete sich eine neue kleine deutsche Bar Szene. Und zwei Jahre lang durften wir uns als deren inoffizielles "Leitmedium" sehen (diesen Begriff habe ich von einem Magazin für die Szenen Gastronomie geklaut, weil er so herrlich übertrieben ist). Zum offiziellen Medium hatte sich das Magazin für Barkultur

Wir schafften gelegentlich Zugriffszahlen von 100 Lesern pro Post. Wo hoo! Aber das tolle an dieser kleinen, eingeschworenen Gemeinde. Diese kleine Kreis kommentiere was das Zeug hält. Da wurden Meinungen ausgetauscht und über Tage besprochen. Es kamen ein paar Blogs hinzu. Mixology war ja eh schon da (und gern gelesen) Christian Niefanger zum Beispiel, Arnd Henning mit dem  (ursprünglichem) Bartender Lab. Man sprach von den "Bar Blogs"

Es kamen mehr und mehr Blogs dazu. Es traten Änderungen ein. Stephan und ich stelten den Bitters Blog ein, und mit der Zeit veränderte sich das ganze. Heute gibt es viele Blog von Bartender oder Connaisseuren - aber immer seltener bemühe ich meinen Google Reader diese anzusteuern. Ein bischchen ist die Luft raus. Überangebot? Oder einfach mein veränderter Fokus?

Gefühlt befasst sich heute nahezu jeder Post mir  Produkt Vorstellungen (oft auch nahe an der PR), deren Verkostungen und der Berichterstattung über irgend welche, manchmal langweiligen, Events von Spirituosen Firmen. Sicherlich, es gibt Ausnahmen. Gut so. Aber in der Summe ist die Luft raus. Bar Blogs ade ...

Die Szene ist tot, es lebe die Szene.

Und "unser" Online-Verhalten änderte sich. Es kamen viele Social Media Accounts dazu - allen voran FACEBOOK. Dort findet heute ein Großteil des Ausstausches statt. Und das ist in der Regel recht unterhaltsam.

Und dennoch, gerade ist es mir wieder bei der Artikelserie "Was verdient ein Bartender..." aufgefallen, hat das auch seine schlechten Seiten . Es gilt den Verlust der Kommentar Kultur zu beklagen. Der Verlust des digitalen Diskurses - fern ab von "I Like" und drei Sekunden Interesse. Kurz:  Egal auf welchen Blog man schaut - die Kommentare fehlen.

Und auch bei der Serie "Was verdient ein Bartender"  erhalte und lese ich auf Facebook Kommentare und Stellungnahmen mit fantastischen Meinungen. Aber diese Meinungen werden untergehen. Für immer verloren, für Minuten auf Facebook wichtig - das wars. Dann wieder weg. Was für ein großer Verlust!

Ich würde mich freuen, wenn die Damen und Herren die in den vergangenen Tagen so tolle Kommentare zum Thema auf Facebook verfast haben, diese hier unter den Posts als Kommentare posten würden. Sie sind es wert zu lesen. Tolle Geschichten und Meinungen - eine echte Bereicherung für meinen eindimensionalen Blickwinkel.

Meine Bitte. Kommentiert wieder in den Blogs ( Und am wichtigsten natürlich in meinem!).  Es geht sonst soviel verloren. Und diejenigen von Euch, die mir so großartige Emails zum Thema geschrieben haben, setzt Sie Bitte als Kommentar in den Blog. Ich wünsche mir den Diskurs. Nur braucht der Struktur. Kommentare im Blog sind struktiert, nachvollziehbar und bleibt erhalten. (keine Angst, wenn man sich anmeldet, kann man diese auch bearbeiten und löschen, falls man nach einem Tag doch nicht mehr so glücklich drüber ist)

Blogs leben von Kommentaren. Heute erreichen meine Post auf jrgmyr.com bei guten Post 500 und mehr Leser am ersten Tag. Bei Verdienstoffenlegungen bin ich bei fast 2000  :) in den ersten 24 Stunden. Und fast kein Kommentar weit und breit. Verstreut über soziale Medien, findet man diese überall. Und Sie sind es wert gelesen zu werden. Also, Zeit für einen Diskurs...

