01.11.2010

A Email from Xavier - New Bar in London

Dear All,
 
I trust you are all very well.
Do excuse the group email but yet I must share with you an interesting development...
 
While I am still very much working on Hendrick’s gin around the globe I have been quite busy in my spare time and I am very excited to share with you the big news: I am opening a cocktail bar in London in early December!
 
I have teamed up with three amazing partners to do so. They are Romée, Pierre-Charles, and Olivier, the French trio behind the Experimental Cocktail Club, Curio Parlor, and the Prescription Cocktail Club, three bars that have shaken up Parisian nights and revived the City of Lights.
 
The bar is located in London at the number 13 ofGerrard Street in the heart of China Town and will be known as the Experimental Cocktail Club, China Town or simply the ECC China Town.

The concept is simple – unpretentious service, exquisite déco, the freshest ingredients marrying the finest spirits to offer exceptional cocktails, all mixed together to create a happy mess, a jolly time, a memorable mélange.
 
From the 1st December 2010 expect to open a nondescript door, somewhere in Chinatown, the heartbeat of SOHO, and find the Utopia of cocktail bars, with lush décor and secrets in the air, very fine drinks served with requisite French flair, gin, champagne, whiskey, a candle here and there…a must visit!
 
The door will open in one month, the Wednesday 1st of December at 6pm.
 
 
To discuss further contact me directly at xavier@experimentalcocktailclub.com or to book a private party, a table or just to get your name on the door.
We will operate a relatively open door policy but yet since it is quite a small venue in Soho open until 3am it may possibly get quite busy.
Do not hesitate to give me a shout if you want to come down.
 
I hope we will see you in there for a hot gin punch cucumber style as this promise to be quite a fantastic experience!
 
Best Wishes
 
Xavier

30.10.2010

Salvatore Calabrese




Ich hatte Salavatore schon einige Zeit nicht mehr zu Gesicht bekommen. Dank des erstklassigen Bacardi Martini Grand Prix 2010 in Frankfurt, hatten ich das ausserordentliche Vergnügen, gleich drei Tage zusammen mit ihm zu gestalten. Neben einiger, glücklicherweise recht angenehmer „Arbeit“, eines gemeinsamen Workshops und eines langen, arbeitsreichen Tages als Jury Mitglied, blieb genug Zeit für Gespräche beim Essen oder einiger Gläschen Puerto Rico Mule a la Roomers bzw. guter Flaschen Champagner in Jimmys Bar.

Normalerweise, auf Barshow, Messen etc, trifft man eine recht große „Horde“ internationaler Speaker/Gäste und die Vielzahl der bekannten Gesichter verhindert konzentrierte, lange Gespräche. Eher ein schneller Hallo und Tschüss zu allen Seiten, kurzer Small Talk. Face to Face beim BMGP blieb genug Zeit mit Salvatore aber Vergangenes und neues zu Sprechen. Und über die Bar, unsere Bars, unseren Beruf, die Arbeit die wir lieben.

Was soll ich sagen: Der Mann ist einer der ganz Großen unseres Fachs. Ein Macher. Aber, und das es wichtig, den es unterscheidet Ihn von den ganzen selbsternannten „Machern“ unserer Branche, ein Macher mit Klasse, Stil, Eleganz und einen unbeugsamen Qualitätsbewußtsein.

Nach der ersten Cocktail & Spirit in Paris, wo ich Ihn das erste mal richtig kennen lernen durfte, hatte ich mich kurzum entschlossen einen Eurostar von Paris nach London zu buchen um noch am gleichem Abend mit Xavier Padovani im Fiftiy, seiner legendären Bar in London, einen Drink zu nehmen, und mich vom „gehörten“ vor Ort zu überzeugen.

Seinerzeit hatte Salavatore mich innerhalb eines Abends schon davon indirekt überzeugt, das er einer der ganz Großen unserer Branche ist. Ohne dies selbst kund zu tun.

Diese Bar, dieser Abend, dieser unglaubliche Italiener hatten mich an einem Abend sprachlos gemacht. Einige Abende in seiner leider mittlerweile geschlossenen Bar Fifty sollten folgen, und unterstrich diese Erfahrung in Form eines dicken, fetten Textmarkers.

„Na was hat er denn, was so besonders sein mag?“ fragt Sie sich nun vielleicht. Wo soll ich anfangen. Die Eindrücke waren und sind nämlich unzählige. Und ich kann hier nur ein paar Beispiel geben. Um Ihn zu verstehen, sollte man Ihn Besuchen. In seiner neuen Bar in London. In diesen Tagen wird er die Verträge unterschreiben und seine neue Kooperation in kürze Öffentlich machen. Er wird eine Bar zusammen mit einem der größten Lifestyle Brands der Welt eröffnen. Mehr darf ich nicht verraten. Wer Salavatore kennt, wird bei der Bekanntmachung sicherlich schmunzeln und sich daran erfreuen, das Salavatore, der mit der unverschuldeten und zwangsweisen Schließung seines Fifty einen so herben Schlag wegstecken musste, nunmehr mit eine Paukenschlag zurück aufs Gesellschaftliche Tablett der Weltmetropole London geschleudert wird. Nichts anderes hätte ich von Ihm erwartet. Er wird wieder ganz oben mitspielen.

Dieser stehts gut gekleidete italienische „Herr“ war immer ruhig und zurückhaltend. Und dennoch war er schon mit dem Fitites eine „Größe“ im Londoner Nachtleben. Dabei, es mag auf der Hand liegen, reden wir nicht von super hippen underground Clubs, so kurzweilig wie eine Eintagsfliege, sonder vom „Nachtleben“: Schickeria, High Class, Celebrities - Weltniveau. Das passt zu Maestro Calabrese wie seine gut geschnittenen Anzüge. In diesem goldenen Löwenkäfig ist er der auf den ersten Blick unscheinbare Dompteur der aufgekratzen Großstadt Raubkatzen. Seine Bar, Fities, war eine Members Bar im einem der teuersten Privat Casinos Londons. Und jeden Abend einer der gesellschaftlichen Drehpunkte der Millionenmetropole. Bei jedem meiner Besuche kamen mit Gedanken wie „Komisch, der Typ sieht aus wie Ballack...“ die jedes mal daran endeten, das eben jene gedachten Personen natürlich in real neben uns tranken. Alle kamen zu Ihm. Und er kannte und kennt Sie alle. Und er kann Sie kontrollieren. Nie, niemals denke ich, hat er den gesellschaftlichen Größen gegenüber seine Haltung verloren. Ich habe mitbekommen wie er lautstarke Hollywood Stars an der Tür freundlich empfangen hat, Ihnen mitgeteilt hat, das es nun in der Tat zu voll sei, Ihnen höflich seine Karte mit den Worten „Falls Sie für morgen reservieren möchten ...“ überreicht hat, und sich nicht davon beirren ließ, wer da nun vor Ihm stände. Ich habe übrigens ebenfalls mitbekommen wie die gleichen Personen sich am folgenden Abend höflich am Empfang meldeten, mit der Begrüßung “Guten Abend, wir haben für heute einen Tisch reserviert...“

Wow!

Und wer sich freiwillig, jeden Abend, diesem Käfig voller Raubkätzchen stellt, hat eines gelernt. Keine Fehler machen. 110%. Nicht Angreifbar sein. Perfektion. Denn, wer ansagen macht, muss durch seine Leistung überzeugen und sich den Respekt verdienen.