 

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Ein kleines Edit: Es gibt natürlich auch einige großartige, teils neue, Blogs. Dazu in Kürze mehr.

Breaking News: Gruppo Campari acquires Sagatiba Cachaça - Time for Barizil Negronis

Well, it's offical: John Gakuru, global Brand Ambassador Sagatiba, posted it on Facebook.

Sagatiba Cachaça is now part of the Campari Company. From the official News:


Continued strong growth across all key indicators in the first half of 2011 Acquisition of Sagatiba, the leading super premium cachaça in Brazil . HIGHLIGHTS Sales: € 589.1 million (+14.2%, organic growth +12.2%)

Contribution after A&P: € 240.7 million (+14.9%, organic growth +11.5%, 40.9% of sales) 
EBITDA before one-offs: € 154.2 million (+19.9%, organic growth +16.4%, 26.2% of sales) 
EBIT before one-offs: € 139.0 million (+19.8%, organic growth +15.9%, 23.6% of sales) 
Group net profit: € 75.3 million (+8.7%) 
Net financial debt at € 669.0 million (from € 677.0 million at 31 December 2010) 
Acquisition of Sagatiba for a consideration of USD 26 million (corresponding to € 18 million on the acquisition’s date), plus earn-out 

....

Furthermore, the acquisition of Sagatiba, the leading super premium and fast growing cachaca brand in Brazil, significantly strengthens our brand portfolio in that key emerging market. It enables us to tap into the largest segment of the Brazilian spirits market as well as leverage the premiumization trend being driven by socio economic improvement. Looking forward, we expect our key growth drivers to continue delivering positive performances and remain committed to sustained investments in marketing and innovation. Based on a balanced view of risks and opportunities, we remain optimistic about our full year prospects.’

--> Read the total Story here

Congratulations John! After lime soaked years it is time now for fine Cachaça Negronis.

But please, do me a favor: No Aperol in the Brazil Bazil Smash and no Spritz ... ok?

 

Was verdient ein Bartender …? Teil 4 . Zwischengedanken: Wir verkaufen Illusionen - wir sollten uns Ihnen aber nicht hingeben. Wach auf - und heul nicht rum...

Heute/Gestern erhielt ich einige eMails auf meine letzten drei Beiträge. Und Anrufe. Und es gab zwei, drei persönliche Gespräche.  Zum einem mit Bartender Kollegen oder Bekannten aus unserer "Branche".  Zum anderen mit  Gästen des Le Lion. Facebook sei Dank, habe ich nunmehr auch viele Gäste als "FB-Kontakte" (in den ersten Jahren waren es eigentlich nur Bartender). Und diese geschätzten Gäste waren eigentlich der einzige Grund, warum ich kurz gezögert hatte, so Detailreich über Verdienste, Tip und meine persönlichen Bezüge zu schreiben. Warum? Nun, unser "Geschäft" ist es, Illusionen zu verkaufen. Ware, Drinks etc. sind nebensächlich. Die Illusion, das was in den Köpfen der Gäste vorgeht, ist das Entscheidende. Atmosphäre, Gästemix etc. kommen hinzu.  Und da sind so reale Fakten irgendwie "unsexy" ...einfach nicht cool. Wenn Geheimnisse gelüftet werden, nimmt es uns ein wenig von unseren eigenen Interpretationen von der Sache.

Die Bar ist Illusion. Bühne. Jeden Abend führen wir unser Stück auf. Wir verkaufen unseren Gästen Lifestyle und Urbanität. Dank uns und unserer Bar ordnen Sie sich selbst in Ihrer gewünschten Nachtwelt ein. Sie brauchen uns, als Sparringspartner, um Ihre Wünsche und Vorstellungen wahr werden zu lassen. Und auch unsere Gäste leben sicherlich ein Stück weit in einer Illusion. Gut so.

Da wird eventuelle doch noch mal das Outfit vor dem Bar Besuch gewechselt. Den schließlich möchte man sich im Nachtleben doch gerne anders darstellen als auf dem heimischen Sofa (gut so ...)