Auch hier habe ich „Lehrstunden“ genossen. Das Team vom Fifty war unglaublich. Die Bar war groß, und in der Regel mehrere Stunden lang mehrere Reihen tief besetzt. Plus der zu bewirtenden Tische. Ich habe nie, nie länger als 5, 6 Minuten auf meine Drinks gewartet. Und um sicher zu gehen, das ich hier ob einer „Bekanntheit“ keine Sonderbehandlung geniesse, habe ich heimlich (mache ich übrigens oft) die Servierzeiten an den Nachbartischen „gemessen“ - mit gleichem Ergebnis. Und als mich Salavatore beim ersten Besuch und vollem Haus noch während des Ansturm hinter die Bar holte um mir seine eigens patentiere Salavtore Sink zu erklären, begeisterte mich eigentlich eine Sache noch mehr.



Calabrese Sink - vom Maestro entwickelt, sorgt für saubere Arbeitsplätze




 Der Boden. Nicht das sie mich missverstehen. An Ihm war eigentlich nichts besonders. Außer, das NICHTS, aber auch rein gar NICHTS, auf ihm lag. Nahezu ein Reinraum, die gesamte Bar. Nach stundenlangem vollen Haus. KEIN fitzel auf dem Boden. nichts was aus versehen neben den Mülleimer gefallen ist. Die Bar trocken, sauber, alles hundert Prozent aufgeräumt, bei vollem Betrieb. In meinen Augen bei der Größe und der Frequenz mehr als ungewöhnlich und ich habe Ihn später darauf angesprochen. „Mr. Meyer, Question of Discipline. If you do not have them, you can‘t work for me...“. Nun ja, In der Theorie wünschen sich das sicherlich alle, nur in der Praxis habe ich das in solch einer großen Bar mit der Frequenz noch nie gesehen.

An einem ruhigerem Abend hatte sich Salavtore für einige Zeit zu uns gesetzt und wir sprachen über Gott und die Welt. Ich beobachtete Salvatore und es war eine Freude zu sehen wie er sich konzentriert mit mir unterhalten konnte und dennoch, nicht eine Sekunde, die gesamten Raum aus den Augen ließ. Sein Hintergrund Radar scannte permanent alles, ohne mir jemals das Gefühl zu geben, mir nicht die volle Aufmerksamkeit zu widmen. Ich bemerkte das vor der Bar, bei einer Gruppe stehender Gäste, ein Coaster hinuntergefallen war und auf dem Boden lag. Eine Angestellte von Salvatore ging an der Gruppe vorbei, blieb stehen, ging zurück, und hob den kleine Coaster auf. Der Maestro sagte leise & Gedankenverloren: „Gut gemacht Mädchen“...

Der Mann ist Perfektionist. Durch und Durch. Sein erfolg ist neben seiner Begabung schlicht weg sehr harte Arbeit. Und die scheut er auch nicht. Und er ist Gnadenlos was Qualität und Umsetzbarkeit angeht. In Frankfurt fand sowohl beim BMGP als auch Abends in den Bars viele Drinks sehr ansprechende und fragte die Rezepte nach. Und in der Regel war sein Fazit: Not Possible.... Auf mein Nachfragen: „ Well, you know Jörg. If you can‘t deliver a drink in a crowded Bar at least in fives Minutes, you should not start serving that drink, also not on a quite Night...“

Und wo wir schon biem Thema sind, hier seine Rezepte von seiner Präsentation. Ich empfehle, die Ohren offen zu halten. Wen seine neue Bar in London eröffnet bin ich mehr als gespannt, wie er Sie umgesetzt hat. Ich freue mich schon jetzt auf einen Besuch.


Breakfast Martini 

50 ml Bombay Sapphire
15 ml Cointreau
15 ml fresh lemon juice
1 full bar spoon of thin cut orange Marmalade (Tiptree crystal fine cut orange marmalde by Wilkin and sons)

Shake, strain into chilled Cocktail Glass.


Maestro
45 ml Grey Goose
20 ml creme de fraise 
15 ml fresh orange juice
Half bar spoon Maple Syrup
Half bar spoon aged Balsamic Vinegar (minimum 8 Years)
2 fresh strawberries

muddle the Strawberries in the shaker, add the other Ingredients. Shake, strain, garnisch 1/2 Strawberries with drops of Vinegar


GARLIC AFFAIR 

45 ml Otard VSOP
15 ml Apricot Brandy
15 ml fresh lemon juice
1 small clove of garlic

Top with Ginger beer

Gently crush the garlic to release the flavour. Add other Ingredients, shake and strain into Highball filled with cubes. Top with Ginger Beer. Garnish is small Lime Wedge



SPICY ANGEL

40 ml Bacardi Superior
20 ml Martini Extra Dry
20 ml fresh lime Juice
10 ml gomme Syrup
15 ml Elderflower cordial
1/3 Slice fresh pineapple
2 thin slices fresh chilli

Muddle pineapple and chilli and lime juice in the Shaker. When pineapple is well chrushed add the other ingredients. Shake. Strain into Old Fashioned fille with crushed ice. Garnisch wir a wedge of pineappple, fresh red eye chili and s sprig of mint

03.10.2010

BCB - Where to meet me...

So, very quick one ... time to leave to Berlin. It's BCB time. What Mixology Magazin and barworkz set up this years seems to be the hottest Bar Show on this Planet. My Facebook Account showed me today a few hundreds status update which where like "Up to Berlin" "BCB here we come" etc ...

Mixology, Barworkz, BCB TEAM ...YOU ARE ROCKSTARS!

So, this time I have quite a few appointment ... please join if you like:

Tonight: from 21.00 - Traveling Mixologist unofficial BB Opening at BAR TAUSEND Berlin

Monday, 4.10.2010

On Stage: Discussion about food in Bars

Signature Session COCKTAILIAN at BCB (20.00 to 21.00)

from 21.30 doors open GREAT SAILOR JERRY BARTENDERS NIGHT !

Tuesday, 5.10.2010

On Stage: Early Session with my great Team from LE LION and Hendrick Thoma about Champagne

16.00 to 17.00 at BCB - at the BACARDI BAR --- Daiquiris Session ...Dale DeGroff and me are doing mixing you this great refreshing drink... Mr. Steffen Lohr will watch our fingers....

At Night ... On Stage at the BAR AWARDS ... DO NOT MISS THIS SHOW!

Hope to see you somewhere!

BCB --- first rumours ... ECC Gang from Paris is Opening a Bar in London!

Rumour goes the three owners of the Paris ECC are teaming up with a new partner( Xavier Padovani) to open a bar in London...rumour goes it is located in China Town...and rumour says it may open in December...And rumours say: I WILL BE THERE AND GET A DRINK!

01.10.2010

Gewinner des Sailor Jerry Blog Battles - Ein Zirkler räumt ab...

Ok - für diejenigen unter Ihnen, die nicht ganz im Bilde sind: Montag, 4.10.2010, findet die Sailor Jerry Bartender's Night in Berlin statt (Zu der Sie hiermit herzlich eingeladen sind!). Um Mixed Drinks für diesen Event zu entwickeln, sozusagen: von Bartendern für Bartender, hatte ich zu einem Blog Battle aufgerufen. Der Gewinner ist nun mehr um 500,- € reicher und die Damenwelt scheint dies, neben seinem verdammt gutem Aussehen, zu würdigen:

Von Alex Klubescheidts Facebookpage geklaut - So sehen Gewinner aus!


Die eingereichten Rezepte waren viel zählig. ca. 30 Stück. Somit das erfolgreichste Blog Battle der Social Media Geschichte - was daran liegen kann, das es bisher das einzige war...

In Moscow weilend, konnte ich lediglich Teilpunkte für die Veranstaltungs "Machbarkeit" vergeben. Die eigentliche Arbeit, der Geschmack, habe einer Jury überlassen.  Die Jury bestand aus Profis, kam  aus Hamburg, war bestechlich, launisch und alles andere als fair. Hier die Details:


SAILOR JERRY BLOG BATTLE 


Jury: Jens Fuckert (Luba Luft), Werner Kamlade (Drei Freunde Bar), Andreas Groth (Blaues Barhaus), Anne Störtebecker (Drei Freunde Bar),Stefan Giesbert (Commi de Connaisseur), Markus Kohne (Cocktailors) , Mario Kappes ( Gaststätte zum Löwen)

oben: Stefan, Werner, Jens - unten: Markus, Anne, Mario, Andreas,
 Rechts an der Wand: St.Pauli Lifestyle


Verkostet wurden die Drinks von der Jury am 29.9.2010 in der 
DREI FREUNDE Bar in Hamburg, St. Pauli



1. Platz, Ruhm, Rum, Ehre und 500,- €

2 bis 5. Platz, ein ru(h)mreicher Platz auf dem Barmenü der Sailor Jerry Bartender Night.



1. Platz:  Gewinner des Blog Battles

Oh Sailor, where are though? von Axel Klubescheidt, Barzirkel Ruhrgebiet 


Glas: Tumbler

Zutaten:

1 Stück Würfelzucker
1 Spritzer TBT Grapefruit Bitters
3 cl Sailor Jerry Spiced Rum
1,5 cl Port
1,5 cl Amaro Montenegro
Grapefruitzeste

Zubereitung:
Alle Zutaten in den Tumbler auf Eis und verrühren, die Grapefruitzeste darüber abspritzen und hinzufügen.
Gewinner Drink von Alex


2. Platz: Postcard At 7 von Tim Burkhardt (Saggin Jowls Ron)

1.5cl Grapefruitsaft (frisch gepresst)
3cl Limettensaft (frisch gepresst)
2.5cl Rohrzuckersirup (Giffard)
1.5cl Brombeerlikör (Giffard Mûroise du Val de Loire)
7.5cl Spiced Rum (natürlich funktioniert hier nur Sailor Jerry!)

Zubereitung

Alle Zutaten mir reichlich Eiswürfeln in den Shaker geben, kräftig schütteln und in einen Tumbler auf frische Eiswürfel seihen. Limettenscheibe sowie lange Grapefruitzeste als Deko hinzugeben und mit Trinkhalm servieren.


3. Platz:  Sweet Smoking Sailor von Michael Meinke. Triobar Berlin und DAS GASTRONOM 
6 cl Sailor Jerry Spiced
6 cl Cranberry-Nektar
4 cl Apfelsaft naturtrüb
2 cl Ahornsirup
2 cl Limettensaft

Alle Zutaten im Shaker auf Eiswürfeln shaken,
dann in einen Tumbler abgiessen auf einen Eiswürfel (circa 5 x 5 cm) Smoked Ice.


4. Platz: Rocket Fuel - von Sven Körper, What a Drink 

6cl Sailor Jerry Spiced Rum
1,5cl Galliano l´Autentico 42,3°
1,5cl Cointreau
2cl Limettensaft (frisch gepresst)
1cl Falernum (Forgotten Flavours)

shake & strain auf solide Eiswürfel in Tumbler/DOF, Deko: Minzspitze


5. Platz: Sailor Bee von Robin Stein, Trinklaune.de 

4 cl Sailor Jerry
2 cl Limettensaft
3 BL flüssiger Honig
2 Rosmarinzweige

Kräftig schütteln, double strain in ein Martiniglas. Eine Limettenzeste über dem Drink ausdrücken und hineingeben.

Die TOP 5 Drinks der Bartender Night.
Von links nach rechts: 2.Platz, 5. Platz. 1. Platz,  4.Platz, 3.Platz
Großer Dank an alle Teilnehmer. Die Teilnehmerin Frau Kessler, von der Weinlounge Hamburg, hat sich einen Sonderpreis für Best Performance verdient. Herr Kappes und ich werden einen Sonderpreis am Abend überreichen. Ich hoffe Ihr schafft es zum Dinner mit Ueno San. (Mir würden da noch ein paar Anmeldungen fehlen ... Zack Zack).

Die weiteren Drinks und Teilnehmer



Drink Name
Vorname
Name
Blog / Netzwerk / Zirkel
Sailor‘s Silver Sour
Torben
Bornhöft
Trinklaune
Sailor‘s Kiss
Alchemyst

Trinklaune
Sailor‘s hot spiced wine
Oliver
Steffens
Trinklaune
Sage Sails
Philipp
Jäckel
Trinklaune
Jerry loves Yvette
Gemeinschaftsdrinks

Trinklaune
Blood & Jerry
Jens
Gröning
Das Bartender Labor
Rixdorfer Pferdenacken
Thorsten 
Pannek
Das Bartender Labor
Murder Ahoy!
Olaf
Wüstenhagen
Das Bartender Labor
Jerry‘s Mud Shower
Cirsten
Kessler
Weinlounge & Das Bartender Labor
Sailor‘s Rules
Dirk
Becker
DRUM RUM
HULA JERRY
Sascha
Junkert
Cocktails Old Fashioned
Maui Cooler
Hannes
Bischof
Cocktails Old Fashioned
Jerry‘s Marmelade
Fabian
Schulze
Cocktails Old Fashioned
Angry Sailor
Christian
Niefanger
Cocktailwelten
Roughneck
Sven 
Körper
What a Drink
Jerry O‘Nill
Kathrin
Junkers
Barzirkel Ruhrgebiet
Sailor Moon
Dirk
Bremmekamps
Barzirkel Ruhrgebiet
Generalkonsultat von Honolulu
Daniel
Biernatowsky
Barzirkel Ruhrgebiet & Die Mischerei
Plum‘D Sailor
Jörg 
Kalinke
Barzirkel Ruhrgebiet & Drinkmix
Reuber Mix Test 1.6
Tim
Reuber
Tastings Blog
Caretta Swizzle
Andreas
Rauer
a11r
Sailors By Catch
Andreas
Rauer
a11r
The Sailors Spice
Roman
Koffer
Nelsons Blood
Chucks Revenge
Marco
Beier
Barzirkel München
Spiced Rum Carving Formula 2
Gabriel
Daun
Barnetzwerk Frankfurt




Ach ja, und nicht vergessen - seien Sie unsere Gäste und probieren Sie die Drinks. Mit hinter der Bar stehen neben Ueno San Madame Caroline Anais Rex (München), Indika Silva (Köln), Sven Riebel (Berlin) und Mario Kappes (Hamburg) - ach ja, und natürlich Alex, wer er Lust hat!