Der andere Gast kauft prestige Champagner und platziert gekonnt bei der Rechnung seine  Platinum American Express. Gerade so, das es nicht platziert aussieht, es aber doch jeder am Tisch mitbekommen hat.

Der Connaisseur braucht seinen Platz an der Bar, braucht das Fachgespräch mit dem Bartender um sich, insbesondere auch bei seinen Gästen, als wissend und dazugehörig darzustellen.

Derer Beispiele gibt es viele. Und deshalb liebe ich meinen Job. Deshalb liebe ich meine Bar. Deshalb interessiert es mich herzlich wenig was ich aktuelle mit der Bar verdiene. Den ich habe den interessantesten Beruf der Welt in einer der schönsten Bars. Die bunteste Mischung von interessanten Gästen kommt Nachts zu uns in die Bar und wir spielen uns alle ein wenig Theater vor. Auf hohen Niveau selbstverständlich, ich bitte Sie!

Ich liebe das. Das macht Großstadt für mich aus. Glauben Sie mir, eine Bar in der nur Millionäre verkehren ist wahrscheinlich der langweiligste und erbärmlichste Ort der Welt. Aber ein gewisser Anteil ist gut für's Bühnenbild. Der Mix machst. Und die Illusion. Es lebe die Nacht.

Deswegen ist der Bartender ein  Held. Der Millionär, und auch der daneben sitzende Hochstapler bewundert Ihn. Denn am Ende des Tages brauche Sie alle in den Großstädten dieser Welt Ihre Bühnen. Ohne die Bühnen, unsere Bars, wäre Ihr Leben um den eigentlichen, oft einzigen Teil der es interessant macht, ärmer.  Und der Bartender herrscht über diese Bühne, die sie alle brauchen und suchen. Er ist der Held der Nacht.

Nur die Bezahlung ist nicht immer "Heldenhaft", das wird hier langsam klar.

Aber hat Superman das für das Geld gemacht, oder für die Ehre?

(von der Frau ganz zu schweigen)

Und die besten unserer Branche schalten in den Nachtmodus und kommen nur ganz selten wieder daraus hervor. Und das ist eine kleine Gefahr. Wir  verkaufen Illusionen, wir inszenieren Sie, nur müssen wir Gelegentlich den Weg in die Realität zurückfinden.

Wir leben nicht das Leben unsere Gäste. Gerade auch deswegen, weil wir es uns nicht leisten können. Unsere Gäste auch nicht immer. Anderes Thema. Nur wir sehen Ihre Momentaufnahme, der Abend an dem Sie den 300 € Champagner trinken, mehrmals am Abend und laufen Gefahr, diese Situationen als normal hinzunehmen.

Wir leben in der Nacht. Wir haben das Privileg dieses traurige nine to five Leben zu umgehen. Da am Endes des Tages allerdings irgendwann die Miete gezahlt werden muss, müssen wir uns von Zeiten kurz aus unserer Welt, der einzig wahren, in dieses erbärmliche Tag-Leben herab lassen.

Ein gelegentlicher Tag in der Realität ist angebracht. Rechnungen bezahlen, sein Privatleben organisiert bekommen etc. Und den Weg planen. Bartending ist einerseits knochenharter Job. Andererseits die Krone des überhaupt möglichen. An diesen hellen real Tagen,in der Regel der zweite Tag frei (den ersten hat man erschöpft auf der Couch verbracht) nimmt man ein spätes Frühstück im den Cafés seiner Stadt, und denkt sich: wo will ich hin damit?

Mache ich diesem Job mit 30, 35, 40, 45? Wie mache Ihn dann, was mache ich dann, was verdiene ich dann?

Von Zeit zu Zeit sei das empfohlen.

Ich treffe eine Menge Bartender auf den unterschiedlichsten Events und es gibt viele Gespräche beim Abendlichen Gin & Tonic. Und, unter uns, einige, nicht zu wenig, sind unzufrieden. Gefrustet.