30.09.2010

Bartenderszene Moskau - eine unglaublich faszinierende Begegnung ...

Eine Gruppe Internationale Speaker auf der PIR - und ganz rechts, "Don" Dima.


Ich sitze im Taxi, morgens um 6.00 Uhr. Auf dem Weg zum Flughafen Sheremtyevo. Das gute daran ist, das um diese Uhrzeit, Richtung Stadtausfährts, der Verkehr noch nicht zum Erliegen gekommen ist. Die vierspurige Autobahn Richtung Innenstadt hingegen sieht schon bedrohlich voll aus. Stop and Go. Unsere Fahrtrichtung, wie gesagt, "rollt". Zumindest ist Bewegung drin. Im Vergleich zu den letzten Tagen eine angenehme Erfahrung. Wenn man mich also fragt "Wie war's in Moskau ?" bleibt als ehrliche Antwort:" Stauig". 4 - 5 Stunden am Tag im Auto für Gesamtkilometerleistungen von eventuelle 30 km waren die Regel. Unser Fahrer und unser Gastgeber Dima Sokolov vorne. Ueno San, Ricardo Sporkslede und meine Wenigkeit auf der Rückbank. Wer die Statur von uns Dreien kennt, versteht, das die glückliche Kombination aus einen übergewichtigen Kellner mit zurückgelegten Haaren und den beiden Leichtgewichten, aus meiner Sicht eine sehr Glückliche war.

Moskau also. Zum einem: PIR. Moskaus größte Messe rund ums Gastgewerbe. 3 Tage in einem extra BAR Bereich mit drei Bühnen/Räumen.

Vorträge und --- oh, kurze Unterbrechung: der Fahrer hat die Autobahn verlassen. Stau. Nichts geht mehr. Wir fahren durch total heruntergekommene Industriegebiete. Irgendwie immer noch im Stadtgebiet von Moskau. Das erinnert mich an Havana vor einigen Jahren. Die Strassen vom tagelangem Regen gnadenlos überflutet, man sieht die Schlaglöcher nicht, einige davon sind allerdings 30 und mehr cm tief. Einen Wagen vor uns hat es erwischt, abgesackt im Schlagloch. Die Kolonne aus Ortskundigen fährt stillschweigend an dem fluchendem Fahrer vorbei, der alleine den Wagen dort nicht rausbekommen wird. Auch mein Wagen bahnt sie seinen Weg auf dem Pfad der Vorgänger durch die Wasserlandschaft. Selbstverständlich fährt auch mein Taxi ohne zu Helfen am verunfallten Kollegen vorbei. Gut so, denke ich. Denn es wird langsam knapp ...

Aber zurück zur PIR. Seminare und, ja, die inflationär benutzten Masterclasses. Ich selbst bin für eine angesetzt. Meine Masterclass: "Seven Classic Cocktails Bartenders may do wrong". WOW, wer hätte das gedacht. Alle Stühle besetzt, hinten bilden sich zwei, drei Reihen stehendes Publikum. Eine Stunde habe ich für meinen Vortrag angesetzt. Was man mir verschwiegen hat, ist das die Vorträge gleichzeitig übersetzt werden. Wie ich das hasse. Andererseits die richtige Entscheidung, ein Großteil der Bartender, allesamt unglaublich interessiert und geduldig, sprich kein Englisch.

So wird mein Vortrag, trotz dem ich einige Teile ausließ, gut 100 Minuten lang. Fast niemand ist gegangen, im Nachhinein großes Interesse, Fragen etc... Ich bin begeistert - tolles Publikum. Wissensdurstig!

Sich vor ein Publikum zu stellen und Ihnen zu sagen was Sie falsch machen ist eigentlich das dümmste was ein Bartender tun kann. So war das "may" im Vortrag wichtig. Und selbstverständlich gab es eine Menge Augenzwinkern und Berichte von Fehlern, die mir selbst unterlaufen sind. Am schönsten aber fand ich, das mir beim Vorbereiten des Vortrages klar wurde, das ich selbst einen der großen Klassiker seit Jahren falsch zubereitet. So wie ziemlich jeder Bartender. Denn ich habe Ihn nur einmal in der Form in London serviert bekommen. Also, die Rede ist vom Ramos Gin Fizz. Bislang immer falsch gemacht und dummes Zeug drüber geschrieben. Wer Ihn nunmehr anständig serviert bekommen möchte, möge ins Le Lion kommen. RGF Stufe 2 wartet dort. Man lernt nie aus. Gut so. Auch die unzähligen Seminar von Frau Miller und Herrn Brown habe ich in Moscow genossen. So sehr wie noch auf keiner anderen Messe.

Warum? Weil deren Vorträge unglaublich konzentriert sind und man Zeit braucht, um sich darauf einzulassen. Die Fehlt in der Regel bei vielen anderen Messen. Zuviele bekannte Gesichter, zu viele Verabredungen. In Moscow - angenehm. Ein Dutzend internationaler Speaker die man kennt, zwei, drei Bartender aus Moscow, das war's. Zeit für Geschichtsunterricht. Ich glaube die beiden haben elf Seminare gegeben. Ein paar konnte ich beiwohnen. Deren gerades erschienenes zweites Buch - Spirited Journey - sei hiermit jedem ans Herz gelegt. Erstklassig.

Die PIR war für mich eine voller Erfolg. Und ich glaube auch die Veranstalter des Bar Forums waren mehr als zufrieden. Jeden Tag volle Stuhlreihen und gute Vorträge auf den Bühnen.

Einer der verantwortlichen des Bar Forum ist Dima. Er war unsere Gastgeber, hat Ueno, Ricardo und mich "rübergeholt". Ueno kannte ihn. Über Ueno hat er mich angesprochen. Bislang kannte ich Ihn nicht. Und ich glaube, er ist einer der interessantesten Personen des Bar Business die ich seit langem, wahrscheinlich überhaupt je, getroffen habe.

Die Welt ist groß, und wir doch nur kleine Lichter. Auch in dieser Hinsicht war Moskau jede Sekunde wert (bis auf einige im Auto). Dima ist unglaublich. Es sollte eigentlich um die Welt reisen und auf den Bühnen der Shows stehen. Denn er hat etwas zu erzählen. Etwas echtes, praktisches, und erfolgreiches. Stattdessen holt er alle Namen die wir kennen nach Moskau. So auch Ueno im letzten Winter. Dale fehle im noch, ist er aber dran. Ob ich auf dem BCB ein gutes Wort für ihn bei Dale einlegen könnte? Denn leider bekommt er jetzt kein rechtzeitiges Visa mehr... Werde ich tun Dima. Versprochen.

Wo soll ich Anfangen von Dima zu erzählen? Ich konnte mich viel mit Ihm unterhalten. Statt Sightseeing in Moskau - Stunden im Auto. Statt Moskau at Night mit "Nutten, Champus, Koks" (um hier mal ein Klischee wiederzugeben), ein schlechter Kaffee Americano in einer mittelmäßigen Hotellobby auf einen Messegelände.

Wer nun also denkt, Champus Meyer in Moskau, der lag falsch. Nicht ein Glas, kein Nachtclub, keine wilden Geschichten. Ich, wir, werden älter. Gut so. Um ein Uhr ins Hotel, endlich einmal sechs Stunden schlafen - die Tage sind lang, ein persönliche Zufriedenheit somit relative Simple hergestellt.

Doch zurück zu Dima. Dreissig Jahre jung, kräftige Statur, freundliches Gesicht, langes Haar gebündelt im Pferdeschwanz, Jeans, Turnschuh, Baumwollhemd. Legerer Auftritt. So begrüßte er mich. Gleich sympathisch. Und ich habe einige Tage gebraucht, viele Gespräche, um zu verstehen, wer Dima ist, was er macht, und warum er die treibende Kraft für Bartender in der Weltmetropole Moskau ist. Don Dima, auf die angenehme Art!

In aller Kürze. Er mit 18 Jahren angefangen als Bartender zu arbeiten. Als Student, nebenbei. Er studierte Medizin und hat sein Studium abgeschlossen. Bis dahin aber schon mehr Zeit als Bartender verbracht. Wenn man das im Leben gefunden hat, was einem Freude bereitet sind zwei Jobs zugleich ja nicht wirklich "schwer". Der eine ist dann wie Freizeit, d.h. man kann die Freizeit streichen. Um dann das einzig richtige zu tun: dieses akademische Allerweltsleben an den Nagel zu hängen und Vollzeit Bartender zu werden. Seine eigene Bar zu eröffnen. Das war vor 6 Jahren. Davor hatte er sich bereits einen Namen gemacht. Über diverse Internationale Wettbewerbe, die er gewonnen hat.

Was mir im allgemeinen Aufgefallen ist, haben diese Wettbewerbe in Russland auch heute noch bei fast allen Bartendern einen enorm hohen Stellenwert. Auch bei Dima. Er hat einige gewonnen. Sie haben Ihm in Russland so einige Türen geöffnet. Und nicht nur dort.

Auch Dima war in jungen Jahren Mitglied der IBA. Auch er ist vor einigen Jahren ausgetreten und lässt seit dem wenig gute Worte mehr an den verstaubten Strukturen dieser Organisation. Nun, über einen Wettbewerb traf er den damaligen IBA Judge Peter Dorelli. Sie verbrachten einen Abend zusammen und man einigte sich darauf, wann immer Dima einmal Peter in London über die Schulter schauen möchte, sei er mehr als willkommen. Eine Woche später stand Dima mit Koffer vor dem etwas verdutzend Peter und blieb einige Wochen. Er "arbeitete" bei Peter. Er lernte London kennen, und die Barszene, kurz nach der Jahrtausendwende.

2004 eröffnet er mit seinem Partner Max sein erste Bar in Moskau. "Nicht groß" wie er sagt, knapp 80 Plätze. Aus Löwensicht schon eine grosse Bar. Allerdings somit auch die mindest Grösse um, bei guter Auslastung, Gewinne zu fahren, die weiteres Investment erlauben.

Die Bar war und ist ein voller Erfolg. Und jedes Jahr hat das Duo eine weitere Bar eröffnet. Derzeit haben Sie fünf Bars. Die Dream Bar beispielsweise. Mit mehr als 200qm die Ideale Grösse wie Dima findet. Ansonsten kann er die hohen Mieten in Moskau nicht wieder reinspielen.

Bei der Dream Bar hatte er Glück. Sie kostet nur 14000,00 € Miete. Üblich für ein Lokal dieser Grösse in ähnlicher Lage wären in Moskau 60000,00 €. (Nein, das Komma ist korrekt - Sechszigtausend). Die Wirtschaftskrise kommt ihm zu gute. Die Mieten sind gesunken.

Selbstverständlich auch die Kaufkraft. Das glamoröse Bild vom Edel Night Life in Moskau. Von extrem teuer, ist nicht Dima Geschäft. Er bietet sehr viel "Value für Money". Das ist sein Erfolg. Kleine Marge, hohe Qualität, starke Frequenz. Gerade am Wochenende, wo ein Grossteil des Umsatzes generiert wird.

Seine Bars haben, ob der hohen Mieten, alle 24 Stunden geöffnet, und bieten auch Frühstück und Lunch. Der Schwerpunkt allerdings sind Cocktails. Die Dream Bar hat zwei lange Tresen. Dort werden im Schnitt pro Monat 17.000 Cocktails verkauft, OHNE Cuba libres etc. Das sind Longdrinks. Die anderen Outlets schaffen ähnliche Zahlen. Seine erfolgreichste ca. 25.000 Cocktails. Im Monat!

Unglaublich. Dima beschäftigt derzeit ca. 200 Angestellte, davon sind ca. 80 Bartender. Jemand noch Fragen was den Don Charakter betrifft?

Seine Preise sind im Verhältnis günstig. Umgerechnet um die 5,- / 6,-€ pro Drink. Moskau Nightlife sonst gerne 10 - 15 € pro Drink. Abgesehen von den Jet Set Clubs: 40,- € und mehr.

Dima lächelt ein wenig über seine "teuren" Kollegen. Die Klagen fast alle. Ein Großteil der szenigen, teuren Bars schließt wieder innerhalb eines Jahres. Er lebt lieber von kleiner Marge. Bei den mittlerweile erreichten Absätzen, durchaus vorstellbar.

Die Hippen Nachtclub verkaufen mittlerweile oft Perrier, Vittel und grünen Tee. Das liegt zum einem daran, das die Mittelschicht das Wochenende in günstigen Bars wie denen von Dima beginnt. Und weit nach Mitternacht zum Tanzen in die Ultra teuren Club einfällt.

Zum anderen hat sich dort das Geschäftsmodel geändert. Der Verkauf von Kokain und Pillen ist mittlerweile in Clubs ein nicht ganz legales Standbein geworden. Die Cocktail Umsätze dort rückgängig, von der miesen Qualität und des häufigen Betrugs sprich Warenunterschiebung ganz zu schweigen. Dima Gäste vertrauen seinen Bartendern. Dort wird kein billiger Rum in teure Markenflaschen gefüllt.

Die Auswahlmöglichkeit an hochwertigen Spirituosen ist sehr klein. Uns bekannte Marken sehr teuer. Einfacher Bacardi kostet Dima ca. 23 ,-€. Henricks bei über 50, - €, BOLS Genever, Achtung bitte, über 80,- €!

Mittlerweile hat Dima ob seiner Absatzmengen natürlich gute Konditionen. Kooperationen mit der Industrie sind bei Ihm selten. Er arbeitet mit allen zusammen, solange Sie ihm gute Preise machen. Er verkauft z.B. ca 200 Flaschen Rum pro Woche - sprich gut 10000 Flaschen pro Jahr. Da kann man durchaus recht entspannt am Verhandlungstischsitzen und die Preise langsam " purzeln" sehen...

Neben seiner Absatzmenge ist darüberhinaus ein sehr interessanter Partner für die Industrie. Denn er ist extrem gut Vernetzt. Ein Großteil von Moskaus jungen Bartendern geht durch seine harte Schule. Und er verlangt viel von Ihnen. Harte Arbeit, hartes Training. Wer bei Warenkunde und Co. auf Dauer kein Engagement zeigt, kann gehen.

Als Belohnung für sich und sein Team fungiert er als Tor zur Welt. Er holt Sie alle nach Moskau. Salvatore, Peter, Ueno und Co. Sie alle trainieren seine Bartender und verbreiten für Ihn das Interesse an der Bar und Ihrer Geschichte/Kultur.