Wenn ich mir die Reaktionen auf das Thema Gehalt so anschaue, ist der Verdienst oft vordergründig das ausschlaggebende Argument. Aber eigentlich nicht wirklich. Irgendwie sind diese geschätzten Kollegen mit sich und Ihren Leben nicht zufrieden (sehr zum Leidwesen ihrer Kollegen, und leider auch der Gäste). Sie machen Ihren Job, ein wenig von oben herab, den eigentlich wissen Sie ja eh schon alles, und sind die unerkannten Stars. Die Diven, die doch eigentlich ganz anders anerkannt gehören, die missverstanden, nicht entdeckt, falsch entlohnt sind. Aber irgendwann werden Sie es uns zeigen...

"Wach auf!" möchte ich da gerne oft als Antwort geben, doch es bleibt in der Regel beim "Cheers" und einem weiteren Gin &Tonic.

Bartending ist für mich ein fantastischer Job. Und auch für die kurzweilige Bespaßung, das unbedarfte Leben, ist es ein großes Vergnügen. Da gibt es die Geschichten von den Bartendern eines Berliner Nachtclubs die Donnerstag, Freitags, Samstag so viel Trinkgeld machen, das Sie immer Sonntags direkt von der Arbeit zum Flughafen fahren, ein Last Minute in die Sonne und zur Party buchen, und Donnerstags mittags zurück zur Arbeit erscheinen.

Man kann eintauchen in die Partywelt der Schönen und Reichen, Herr der Bar auf Sylt, oder den exklusiven Skigebieten oder sonstigen europäischen High Roller Metropolen werden.  Man kann dort eine Menge Geld verdienen. Unser Job ist international, deutsche Bartender werden in der Regel gerne weltweit eingestellt. Die Kellnerin in den Top Casinos in Las Vegas liegt Gerüchten zu folge bei einer viertel Millionen Dollar Trinkgeld im Jahr. Die guten Show Bartender dort verdient weit mehr.  In der Flair Branche bekannt, habe sich einige der Größen dort von den Competitions und dem anderen Spielkram verabschiedet und widmen sich in Las Vegas einem ganz zentralen Thema: richtig viel Geld verdienen.

Es gibt viele Parallelen zum Showbusiness - und daher muss man es eventuelle Verzeihen, wenn sich einige Bartender irgendwann mit gewissen Starqualitäten a la Showbusiness wahrnehmen. Und vielleicht auch eine dementsprechende Behandlung unterschwellig erwarten, zumindest aber auch eine diesen Ansprüchen angemessene Bezahlung.

"Wach auf!"

Alles ist möglich in unserer Branche, nur nicht alles zusammen. Daher sollte diese späte Frühstücks-Überlegung durchaus einmal ernsthaft verfolgt werden. Was mache ich mit 40, 50, 60? Wie geht es weiter ? Kennst Du heute einen Bartender um die 50, 60 ? Es gibt Sie, zum Glück. Aber wenige. Du kannst selbstverständlich weiterhin dein kurzweiliges Leben führen, nichts spricht dagegen. Nur nerve Deine Kollegen und Gäste dann nicht mit deiner latent unterschwelligen schlechten Laune.

Wenn Du viel Geld verdinene möchtest hättst Du enventuelle in jungen Jahren auf das schnelle Geld verzichten sollen und diese langweilige Akademische Laufbahn einschlagen sollen. Ist kein Garant, aber die Wahrscheinlichkeit ist höher. Aber irgendwie war es doch auch cool mit zwanzig viel Geld in der Tasche zu haben, im Vergleich zu Deinen Bekannten an der Uni, oder?

Also, heul nicht rum. Du bist dein eigener Schmied. Und hast den besten Job der Welt. Mach was draus!

Du brauchst einen Plan. Und um diesen umzusetzen, da ist dann die Grenze bei vielen erreicht, brauchst du Geduld. Du musst langfristig planen. Aber, "Wach auf", erschaffe die Illusion, aber gibt dich Ihr nicht hin, mache Deinen Plan, verfolge ihn ausdauernd.

"Wo siehst Du dich mit 50, 60 ?"

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Fußnote: Mario Zils hat einen Link zu einem Artikel von Charles Schuhmann von 1984 entdeckt. Lesevergnügen. 27 Jahre später macht das immer noch Sinn.