Und über den Bartender Kreis hinaus öffnet er den Kreis der Interessierten für Jounalisten und Gäste. Selten hatte ich auf einer gut besuchten Traveling Mixologist Nacht so interessiertes Publikum. Und noch nie darauf hatte ich am Folgetag eine Pressekonferenz mit Vertretern aus Lifestyle Magazinen, Tagespresse und Fachpresse in solch einem Umfang. Dima macht unseren Berufsstand in Moskau, in Russland, zu dem was er leider noch lange nicht überall ist: Ein anspruchsvoller, komplexer Beruf.

Und all das macht er, ohne auch nur eine Sekunde überheblich zu wirken. Wie Eingangs beschrieben, eine mir bislang unbekannte schillernde Person unserer Branche. Er gehört auf die Bühnen dieser Welt. Seine Geschichte ist faszinierend.

Die Barszene in Moskau sieht sich selbst am Anfang, in den Startlöchern. Keine falsche Bescheidenheit die Herren. Alle Signale stehen auf grün und ich glaube das Potential ist enorm.

Vom Rest der Stadt kann ich wenig erzählen. Viel Verkehr, jenseits des Zentrums durchweg hässliche Bauten, viele Oberleitungen, Fabrikschornsteine im Stadtgebiet die alles andere als reinen Rauch von sich geben. Roter Platz und Co - Impossant.

Hab ich Moskau kennen gelernt? Ich glaube nicht. Moskaus Bartendeszene ist mir allerdings jetzt ein Begriff. Ich habe viele Kollegen kennen lernen dürfen und einige interessante Bars. Delicatessen ist meine persönliche Entdeckung. Später mehr davon.

Wer in Moskaus Bartendersszene eintauchen möchte, möge Dima kontaktieren. Ich selber werd nicht das letzte mal dagewesen sein.

Ein Markt in Aufbruchsstimmung. Ein mir bekannter Kollege hat nach einer Masterclass vor einiger Zeit dort gerade einen Consulting Auftrag angenommen. 7 Tage - 10.000 $. Das ist das Schöne am Turbokapitalismus dort. Die Herren mit Geld wachen langsam auf und suchen Hilfe. Die Zahlungsmodalitäten in der Russischen Metropole sind als angenehm zu bezeichnen. "Weiss" ist zumindest der Umschlag in denen die Scheine fein säuberlich gelegt sind. Keine Rechnung, Keine Steuern. Das ist ebenfalls ein Recht interessantes Thema in Moskau. Allerdings: "What Happens in Moscow - stays in Moscow..."

20.09.2010

Sailor Jerry Blog Battle - BCB Montag Nacht - A Bartenders Night - Beyond Tiki

Der eine oder andere wird es bereits auf den sozialen Medien vernommen haben. Am Montag Abend veranstaltet Sailor Jerry im Rahmen des BCB eine Bartenders Night. Ich wurde von der PR Agentur Nicole Weber Communications beauftragt, diese Rum geschwängerte Nacht mit zu gestalten ... nichts lieber als das.

Sailor Jerrys ist noch relative „frisch“ in Deutschland, wird von William Grant and Son produziert (Hendricks, Glenfiddich ...) und in Deutschland über Underberg/Team Spirits vertrieben. Die Kategorie des Spiced Rums war von mir bislang eher „unentdeckt“. Und im Rahmen dieser Veranstaltung habe ich das ganze natürlich durchleuchtet. Ein kleiner Post dazu in kürze. Hiermit kündige ich nach dem BCB das große SPICED RUM TASTING an. Vorher schaffe ich es einfach nicht mehr. Oliver Steffen von der Trinklaune hat schon eine ganze Batterie von Spiced Rums aus dem In und Ausland versammelt und wir werden uns dem Thema Ende Oktober widmen. Wer dabei sein möchte, schickt mir bitte eine Email

Doch, zurück zur Bartenders Night und dem Blog Battle

Nun, für eine anständige Party bedarf es einiger Eckpfeiler. Wichtig, ganz wichtig, sind die Gäste. Dazu kommen Faktoren wie Musik, Location und Getränke. Eine Bartenders Night, im Rahmen des BCB, hingegen gehorcht anderen Gesetzen als eine herkömmliche Feier. Fangen wir bei der Musik an: Sie sollte nicht zu laut sein. An diesen drei tollen Tagen in Berlin kommen so viele fantastische Menschen zusammen, da will man, so glaube ich zumindest, sich unterhalten. Musik: gerne - aber bitte nicht laut oder für zu wichtig nehmen. Viel wichtiger hingegen sind da bei solch einem Abend die Getränke! Dafür braucht man zum einem eine gute „Auswahl“ und zum anderen Profis hinter der Bar.

Für die Auswahl soll das unten beschriebene Blog Battle sorgen, einige Profis hinterm Tresen haben wir gefunden. Und für jede Party braucht man selbstverständlich einen Knaller, eine Attraktion!

Der Reihe nach. Die Location kann ich noch nicht verraten, aber ich beschreibe Sie mal vorsichtig als Ungewöhnlich für so eine Bartenders Night. Gerade in Kombination mit unseren Special Guest des Abends, dem Knaller sozusagen, eine sehr skurielle Mischung. Der geschätzte Ueno San aus Tokyo wird an dem Abend die Drinks zusammen mit Caroline Anais Rex, Mario Kappes, Sven Riebel und Indika Silver zubereiten. Der Dicke Kellner mit den zurückgegelten Haaren wird das Bar Backing mehr schlecht als recht übernehmen. 

Wichtig ist neben der eigentlichen Location die Lage. Die sollte nämlich der Tatsache genügen, das der BCB ein Community Event ist. Sprich, wir versuchen es den Gästen einfach zu machen, z.B. zu anderen tollen Veranstaltungen wie der TIKI Nacht von Herr Becker und Herr Meinke im Rumclub/Triobar zu gelangen. Herr Meinke plant hier ein Shuttle Service. Großartig! Unterstützen wir gerne. Brands die nach wie vor das Spiel spielen „Wir haben den coolsten Event und alle anderen sollen sehen wo Sie bleiben“ haben den Grundgedanken des BCB glaube ich nicht verstanden. Hier gilt: Bartenders first, Brands second (Sollte eigentlich immer so sein ...).  Es geht um die Gemeinschaft von leidenschaftlichen Bartendern, von oft belächelten „Voll Nerds“, die sich tatsächlich dafür interessieren WARUM man 10 verschiedene Bitter in einer Bar haben kann. Es ist des Jahrestreffen von (im Positiven Sinne) leicht Wahnsinnigen und diese Gemeinschaft kann man mit einem Event unterstützen. Man sollte nicht versuchen Sie für seine kleine Brandwork auszunutzen.

Also, ich freue mich einen Haufen „Wahnsinniger“ zur Bartenders Night begrüßen zu dürfen. Location finden Sie in kürze hier -> Beyond Tiki - A Bartenders Night with Sailor Jerrys - BCB Monday auf Facebook ...


Für die Getränke des Abends haben wir 40 Personen aus der Republik angeschrieben, uns zu unterstützen. Blogger, Connaisseure und selbstverständlich die großen Netzwerke wie das Barnetzwerk Frankfurt, dem Barzirkel München oder den Barzirkel Ruhrgebiet. Seht selbst:

Blog Battle zum BCB ... Persönliche Notiz von Herrn Meyer an die Teilnehmer ...

„Geschätzte Freunde der Bar,

Endlich ist es soweit. Der BCB ist nahe! Bartenders Weihnacht steht vor der Tür.

Ich freue mich riesig, Euch an den Berliner Tagen wieder zu treffen, zu fachsimpeln und, nicht ganz unentscheident, einen Drink mit Euch zu nehmen.

Wir ihr sicherlich schon meinen Facebook Aktivitäten entnommen habt, organisiere ich am BCB Montag Abend einen Event für Sailor Jerrys - um genauer zu sein: für deren PR Agentur Nicole Weber Communications, die mich hierfür gebucht haben.

Für Reichtum ist somit meinerseits gesorgt, Rum kommt von Sailor Jerrys, für Ruhm und Ehre allerdings habe ich einen Anschlag auch Euch vor (die ganz schmierige Nummer...).

Heute oder Morgen bekommt Ihr ein Paket von NWC - Frau Meyer-Lohrmann hat Euch zum Blog Battle eingeladen.

Die Adressen kommen von mir - unsere Bekanntschaft - verraten, verhökert und verkauft! Aber ich denke in Eurem Interesse...
Blog Battle - worum geht's ? 

In Kürze: Ihr sollt einen Drink für die Karte des Abends erstellen. Ich nenne das: Beyond Tiki. Warum Beyond? Nun, bei Tiki geht es um eine Vielzahl von Rumsorten, an unserem Abend hingegen ausschließlich um eine: bislang in Deutschland eher unbekannter Spiced Rum.

Euer Können und Eure Kreativität sind gefragt: passt einen Tiki Drink oder Eure Eigenkreation an Sailor Jerrys an. So das das Ergebnis Sailor Jerrys glänzen lässt und Eure Kollegen beim BCB beeindruckt sind.

Weiteres dazu gibt's im Anschreiben. Selbstverständlich sollten weitere Produkte gegebenenfalls aus dem Hause Team Spirit kommen. Und, wer teilnehmen möchte, muss sein Rezept auf (s)einem Blog veröffentlichen.

Dem Gewinner droht ein Gewinn von 500,00 € - schließlich wäre es sonst kein Battle. Und, falls er möchte, ein Slot hinter der Bar am Abend.

Dort kann er dann mit Ueno San, Caroline Anais Rex (München), Indika Silva (Köln), Sven Riebel (Berlin) und Mario Kappes (Hamburg), die Gäste mit seiner Kreation verwöhnen. Oder mit den Gästen eine entspannte Bartenders Night genießen.

Neben unserem Barteam hoffe ich noch auf die eine oder andere Überraschung. Ueno San schuldet mit den Beweis seiner Karaoke Fähigkeit und ich bin dabei, sie an diesem Abend einzufordern - ich hoffe, ich habe Glück.

Alle von Euch, die die Zeit finden, an unserem kleinem Blog Battle teilzunehmen, sind auf jeden Fall unsere VIP Gaste auf der Veranstaltung und werden im Vorfelde von uns zu einem privatem Dinner mit Ueno eingeladen.

Ich hoffe auf Eure Unterstützung und freue mich, Euch am Montag zu begrüßen.

Jörg“

P.S. Herr Kalinke von DRINKMIX.DE war glaube ich der Erste. Hier sein Rezept für den PLUM D' SAILOR

Disclosure: Ich wurde für die Organisation dieses Events gebucht und berechne hierfür angsteinflössende Tagessätze.

09.09.2010

SAVE THE DATE: BCB Sunday -The Night of the Traveling Mixologists


Dear Friends, fellow bartenders and cocktail connaisseurs,

it has become a kind of tradition that the Traveling Mixologists celebrate the night before the BCB, the unofficial opening of the fantastic come together of great people from all over the world. And it is an outstanding oleasure for all of us to again set up an event for you!

Soon we will announce more details. We are very happy to see you all again and enjoy a relaxed evening with great drinks, great company in a nice atmosphere.

AND, good news ... we are going to do the Drinks again ! All of us will try the best they can do. Today I recived an email from TM 007, Mr. Padovani, which says :

"Count me in to bar back, wash and dry the glasses...as I am not too sure I can deliver to the demanding high standard of the German bartender that will attend but I can only promise that I will do my very best!"

So, if you like to join us for a few good drinks and see 007 polishing the glasses (006 - how about ash tray service?) SAVE THE DATE.  Sunday, 3th of Oktober.




 

08.09.2010

Wahre Worte Weiser Wirte



Ab heute ist ein Buch erhältlich, bei dem mitzuwirken, eine Menge Spass gemacht hat. Ich freue mich heute Abend auf die Veröffentlichungsfeier... da werde ich mal wirklich coole Wirte treffen.

www.wahre-worte-weiser-wirte.de

 Seht selbst.
buch"KONZEPT

"WAHRE WORTE WEISER WIRTE ist unsere Verneigung vor den Menschen auf der anderen Seite des Tresens. Sie müssen heute geradezu multiple Persönlichkeiten sein, um all den Anforderungen gerecht zu werden, die die Gesellschaft und ihre Gäste an sie stellen. Dafür wollen wir sie feiern, indem wir sie einfach mal zu Wort kommen lassen.
Unkommentiert. Unzensiert. Unbegrenzt. Und mit hohem Unterhaltungswert."

BMGP 2010 - Back to school.

Vorgestern habe ich begonnen, meine Präsentation für den diesjährigen Bacardi Martini Grand Prix auszuarbeiten. Zusammen mit Salvatore Calabrese habe ich das große Vergnügen, neben der Jury Teilnahme während des Events eben auch ein Seminar "Back to School" für die Teilnehmer des Bacardi Martini Grand Prix auszuarbeiten. Der BMGP hat sich seit Jahren wieder an die Spitze der deutschen Bartender Events gearbeitet und die diesjährige Location, ROOMERS Frankfurt und weitere Details, die mir Steffen Lohr in den letzten Tagen mitgeteilt hat, lassen mich schon heute wissen, das auch der diesjährige BMGP eine großartige Veranstaltung sein wird.

Daher, ein ernst gemeinter Aufruf: TEILNEHMEN. Anmeldeschluss ist der 12.9.2010. Anmeldungen möglich unter -> www.bmgp.de .

Ich freu mich riesig, wird ein Fest.

Disclosure: Die Firma Bacardi ist so freundlich mir meine Teilnahme am BMGP mit einer Schwindel erregenden Summe zu vergüten. Daher möchte ich darauf hinweisen, das Bestechungsversuche, zu denen ich glaube ich noch im letzten Jahr aufgerufen habe, in diesem Jahr zu unterbleiben sind.

Herr Sudeck gibt ne Runde aus! Heute: ein erkenntnisreiches Blindtasting

Spontanes Blind Tasting im Sudeckschen HQ am Winsbergring:  Aufschlussreich....
Achtung: Am Ende dieses Textes erhalten Sie die Chance an einem Blind Tasting teilzunehmen. Der zielstrebige  Leser sei darauf hingewiesen das es im folgenden zu den üblichen Ausschweifungen kommt und er eventuelle einfach direkt zum Teil mit dem Tasting übergeht.

Gestern war ich in Herrn Sudecks Hauptquartier. Dieser Besuch ist schon seit Wochen überfällig und nunmehr hab ich es geschafft. Die Firma Borco war so freundlich Herr Sudeck einen Bartender gerechten Arbeitsplatz einzurichten. Geschätzte 200 qm, großer Seminar Bereich, in der Mitte eine Tasting Area, am anderen Ende eine gut bestückte Bar und etwas bequeme Möbel zum abschließenden Versacken.

Als ich Sven gestern von meiner Entscheidung für Herrn Craig erzählt habe, war Herr Sudeck natürlich mehr als angetan. Sein höflich formuliertes Angebot, ob Borco da denn was "machen sollte", habe ich ebenso höflich abgelehnt. Sein heute zugesandtes "We love Craig" Care Packet bestehend aus 12 Flaschen Elijah habe ich selbstverständlich höflich angenommen. Nicht das noch jemand behauptet ich sei nicht käuflich.

Aber, zurück zum Sudeckschen HQ. Am Winsbergring kann man behaupten, ist die neue Tequila Kaderschmiede Deutschland entstanden. Denn was da, bislang eigentlich im Verborgenen, geschult wird, hat es in sich. Und Herr Sudeck ist wie immer auf der Suche nach Verbesserung. Rund um den Brand Sierra entwickelte er wie ich finde ein sinnvolles Aktionspaket mit dem Title Lady Margarita.

Mehr dazu sicherlich zum BCB. Und wer in naher Zukunft irgendwann einmal behaupten sollte, er habe die Paloma in Deutschland groß gemacht, dem möchte ich schon jetzt sagen: Wer hat es gemacht? Der Herr Sudeck ist schuld.

Aber zurück zum Thema. Herr Sudeck erzählt mir vom Teil der Schulung , dem Blind Tasting, schwarze Gläser, keine Infos. Hört sich interessant an und ich bitte Ihn "einzuschenken". Das Ergebnis ist mehr als verblüffend, vielleicht auch erschreckend. Auf dem Bild fehlt noch ein Patron Silver, aber einer der Kandidaten, den ich bislang für einen Favoriten hielt, ist bei mir  hier im Blind Tasting " durchgefallen". Eigentlich spannend, wenn es um den reinen Geschmack geht - Lust auf mehr bekommen!

Spontan habe ich Sven gefragt ob wir ein BLIND TASTING organisieren können. Und er hat mir freundlich angeboten, eines auf die Beine zu stellen.

Nun ist, zumindest für diejenigen von uns die sich mit Tastings beschäftigen, klar, das man, ähnlich wie bei jeder BWA, man keinem Tasting trauen sollte, was man nicht selbst manipuliert hat. Doch fand ich dieses Blinde verkosten so aufschlussreich, das ich mich mit Sven auf drei Runden an einem Nachmittag einigen konnte. Tequila. Bourbon (kann Don Craig wirklich das, was wir glauben?) und Rum. Mehr wird noch in kürze bekannt gegeben. Das ganze muss noch strukturiert und in Form gegossen werden.

Hier unsere Einladung: 22.9.2010 "Triple Tasting"

Offenes Tequila, Bourbon und Rum Tasting. Am Mittwoch, den 22.9.2010 im Sudeckschen Hauptquartier am Winsbergring in Hamburg. Beginn 14.00 Uhr. Dauer ca. 3 Stunden. Wir werden noch einen "Zeremonien Meister" benennen, der uns die Tropfen einschenkt und nichts verrät. Mit Ihm kann Bring Your Own Bottle abgestimmt werden, um das Angebot interessanter zu gestalten.

Wir haben 15 Plätze zu vergeben, anschließend, wer möchte, legeres Abendessen. Anmeldung bitte hier per Kommentar oder per email an mich. Teilnehmer sollten mindestens 18 Jahre alt sein. Bartender, Personen mit gastronomischen Hintergrund bzw. Personen aus dem "bekannten" erweiterten Connaisseurs Kreisen werden bevorzug behandelt. Bei der Vergabe der Plätze gilt ausnahmslose Ungerechtigkeit, Willkür, kaukasisches Recht und Blutrache (Für angemeldete Nichterscheiner)!

07.09.2010

Gestatten: Elijah Craig, der neue Haus Bourbon des Löwen


Elijah Craig (detail), originally uploaded by Jonny Ho.

Die Weinquelle ist Schuld. Im Prinzip. Kein direkt schuldhaftes Verhalten. Von Teilschuld hingegen könnte die Rede sein. Der monatliche Newsletter hat mich vor kurzem auf ein Angebot hingewiesen. 12 Jähriger Elijah Craig für 19,95€. statt 21,75 €. Nicht die Welt im Unterschied aber irgendwie dachte ich: lange nicht mehr probiert. Warum nicht. Also habe ich Mario angerufen. Der wollte nämlich Nachmittags in die Weinquelle und ich bat Ihn zwei Flaschen EC 12 Years mitzubringen.

In den letzten Tagen haben wir den Bourbon getestet. In aufreibenden Selbstversuchen und selbstverständlich und viel wichtiger: Am Gast.

Das Ergebnis war "leider" eindeutig. Elijah Craig 12 Jahre hat uns und die Probanten mehr als überzeugt. Wow. 47% Vol. und unglaublich komplex und kraftvoll. Einen EC Whisky Sour würde ich mal vorsichtig als "für Fortgeschrittene" bezeichnen. Der Whisky Smash ist ebenfalls "Stufe zwei". Das schlimme daran: Wir, als auch unsere Gäste, sind über die Jahre "versaut" und schätzen genau diesen erweiterten Geschmack.

Daher auch mein "Leider". Denn auch nach Ende des Aktions Monats bei der Weinquelle werden wir nun Elijah Craig 12 Jahre als neuen Haus Bourbon verwenden. Im Vergleich zum vorher benutzen Markers Mark zwar erneut eine fast 10% Wareneinsatz Steigerung, aber wie wir entschieden haben, zu recht.

Ein zwölf Jahre alter Bourbon in dieser Komplexität zu einem solchen Preis ist in meinen Augen ein echte Schnäppchen, Bartenders Best Buy. Trotz zwei Euro mehr zum Vorgänger.

Nicht das man mich Missversteht. Marker's Mark haben wir gerne in den letzten drei Jahren verkauft. Schließlich waren es in den drei Jahren mehrere Hundert Flaschen. Und auch einige Flaschen Four Roses haben Ihren Weg in den Löwen geschaft. Sehr guter Bourbon für gutes Geld. Woodford Reserve nicht zu vergessen. Teils auf Anfrage auch für Sour und Smash genutzt. Wobei ich schon einmal bemert habe. Die Derby Edition erscheint mir hochwertiger als der "herkömmliche".

Doch Elijah Craig hat das ganze für mich in den letzten Wochen getopt. Daher ein eindeutiges: Willkommen im Löwen Herr Craig.

Von einigen Brands werden wir uns denke ich trennen. Profilschärfung ist zur kommenden Wintersaion angesagt. Was in den nächsten Tagen noch ansteht ist ein Überdenken der Bourbon High End Range. Maximale fünf zur Wahl. Für "neat", Old Fashioned und Co. Meine Frage an die erfahrene Leserschaft: Welchen Bourbon Geheim TIp im gehobenen Bourbon Segment gibt es noch zu entdecken?